Er treibt den Vierzylindermotor der Alfa Romeo Giulia auf 400 PS ... und behauptet, dass dies noch nicht das Maximum ist

Der Tuner MTD (Multiair Tuning & Developments), der bereits für die Umgestaltung des kleinen 1.4L MultiAir aus dem’Alfa Romeo MiTo in ein Monster mit mehr als 530 PS, kehrt mit einem neuen spektakulären Projekt zurück. Dieses Mal nimmt sich das Team den 2.0L GME-Turbomotor des’Alfa Romeo Giulia, Mit einer ganz anderen Philosophie: eine echte Familienlimousine mit 400 PS zu schaffen, die trotzdem alltagstauglich ist. Und die ersten Ergebnisse sind bereits beeindruckend: Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h soll in nur 4,2 Sekunden erfolgen.

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Eine Alfa Romeo Giulia «Familie» mit 400 PS

Im Gegensatz zu dem Extremprojekt, das auf dem MiTo basierte, erklärte MTD hier, dass sie an einer Giulia arbeiteten, die in erster Linie als vielseitiges Straßenauto gedacht war. Ein schneller Familienwagen, der in der Lage ist, sehr hohe Leistungen zu erbringen, ohne das Auto völlig zu verändern.

Um die 400 PS zu erreichen, hat der Tuner sein «Kit400»-Rezept übernommen. Dazu gehören laut MTD ein MTD-Turbo, eine Nockenwelle der Stufe 1, eine 76 mm lange Downpipe und eine Neuprogrammierung des Motors der Stufe 3. Das Automatikgetriebe wurde ebenfalls mit einem speziellen Mapping versehen, das schnellere Gangwechsel und eine Erhöhung der Motordrehzahl auf 7000 U/min ermöglicht. Der Ladedruck wurde auf 2,0 bar erhöht.

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Eine Vorbereitung, die noch durch einige Originalelemente eingeschränkt ist

Bereits beeindruckend, behauptet MTD, das volle Potenzial dieser Giulia noch nicht ausgeschöpft zu haben. Der Tuner spricht von mehreren Einschränkungen, die mit der Entscheidung zusammenhängen, einige der Originalkomponenten beizubehalten, um die Nutzung komfortabel und unauffällig zu halten.

Der originale Endschalldämpfer würde also die Möglichkeit einschränken, den Druck des Turbos weiter zu erhöhen. Das gleiche gilt für das Ansaugkühlsystem, das ebenfalls in der OEM-Konfiguration beibehalten wurde. Trotz einer elektronisch überarbeiteten Kühlmittelpumpe würden die Ansaugtemperaturen nach mehrmaligem Beschleunigen oder Anfahren aus dem Stand steigen.

Schließlich würden die Original-Fahrwerksfedern die Übertragung der Kraft vom Boden auf die Vorderachse erschweren, vor allem bei starker Beschleunigung. Trotzdem sind die angekündigten Leistungen für eine Giulia, die für den Einsatz auf der Straße bestimmt ist, bereits sehr ernst zu nehmen.

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MTD will noch höher hinaus

Der Tuner hat nicht vor, es dabei zu belassen. Es sind bereits mehrere Weiterentwicklungen geplant, darunter der Einbau von Gewindekombis, ein neues Auspuffsystem und ein veränderter Kühlkreislauf.

Mit diesen Verbesserungen schätzt MTD, dass die Alfa Romeo Giulia bei der Übung von 0 auf 400 Meter mit stehendem Start eine Zeit von unter 11 Sekunden erreichen könnte. Noch beeindruckender ist das erklärte Ziel, die Geschwindigkeit von 100 auf 200 km/h auf unter 10 Sekunden zu senken. Zum Vergleich: Der aktuelle Rekord von MTD liegt hier bei 10,57 Sekunden.

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Der 2.0L GME überrascht weiterhin

Seit seiner Einführung wurde der 2,0-Liter-Turbomotor von GME oft für sein Tuning-Potenzial gelobt. Dieses Projekt zeigt jedoch einmal mehr, wie viel Leistung dieser Motor verträgt und wie vielseitig er dabei bleibt.

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