Diese große Maserati Quattroporte Limousine ist die am meisten gefahrene Limousine der Welt: ein gutes Beispiel für die Zuverlässigkeit des Ferrari V8.

In der Welt der italienischen Autos gibt es Geschichten, die selbst die erfahrensten Autoliebhaber überraschen. Nach der Erwähnung ein Lamborghini Murciélago, der fast 500.000 km gelaufen ist oder eine Alfa Romeo 156 mit mehr als 800.000 km auf dem Zähler, hier ist ein neuer Nugget, der unsere Aufmerksamkeit verdient: eine Maserati Quattroporte GTS 3.8L V8, der wahrscheinlich der Wagen mit den meisten Kilometern auf der Welt ist. Eine beachtliche Leistung für eine große Hochleistungs-Luxuslimousine, vor allem, wenn man erfährt, dass Motor, Turbos und Getriebe noch original sein sollen.

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Ein Quattroporte, der Vorurteilen trotzt

Die Maserati werden oft für ihr Design, ihren mechanischen Charakter und ihre Leistung bewundert, aber selten als Referenz genannt, wenn es um sehr hohe Laufleistungen geht. Dieses Exemplar des Quattroporte räumt jedoch mit vielen Vorurteilen auf. Die italienische Limousine, die vom Fachportal Mileage_Impossible entdeckt wurde, hat über 465.000 km zurückgelegt, wobei die wichtigsten mechanischen Teile original erhalten geblieben sind. Diese Zahl ist besonders beeindruckend, wenn man sich die Leistung des Modells vor Augen führt.

Die sechste Generation des Quattroporte, die Ende 2012 vorgestellt wurde und ab 2013 auf den Markt kommt, markiert einen neuen Abschnitt in der Geschichte von Maserati. Der Quattro wurde unter der Leitung des ehemaligen Pininfarina-Mitarbeiters Lorenzo Ramaciotti entworfen. Mit einer Länge von über 5,26 Metern ist er großzügig dimensioniert und positioniert sich als echte Sportlimousine, die es mit den besten deutschen Fahrzeugen aufnehmen kann. In der GTS-Version wird er von einem 3,8-Liter-V8-Biturbo mit 530 PS angetrieben. Trotz seines Gewichts von fast zwei Tonnen beschleunigt er in nur 4,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von mehr als 300 km/h. Die GTS ist ein echter Hingucker.

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Ein bewährter Ferrari-Motor

Eines der faszinierendsten Elemente dieses Quattroporte ist natürlich sein Motor. Unter der Motorhaube befindet sich der Ferrari F154-Motor, ein 90°-V8-Motor, der vollständig aus Aluminium gefertigt ist und über zwei Turbolader verfügt. Dieser Motor markierte einen Wendepunkt in der Geschichte der Mechanik von Ferrari und Maserati, da er nach und nach die vorherigen V8-Saugmotoren der Marke ersetzte.

Der F154 wurde 2013 eingeführt und hat zahlreiche prestigeträchtige Modelle ausgestattet. So findet man ihn in verschiedenen Varianten im Ferrari California T, 488 GTB, Portofino, Roma, F8 Tributo oder auch im SF90 Stradale. Bei Maserati motorisierte er den Ghibli, den Levante und natürlich den Quattroporte. Nach Informationen von Mileage_Impossible soll der Motor des 465.203 km langen Exemplars noch immer in der Fabrik eingebaut sein. Auch die beiden Turbolader und das Achtgang-Automatikgetriebe von ZF sollen original sein. Eine bemerkenswerte Langlebigkeit für eine mechanische Einheit, die ein Drehmoment von mehr als 650 Nm verkraften kann.

Der Beweis, dass ein Maserati die Welt bereisen kann

Als Maserati den Quattroporte VI auf den Markt brachte, wollte man in der Fabrik in Grugliasco in der Nähe von Turin bis zu 12.000 Exemplare pro Jahr produzieren. Das Ziel war es, eine Kundschaft anzusprechen, die gleichzeitig Luxus, Komfort und Leistung suchte.

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Zwölf Jahre später zeigt dieses Exemplar vor allem, dass ein moderner Maserati auch bei richtiger Pflege eine beeindruckende Ausdauer aufweisen kann. Mehr als 465.000 km mit einer Limousine, die über 300 km/h erreicht, sind nicht gerade alltäglich. Dies mit dem Originalmotor, den Turbos und dem Originalgetriebe zu schaffen, ist fast schon ein Kunststück.

Dieser Quattroporte GTS wird somit zu einem der schönsten Botschafter für die Zuverlässigkeit des V8 Ferrari F154. Eine Geschichte, die schließlich daran erinnert, dass ein Prestigefahrzeug nicht unbedingt dazu bestimmt ist, in einer Garage eingesperrt zu bleiben oder ein paar tausend Kilometer im Jahr zurückzulegen. Einige sind dazu bestimmt, zu fahren, viel zu fahren, und dieser Wagen ist wahrscheinlich der beste Beweis dafür.

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