
Es gibt Ferraris, die schon vor ihrer Auslieferung alle Blicke auf sich ziehen. Genau das trifft auf diesen zu Ferrari F80 In Maranello gesichtet von Ilias Abawi, einem in den sozialen Netzwerken bekannten Fotografen, der die exklusivsten Prototypen und Modelle festhält, die das Ferrari-Werk betreten und verlassen. Diesmal hat sein Objektiv ein besonders spektakuläres Exemplar des neuen italienischen Hypercars eingefangen. Mit einer Auflage von nur 799 Exemplaren ist der Ferrari F80 bereits eines der exklusivsten Modelle, die die Marke je auf den Markt gebracht hat. Doch diese Sonderausführung scheint noch einen Schritt weiter zu gehen.
Eine Lackierung, die direkt vom Ferrari 499P inspiriert ist
Auf den ersten Blick lässt sich die Ähnlichkeit mit dem in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) eingesetzten Ferrari 499P nicht übersehen. Die Karosserie in Rosso Corsa wird von den berühmten gelben Streifen durchzogen, die vom Dach bis zu den hinteren Kotflügeln verlaufen, während die Nummer 51 stolz auf der Motorhaube und den Türen prangt.


Diese Anspielung ist alles andere als zufällig. Die Startnummer 51 ist die des 499P, der 2023 die Jubiläumsausgabe der 24 Stunden von Le Mans gewann und von Alessandro Pier Guidi, James Calado und Antonio Giovinazzi gefahren wurde. Noch beeindruckender ist, dass Ferrari sogar das WEC-Logo an den Seiten des Autos nachgebildet hat, genau wie beim Rennwagen.




Doch das ist noch nicht alles. Auf dem Frontschild ist zudem die italienische Flagge abgebildet, und mehrere Karosserieteile sind mit gelben Akzenten versehen, die getreu den Designelementen des Langstrecken-Hypercars nachempfunden sind.
Ein Hauch von Ferrari 296 Speciale Piloti
Dieser F80 erinnert zudem an eine weitere, ganz aktuelle Kreation aus Maranello: den Ferrari 296 Speciale Piloti. Diese äußerst exklusive Sonderedition, die als Hommage an die Erfolge des 499P präsentiert wird, ist den Fahrern vorbehalten, die an den offiziellen Rennsportprogrammen von Ferrari teilnehmen.

Auch dieses Modell greift das vom 499P inspirierte Design mit der Startnummer 51, den „Giallo Modena“-Akzenten und den WEC-Logos auf. Wenn man heute sieht, wie dieses Erscheinungsbild auf einen F80 übertragen wurde, lässt dies vermuten, dass Ferrari die Verbindung zwischen seinem Straßen-Hypercar und seinem Langstreckenprogramm weiter pflegen möchte.
Ein ganz besonderer Auftrag?
Eine Frage bleibt offen: Handelt es sich um einen „Tailor Made“-Auftrag eines besonders privilegierten Kunden oder um eine Konfiguration, die Ferrari direkt für einen der Marke nahestehenden Sammler entworfen hat? Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte, die dies bestätigen könnten.
Eines ist sicher: Dieser F80 bleibt nicht unbemerkt. Sein vom 499P abgeleiteter 3,0-Liter-V6-Motor entwickelt in Kombination mit drei Elektromotoren 1.200 PS. Mit einer Auflage von nur 799 Exemplaren und einem Preis ab 3,6 Millionen Euro stellt er bereits den Gipfel des technologischen Know-hows von Ferrari dar.
Dieses Modell könnte zudem mit dem neuen Rennpaket ausgestattet werden, das kürzlich an mehreren Prototypen zu sehen war. Dieses würde insbesondere eine überarbeitete Abgasanlage beinhalten, um den Klang des V6 besser zur Geltung zu bringen – eine Reaktion auf die Kritik, die bei der Vorstellung des F80 geäußert wurde, da viele Liebhaber den charakteristischen Klang für einen Ferrari dieser Klasse als zu zurückhaltend empfanden.
