Stellantis könnte Citroën 2CV- und Fiat Panda-Modelle auf Basis eines weiterentwickelten Leapmotor T03 anbieten

Fiat Centoventi-Konzept

Seit mehreren Monaten, Stellantis bereitet still und leise sein Comeback im Segment der erschwinglichen Kleinstwagen vor. Der Konzern hat bereits die Entwicklung von zwei Elektrofahrzeugen im Rahmen des E-Car-Programms bestätigt: einen neuen Citroën 2CV und einen zukünftigen Fiat Panda, die für 2028 erwartet werden und in Pomigliano d’Arco, Italien, produziert werden sollen. Während über die zukünftigen Modelle noch nichts bekannt ist, zeichnet sich nun eine neue Möglichkeit ab: Was wäre, wenn diese beiden Modelle auf einer Technologie basieren würden, die vom chinesischen Hersteller Leapmotor entwickelt wurde?

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Eine Hypothese, die an Substanz gewinnt

Bei einer Podiumsdiskussion in Deutschland wurde Tianshu Xin, CEO von Leapmotor International (einem zu 51 % von Stellantis gehaltenen Unternehmen), gefragt, ob die Technologie des chinesischen Herstellers für das künftige E-Auto von Stellantis zum Einsatz kommen könnte. Seine Antwort fiel zurückhaltend aus, war aber besonders aufschlussreich.

Tianshu Xin

Seiner Meinung nach gehört diese Lösung zu den «Möglichkeiten, die derzeit geprüft werden». Ohne das Projekt offiziell zu bestätigen, räumte der Manager ein, dass Gespräche stattfänden und es für Automobilhersteller heute unerlässlich sei, mit den richtigen Partnern zusammenzuarbeiten, um an Effizienz zu gewinnen. Diese Erklärung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Stellantis noch auf der Suche nach der idealen technischen Basis für seine zukünftigen elektrischen Kleinwagen im Preisbereich von rund 15.000 Euro ist.

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Der Leapmotor T03 als Ausgangspunkt?

Die Idee ist keineswegs abwegig. Der Leapmotor T03 ist bereits heute in Europa auf dem Markt und wird im Stellantis-Werk in Tychy, Polen, produziert. Dieser kleine Elektro-Stadtwagen mit einer Länge von 3,60 Metern ist in mehreren europäischen Märkten ab 16.900 Euro erhältlich.

Vor allem arbeitet Leapmotor bereits an einer zweiten Generation des T03. Nach unseren Recherchen in verschiedenen chinesischen Medien wird diese neue Version erhebliche Verbesserungen in Bezug auf Design, Innenausstattung und Bordsoftware aufweisen, wobei den Erwartungen der europäischen Kunden besondere Aufmerksamkeit geschenkt wird. Ebenfalls in diesen chinesischen Medien wird das Ziel deutlich: der Dacia Spring, der Renault Twingo und der Volkswagen ID.1.

Auf diesem Bild von Stellantis könnte man rechts einen Citroën 2CV erkennen, vorne einen Leapmotor T03 … und links den zukünftigen Fiat Panda?

Es wäre sinnvoll, wenn Stellantis auf dieser bereits vorhandenen technischen Basis aufbauen würde, für die in Kürze eine Weiterentwicklung erwartet wird, anstatt eine völlig neue Architektur für ein Segment zu entwickeln, in dem die Margen besonders gering sind.

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Zwei E-Car-Modelle, hergestellt in Pomigliano d’Arco

Sicher ist, dass die künftigen Modelle Citroën 2CV und Fiat Panda in Pomigliano d’Arco montiert werden, dem italienischen Werk, in dem heute unter anderem der aktuelle Fiat Panda und der Alfa Romeo Tonale produziert werden. Eine clevere Lösung, um das Werk auszulasten, wenn man bedenkt, dass der Fiat Panda sich am Ende seiner Lebensdauer befindet und dass Die Einstellung des Alfa Romeo Tonale ist für Ende 2027 geplant.

Das E-Car-Projekt ist Teil der künftigen europäischen Klasse M1E, die sich an den japanischen Kei-Cars orientiert. Ziel ist es, den Herstellern die Möglichkeit zu geben, Elektrofahrzeuge anzubieten, die einfacher, leichter und vor allem deutlich günstiger sind als die aktuellen Modelle. Stellantis strebt eindeutig einen Einstiegspreis von rund 15.000 Euro an – eine Schwelle, die mit den traditionellen europäischen Elektroplattformen fast unmöglich zu erreichen ist. Der Einsatz einer Leapmotor-Technologie könnte daher eine besonders interessante Lösung sein, um dieses Preisversprechen einzuhalten. Um jedoch von den 16.900 € des in Polen produzierten Leapmotor T03 auf einen Preis unter 15.000 € bei einem in Italien produzierten Fahrzeug zu kommen, wird dies sicherlich nur dank europäischer Subventionen möglich sein.

Ein Panda… oder ein Fiat Koala?

Fiat könnte den Namen Panda beibehalten … oder ihn ändern. Mehrere Anzeichen deuten darauf hin, dass das Modell letztendlich einen anderen Markennamen erhalten könnte. Zu den genannten Möglichkeiten gehört insbesondere Fiat Koala, eine Marke, die kürzlich von Fiat angemeldet wurde.

Sollte diese Option gewählt werden, könnte die Fiat-Modellpalette mit einem Fiat Panda/Koala (E-CAR, A-Segment), einem Fiat Grande Panda (B-Segment) und dem neuen Fiat Grizzly (C-Segment) besonders umfangreich werden. Zu beachten ist, dass der Fiat 500 zwar überarbeitet wird (zunächst mit einer neuen Batterie im Jahr 2027, dann mit einem neuen Modell bis 2030), die Zukunft des Fiat 600 jedoch ungewiss ist.

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19 bewertungen auf "Stellantis pourrait proposer des Citroën 2CV et Fiat Panda basées sur une Leapmotor T03 évoluée"

  1. Mmmh, lecker – ein in Italien montierter chinesischer 2CV 🤤

    Das Schlimmste daran ist, dass Lysander es tatsächlich schaffen wird, sie zu verkaufen!

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    • Nun ja… man kann nicht gerade sagen, dass Stellantis im A-Segment eine große Auswahl an Fahrzeugen hätte… Wenn es dadurch möglich wird, einen technologisch fortschrittlichen, elektrischen Fiat Panda mit guter Reichweite und italienischer Fertigung für 15.000 € auf den Markt zu bringen… könnte das funktionieren

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      • Seit mehr als anderthalb Jahren stehen Italiener an der Spitze von Stellantis, und Fiat ist traditionell auf das A-Segment spezialisiert.
        Mal ehrlich, wenn sie das nicht hinbekommen!?

        Außerdem bietet Leapmotor für diesen Preis ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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        • Ach ja, ich bin mal in einen C10 oder B10 (ich weiß es nicht mehr genau) eingestiegen und finde, dass das Preis-Leistungs-Verhältnis sehr gut ist; nur der sehr schlichte Innenraum hat mir nicht so gut gefallen. Wenn sie es also schaffen, es wie beim Topolino zu machen, also einem weiterentwickelten Leampmotor T03 das gewisse „Dolce Vita“ zu verleihen, könnte das funktionieren.

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        • Lysander, bist du denn noch nie in einem chinesischen Auto mitgefahren? Die haben ja unglaubliche Fortschritte gemacht.
          Abgesehen vom störenden Elektromotor gehört das Fahrwerk des Leap mittlerweile zweifellos zu den Maßstäben.
          Besser als PSA und alle Alfa-Kleinwagen

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  2. Der Name «Koala», warum nicht, aber der Name «Panda» würde dann in Vergessenheit geraten, außer vielleicht in der Bezeichnung «Großer Panda». Aber warum sollte man ihn „Groß“ nennen, wenn es den „Kleinen“ nicht mehr parallel dazu gibt? Seltsam und unlogisch…

    Auf dem Bild kann ich den Leapmotor überhaupt nicht erkennen. Das passt nicht zusammen, wenn man es mit einem echten T03 vergleicht.

    Was, wenn es sich einfach um den zukünftigen Panda/Koala handelt? Zumal die beiden Modelle auf der linken Seite bis auf den vorderen Unterboden, der links stromlinienförmiger und sportlicher wirkt, nahezu identisch sind. Eine Abarth-Version? Das wäre toll!

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    • Leider ist das gar nicht so ungewöhnlich, Fred, Fiat hat das bereits getan: 2005 brachte das Unternehmen den «Grande Punto» auf den Markt, der das ältere Modell «Punto» ergänzte, nur um den «Grande Punto» wenige Jahre später einfach in «Punto» umzubenennen.
      Ich befürchte, dass sie am Ende dasselbe mit dem «Grande Panda» machen werden, der, wenn man genau hinschaut, innen und außen nur «Panda»-Embleme hat … Marketing. 🙁

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  3. Und schließlich: Was wäre, wenn auch Lancia mit einem zukünftigen Y10 mit von der Partie wäre – ein Wunsch von R. Zerbi?

    Mehr Absatz für Lancia, kostengünstige Erweiterung der Modellpalette, Bewährungsprobe für die neue Organisation von Lancia/Fiat, Produktion in Italien und gesteigerte Rentabilität des Projekts. Es gäbe nur Vorteile!

    Träume halten uns am Leben, aber wer weiß…

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  4. Im Ernst, warum nicht? Denn wenn ich mir die gemeinsam mit Alfa entwickelte Plattform anschaue, lohnt es sich wirklich.
    PSA, Fiat, Lancia – könnten auch davon profitieren?! Denn angesichts des Ergebnisses könnte man sich ruhig mal richtig austoben, aber es fehlt einfach ein richtiger Motor.

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    • Ich glaube, das Ziel ist es, auf dieser Plattform einen vollelektrischen 100 % zu bauen. Vielleicht irre ich mich auch. Aber wenn man dadurch ein technologisch ausgereiftes, gut abgestimmtes Auto zu einem fairen Preis bekommt, das zudem in Italien hergestellt wird … dann sage ich: Warum nicht?.

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  5. Es könnte auch sein, dass Fiat den aktuellen, auf Euro 7 umgerüsteten Panda mit Verbrennungsmotor so lange weitervermarktet, wie er sich verkaufen lässt … und dass das neue E-Car daher einen anderen Namen erhält.

    Wir hätten also den Fiat Koala (Elektroauto) und den Fiat Panda (Mild-Hybrid). Gleiches Segment, unterschiedliche Konzepte.
    Auf diese Weise würde auch das Problem eines «Panda auf chinesischer Basis» gelöst!

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  6. Heutzutage kauft man ohnehin eher eine Dienstleistung als ein Auto. Man beschäftigt keinen Ingenieur mehr, sondern einen Dienstleister.
    Diesen Autos fehlt es vor allem im Hinblick auf ihre Namen an Seele.
    Zu glauben, dass sie diese in Italien herstellen werden, ist so, als würde man glauben, dass sie 1 Million Autos in Italien herstellen würden

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