
Kaum an ihren Besitzer ausgeliefert, ist diese Ferrari F80 macht bereits in den sozialen Netzwerken die Runde. Doch weder seine Farbe noch seine Leistung von 1.200 PS oder gar sein Preis von mehreren Millionen Euro sorgen für Diskussionen. Der Grund ist weitaus unerwarteter: ein einfaches ästhetisches Detail, das die Fans der Marke mit dem springenden Pferd tief spaltet.
Seit mehreren Wochen sorgen Instagram-Posts, auf denen dieser rote Ferrari F80 zu sehen ist, für Tausende von Kommentaren. Einige halten ihn für den schönsten F80, der je gebaut wurde, während andere der Meinung sind, dass er dem von Ferrari gewollten Originaldesign nicht gerecht wird.
Ein Ferrari F80, der alle Konventionen sprengt
Dieser Ferrari F80, der vom Ferrari-Händler in Monaco ausgeliefert wurde, hebt sich sofort von den anderen bereits vorgestellten Exemplaren ab. Er präsentiert sich in der spektakulären Farbe Rosso Magma und wurde vor allem auf ganz besondere Weise individualisiert: Die schwarze Leiste, die die beiden Frontscheinwerfer verbindet, wurde in der Farbe der Karosserie neu lackiert.


Eine Entscheidung, die auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen mag, das Erscheinungsbild des Autos jedoch radikal verändert. Diese schwarze Zierleiste, die serienmäßig bei allen Ferrari F80Die Ferrari 12Cilindri und sogar die Ferrari Luce, … wird von Fans oft als «Schnurrbart» bezeichnet.
Der monegassische Vertragshändler bestätigte die Herkunft dieser einzigartigen Konfiguration in einem auf Instagram veröffentlichten Beitrag:
«Die Scuderia Monte-Carlo begrüßt ihren allerersten offiziell ausgelieferten Ferrari F80 ❤️ Er wurde für einen unserer geschätzten Kunden entworfen und besticht durch seine wunderschöne Lackierung in Rosso Magma. Wenn Exklusivität auf Emotionen trifft.»
Es handelt sich also um eine offizielle Sonderanfertigung für einen der wichtigsten Kunden des Autohauses.


Der Schnurrbartkrieg ist eröffnet
Seit seiner offiziellen Vorstellung im Oktober 2024 sorgt der Ferrari F80 regelmäßig für Diskussionen hinsichtlich seines Frontdesigns. Viele schätzen diese optische Handschrift, die ihm eine starke Identität verleiht und ihn an bestimmte Ferrari-Rennwagen erinnert. Andere hingegen sind der Meinung, dass dieser schwarze Streifen das Erscheinungsbild des Autos schwerfällig wirken lässt.

Mit diesem Exemplar aus Monaco haben die Diskussionen eine neue Dimension erreicht. In den sozialen Netzwerken haben sich nun zwei klar getrennte Lager gebildet: das Team «mit Schnurrbart» und das Team «ohne Schnurrbart». Für die Befürworter der modifizierten Version sorgt das Wegfallen des schwarzen Streifens für eine klarere, fließendere Frontpartie, die den klassischen Ferrari-Supercars näherkommt. Umgekehrt sind die Puristen der Meinung, dass diese Änderung dem Design des F80 ein wesentliches Charaktermerkmal nimmt.
Ein bereits legendäres Hypercar
Abgesehen von dieser ästhetischen Kontroverse bleibt der Ferrari F80 eines der exklusivsten Autos, die die italienische Marke je produziert hat. Mit einer limitierten Auflage von nur 799 Exemplaren reiht er sich in eine prestigeträchtige Modellreihe ein, zu der der F40, der F50, der Enzo und der LaFerrari gehören.
Unter der Karosserie verbirgt sich ein Plug-in-Hybridantrieb, der einen vom Hypercar Ferrari 499P abgeleiteten 3,0-Liter-V6-Motor mit drei Elektromotoren kombiniert. Das System leistet 1.200 PS und 850 Nm Drehmoment. Die Fahrleistungen werden seinem Status gerecht: 0 auf 100 km/h in nur 2,15 Sekunden, 0 auf 200 km/h in 5,75 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 350 km/h.
Der Ferrari F80, dessen Preis ohne Sonderausstattung bei etwa 3,6 Millionen Euro beginnt, zählt bereits Persönlichkeiten wie Zlatan Ibrahimović oder den amerikanischen Sammler David Lee zu seinen bekannten zukünftigen Besitzern.