Derzeit verbergen die 600 PS starken Kimera-Modelle und die 640 PS starken Totem-Modelle in den USA ein Geheimnis: Unter der Motorhaube steckt derselbe unauffällige italienische Motorenhersteller.

Falls Sie es verpasst haben sollten: Die Monterey Car Week 2026 ist derzeit in Kalifornien in vollem Gange. Eine Woche lang werden Monterey und Umgebung zu einem der Zentren der Automobilwelt – mit Neuvorstellungen, Eleganzwettbewerben und Auktionen außergewöhnlicher Modelle.

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Und auch in diesem Jahr bleiben die italienischen Hersteller nicht unbemerkt. Auf Italpassion haben wir bereits darüber berichtet Totem und sein GT Super EuforiaDie Einzelstück Ferrari CZ26Die Lamborghini Revuelto SV oder Kimera und ihr K39, bestimmt für einen amerikanischen Kunden. Nicht zu vergessen Eccentrica, vertreten mit seinem Restomod von Lamborghini Diablo Roadster.

Auch die Auktionen haben die Zahlen in die Höhe getrieben: 8 Millionen Dollar für den Pagani Executor, 18 Millionen für einen Ferrari Daytona SP3 und sogar 40 Millionen für den Ferrari Luce. Zahlen, die zwangsläufig alle Blicke auf sich ziehen. Doch hinter einigen der in Monterey ausgestellten italienischen Modelle verbirgt sich ein weitaus unauffälligerer Name: Italtecnica.

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Die 4-Zylinder-Motoren von Italtecnica finden in den USA unter den Motorhauben von Kimera Verwendung

Der italienische Handwerker hat zwar keinen eigenen Stand im Rampenlicht der Monterey Car Week, doch sein Know-how hat den Atlantik durchaus überquert. Man muss nur einen Blick auf Kimera Automobili werfen. Die italienische Marke ist mit ihren EVO37, EVO38 und K39.

Unter der Motorhaube des EVO37 verbirgt sich jedoch ein Vierzylinder von Italtecnica mit einer Leistung von 505 PS. Der EVO38 geht noch einen Schritt weiter, denn sein ebenfalls von Italtecnica stammender Vierzylinder erreicht 600 PS. Zur Klarstellung: Der neue K39 ist mit einem V8-Motor ausgestattet, der nicht von Italtecnica stammt.

Italtecnica-Motor im Kimerai EVO37. Foto: Italpassion
Italtecnica-Motor im Kimera EVO38.

Mit anderen Worten: Wenn amerikanische Besucher diese spektakulären Kimera-Modelle entdecken, lernen sie – ohne es unbedingt zu wissen – auch die Arbeit von Italtecnica als Motorenhersteller kennen. Und Kimera ist nicht der einzige Hersteller.

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Gleichzeitig zwei Totem GT Super mit ihrem 640 PS starken Italtecnica-V6-Motor

Auch Totem Automobili war mit zwei GT Super dabei. Und auch hier bildet Italtecnica das Herzstück des Fahrzeugs.

Beide Modelle werden vom 640 PS starken V6-Motor von Italtecnica angetrieben – ein Motor, der maßgeblich zum Charakter dieses spektakulären, vom Alfa Romeo Giulia GT inspirierten Restomods beiträgt.

Genau das macht die Teilnahme von Italtecnica in Monterey letztendlich besonders interessant. Auch wenn man das Fehlen von Marken wie Alfa Romeo oder Maserati, ein Teil des italienischen Automobilhandwerks ist zwar durchaus vorhanden, aber auf eine viel zurückhaltendere Art und Weise. Nicht unbedingt durch ein riesiges Logo oder eine weltweite Präsentation, sondern unter den Motorhauben.

Der italienische Handwerker, der Träume zum Leben erweckt

Während sich alle Blicke auf Ferraris richten, die für mehrere Dutzend Millionen Dollar verkauft werden, steht Italtecnica im Mittelpunkt mehrerer der bemerkenswertesten italienischen Kreationen dieser Monterey Car Week. Kimera auf der einen Seite, Totem auf der anderen: zwei Hersteller mit unterschiedlichen Philosophien, die auf denselben italienischen Motorenhersteller gesetzt haben. Und damit dürfte die Geschichte noch nicht zu Ende sein. Italtecnica arbeitet bereits an einem neuen V6, der bis zu 9.000 U/min erreicht. Das erinnert daran, dass hinter einigen der derzeit begehrtesten italienischen Autos manchmal Unternehmen stehen, deren Name weit weniger bekannt ist als die Motoren, die sie herstellen.

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