
Fiat hat noch nicht offiziell die zukünftige Generation der Pandina. Doch bei der’Investor Day von Stellantis, Inmitten der vielen zukünftigen Modelle der italienischen Marke tauchte kurzzeitig ein ganz besonderes Konzept auf. Und dieses kleine Stadtfahrzeug mit seinem minimalistischen, fast schon «spielzeugartigen» Design könnte uns einen ersten Blick auf den Nachfolger des aktuellen Pandina geben. Mit einer großen Überraschung: einem Innenraum mit drei Sitzen, wobei der Fahrer in der Mitte sitzt.
Noch vor wenigen Jahren wäre eine solche Idee für ein beliebtes Stadtauto völlig unrealistisch erschienen. Aber die Geschichte von Fiat hat schon oft gezeigt, dass die ungewöhnlichsten Projekte manchmal zu Kultautos werden. Schließlich haben der Original-Panda, der Multipla und der Topolino alle auf ihre Weise mit den Codes gebrochen.
Fiat will das Stadtauto neu erfinden
Seit einigen Monaten wird eines klar: Fiat will nicht mehr nur Autos verkaufen, sondern verschiedene Antworten auf die urbane Mobilität in Europa anbieten. Die Topolino hat mit seinem ultraminimalistischen Ansatz zur elektrischen Fortbewegung den Weg geebnet. Die zukünftige Quattrolino, Der neue Topolino, der als viersitzige Version des Topolino erwartet wird, geht in dieser Hinsicht noch einen Schritt weiter.
Und genau in dieses neue Universum scheint diese mysteriöse Zukunft zu passen Pandina. Auf den ersten Bildern, die Stellantis veröffentlicht hat, sieht man ein kleines, quadratisches, sehr kompaktes Fahrzeug mit LED-Scheinwerfern, die über die Karosserie hinausragen, einer riesigen Windschutzscheibe und extrem kurzen Proportionen. Das Ganze erinnert sowohl an japanische Kei-Cars als auch an einige retro-futuristische Konzepte aus den 70er Jahren.
Das faszinierendste Detail befindet sich jedoch im Inneren. Der Fahrer würde in der Mitte sitzen, mit zwei Passagieren auf jeder Seite dahinter. Eine äußerst seltene Konfiguration in modernen Automobilen, die vor allem durch den McLaren F1 populär wurde.
Ein Panda, eine Pandina und ein Großer Panda?
Diese zukünftige Organisation der Produktpalette wird besonders interessant. Denn Fiat scheint jetzt mehr Modelle um den Namen Panda herum zu planen.
Heute ist die Situation noch relativ einfach: Die aktuelle Pandina setzt ihre erfolgreiche Karriere in Italien fort, während die Großer Panda eröffnet eine neue Generation, die familienfreundlicher und internationaler ist. Aber morgen könnte Fiat durchaus gleichzeitig einen ultraurbanen Pandina, einen vielseitigeren Panda und einen Großen Panda für Familien haben.
Die zukünftige Pandina könnte somit ein echtes Objekt der Mikromobilität werden, das wie ein echtes Auto zugelassen ist und sich auf halbem Weg zwischen dem Topolino und einem klassischen Stadtauto befindet. Eine Art Stadtkapsel, die vor allem für die europäischen Innenstädte gedacht ist, mit möglichst geringem Platzbedarf und sehr niedrigen Betriebskosten.
Der Grande Panda hingegen würde eine viel globalere Rolle spielen, mit Hybrid- und Elektroversionen, die sowohl Europa als auch Südamerika oder einige Schwellenmärkte ansprechen könnten. Letztendlich scheint Fiat ein Rezept zu wiederholen, das es in den 80er und 90er Jahren perfekt beherrschte: mehrere Niveaus von Volkswagen anzubieten, die für sehr unterschiedliche Zwecke geeignet sind.
Was ist mit dem Fiat 600 in all dem?
Diese neue Strategie wirft zwangsläufig mehrere Fragen auf. Denn mit einem Sortiment, das aus Topolino, Quattrolino, Pandina, Panda, Großer Panda dann der zukünftigen SUVs Grizzly, Wenn Sie sich für ein bestimmtes Modell entscheiden, wird der Platz, den es einnimmt, weniger offensichtlich.

Die Fiat 600 könnte insbesondere in eine schwierige Lage geraten. Seine Rolle als kleines, wenn auch schickeres Stadt-SUV ist der des Großen Panda sehr ähnlich, mit ähnlichen Abmessungen und ähnlichen Technologien. Bisher wurde noch keine Einstellung des Fiat 600 angekündigt. Es ist jedoch klar, dass die Ankunft des Grizzly SUV und des Grizzly Fastback SUV die Organisation der Fiat-Modellpalette in den nächsten Jahren grundlegend verändern wird.