Dieser Prototyp lässt erkennen, dass Ferrari eine noch seltenere Version des F80 vorbereitet

Fast zwei Jahre später die Vorstellung des Ferrari F80, scheint der Hersteller aus Maranello bereits die nächsten Schritte vorzubereiten. Während die ersten Auslieferungen der 799 Exemplare Ende 2025 begonnen haben, wurde gerade ein stark getarnter Prototyp bei Testfahrten auf den Straßen von Maranello gesichtet. Und trotz seiner Zebra-Tarnung fällt ein Detail sofort ins Auge: Ferrari würde offenbar an einer offenen Version seines Hypercars arbeiten, die wahrscheinlich den Namen F80 Spider oder F80 Aperta.

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Diese Fotos haben alles, was einen unbeabsichtigten «Spoiler» ausmacht. Ferrari hat zwar noch nichts offiziell bestätigt, doch die Proportionen des Prototyps und mehrere Karosserieteile stimmen eindeutig mit dem F80. Die wichtigste Neuerung betrifft das Dach, das nun abnehmbar zu sein scheint und aus Stoff statt aus einer versenkbaren starren Platte besteht. Eine logische Entscheidung, um das Gewicht eines Autos zu begrenzen, bei dem jedes Kilogramm zählt.

Foto: Ilias Abawi
Foto: Ilias Abawi

Ein Nachfolgemodell des LaFerrari Aperta

Das Erscheinen eines F80 Spider wäre in der Geschichte der Ferrari-Supersportwagen. Anders als man vielleicht annehmen könnte, gab es die legendärsten Modelle der Marke fast nie als echte Cabrio-Version.

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Die Ferrari 288 GTO wurde nie als Spider angeboten, ebenso wenig wie der legendäre F40. Die F50 galt mit ihrem abnehmbaren Hardtop, das durch ein Stoffverdeck ergänzt wurde, als Ausnahme, war jedoch keine echte, parallel entwickelte Spider-Version. Was den’Enzo, gab es nie eine offene Variante. Erst im LaFerrari Es ist schön zu sehen, dass Ferrari mit dem spektakulären LaFerrari Aperta an diese Tradition anknüpft. Mit einer Auflage von nur 209 Exemplaren – im Vergleich zu 499 Coupés – ist er heute einer der begehrtesten modernen Ferraris. Alles deutet also darauf hin, dass der F80 derselben Philosophie folgen wird.

LaFerrari Aperta

Noch exklusiver als der F80

Unter seiner Tarnung scheint der Prototyp keine ästhetische Revolution zu verbergen. Die Frontpartie behält ihre sehr horizontale Gestaltung bei, während der imposante aktive Heckflügel und der zentrale Auspuff weiterhin vorhanden sind. Auch die Technik dürfte sich nicht ändern. Die zukünftige Spider-Version würde den 3,0-Liter-V6-Biturbo-Hybridmotor des F80 übernehmen, kombiniert mit einem elektrischen Vorderradantrieb und dem aus der Formel 1 abgeleiteten MGU-K-System. Das Gesamtsystem leistet weiterhin 1.200 ch, was das Fahrzeug zu einem der leistungsstärksten Cabriolets machen würde, die Ferrari je produziert hat.

Eine entscheidende Frage bleibt: Wie viele Exemplare werden hergestellt? Ferrari hüllt sich natürlich in Schweigen, doch sollte die Strategie des LaFerrari Aperta beibehalten werden, wird dieser F80 Spider in sehr begrenzter Stückzahl produziert. Angesichts der geplanten 799 Coupés würde eine Auflage von etwa 309 Exemplaren sinnvoll erscheinen und seinen exklusiven Charakter noch weiter unterstreichen.

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