Stellantis gibt Elektroautos nicht auf und investiert in diese neue, extrem leistungsstarke Batterie

Seit mehreren Jahren, Stellantis setzt auf eine Technologie, die für Elektroautos einen entscheidenden Durchbruch bedeuten könnte: Festkörperbatterien. Nach einer ersten Investition in Höhe von 75 Millionen Dollar in das US-Start-up Factorial Energy im Jahr 2021, gefolgt von die Ankündigung von Tests unter realen Bedingungen Im Hinblick auf die für 2026 geplanten Projekte geht der Automobilhersteller nun einen weiteren Schritt voran. Laut bei den US-Finanzbehörden eingereichten Unterlagen hält Stellantis nun 9,5 % des Kapitals von Factorial Energy und vertieft damit seine Beziehungen zu dem Unternehmen noch weiter.

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Diese Beteiligung erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da die ersten von den beiden Unternehmen gemeinsam entwickelten Batterien gerade in die Testphase auf der Straße eingetreten sind.

Eine Zusammenarbeit, die an Fahrt gewinnt

Als Stellantis 2021 seine Partnerschaft mit Factorial bekannt gab, war das Ziel bereits ehrgeizig: die Entwicklung von Festkörperbatterien voranzutreiben, die die derzeitigen Lithium-Ionen-Batterien übertreffen können. Seitdem gab es zahlreiche Fortschritte. Im Jahr 2024 hatte der Konzern bestätigt, diese Technologie an Fahrzeugen auf Basis der STLA-Large-Plattform testen wollen, die insbesondere für die künftigen Elektrofahrzeuge von Alfa Romeo, Maserati, Dodge und Jeep vorgesehen ist (seit dieser Ankündigung sind nur noch Jeep und Dodge mit dieser Plattform ausgestattet). Im April 2025 gab Stellantis dann bekannt, die ersten Festelektrolyt-Brennstoffzellen für den Automobilbereich validiert zu haben.

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Heute geht die Beziehung zwischen den beiden Unternehmen weit über den Rahmen einer reinen Technologiepartnerschaft hinaus. Stellantis hält nun 8,67 Millionen Aktien von Factorial Energy, was etwa 9,5 % des Kapitals des US-Unternehmens entspricht. Darüber hinaus wird Jon Nelson, Geschäftsführer von Stellantis Financial Services, Mitglied des Verwaltungsrats von Factorial – ein weiterer Beleg für die strategische Bedeutung, die dieser Technologie beigemessen wird.

Die ersten Testfahrten haben begonnen

Diese Kapitalerhöhung erfolgt nur wenige Tage nach einer wichtigen Ankündigung. Am 11. Juni 2026 haben Stellantis und Factorial offiziell die ersten Testfahrten unter realen Bedingungen mit ihren Festkörperbatterien gestartet.

Zum ersten Mal wurden die von Factorial entwickelten FEST-Zellen (Factorial Electrolyte System Technology) in einen experimentellen Dodge Charger Daytona eingebaut, der auf nordamerikanischen Straßen unterwegs ist. Ziel ist es nun, das Verhalten dieser Technologie außerhalb des Labors zu überprüfen: Leistung, Wärmemanagement, Sicherheit, Ausdauer und langfristige Zuverlässigkeit werden vor einer möglichen Serienproduktion sorgfältig beobachtet. Viele Hersteller sprechen bereits seit mehreren Jahren von Festkörperbatterien, doch nur wenigen ist es gelungen, diese in fahrtaugliche Fahrzeuge zu integrieren.

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Warum setzt Stellantis so stark auf diese Technologie?

Dass Stellantis heute seine Position bei Factorial ausbaut, liegt daran, dass die Aussichten dieser Technologie nach wie vor besonders vielversprechend sind. Die derzeit getesteten Zellen weisen eine Energiedichte von 375 Wh/kg auf, was deutlich über dem Niveau herkömmlicher Lithium-Ionen-Batterien liegt. Konkret bedeutet dies, dass mehr Energie in einem kompakteren und leichteren Akku-Pack gespeichert werden kann.

Die Vorteile sind zahlreich. Ein mit solchen Batterien ausgestattetes Auto könnte eine größere Reichweite bieten und gleichzeitig sein Gewicht reduzieren – ein Aspekt, der besonders bei Sportmodellen wichtig ist. Auch das Aufladen ist ein gewichtiges Argument. Die bisher veröffentlichten Daten deuten auf eine Ladezeit von etwa 18 Minuten hin, um von 15 % auf 90 % zu gelangen. Hinzu kommen eine bessere Beständigkeit gegenüber extremen Temperaturen und ein potenziell höheres Sicherheitsniveau, da auf den in aktuellen Batterien verwendeten flüssigen Elektrolyten verzichtet wird.

Eine strategische Weichenstellung für die Zeit nach 2030

Hinter dieser Investition verbirgt sich eine langfristige Vision. Angesichts des sich verschärfenden globalen Wettbewerbs im Batteriebereich ist Stellantis bestrebt, sich einen privilegierten Zugang zu einer Technologie zu sichern, die im kommenden Jahrzehnt von entscheidender Bedeutung sein könnte. In den in den USA eingereichten Finanzunterlagen beschreibt der Konzern seine Beteiligung an Factorial zudem als «attraktive und strategische Investition». Stellantis weist außerdem darauf hin, dass es seine Beteiligung in Zukunft je nach Marktentwicklung und erzielten Ergebnissen erhöhen könnte.

Für den von Antonio Filosa geleiteten Automobilkonzern könnte der Erfolg von Festkörperbatterien einen erheblichen Wettbewerbsvorteil darstellen. Eine größere Reichweite, schnelleres Aufladen, erhöhte Sicherheit und mittelfristig möglicherweise geringere Kosten sind allesamt Argumente, die die Verbreitung von Elektrofahrzeugen beschleunigen könnten. Nun bleibt abzuwarten, ob die in diesem Jahr gestarteten Testfahrten all die seit mehreren Jahren gehegten Erwartungen bestätigen werden.

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1 bewertungen auf "Stellantis ne renonce pas aux voitures électriques et investit dans cette nouvelle batterie ultra-performante"

  1. Wieder Milliarden, die in ein oder zwei Jahren einfach weggeworfen werden?
    Zusammen mit Toyota hätten sie mit Wasserstoff und zusätzlich Enni als Partner erneut eine Revolution auslösen können, aber nein, das war zu schön, um wahr zu sein!!!!

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