Stellantis hat immer noch nicht entschieden, wie er die zukünftigen Topmodelle von Alfa Romeo machen soll

Seit einigen Wochen jagt eine Ankündigung die nächste rund um den neuen Industrieplan von Stellantis, mit dem Namen «FaSTLane 2030». Bei Alfa Romeo, In den letzten Jahren wurden mehrere Projekte identifiziert. Der zukünftige C-SUV A4U wird auf der STLA Medium Plattform basieren und in Melfi zusammen mit den zukünftigen Lancia Gamma und DS Modellen produziert werden. Ein neue Giulietta ist auch auf der brandneuen Plattform STLA One vorgesehen, die für Kompaktsegmente bestimmt ist.

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Wenn es jedoch um die zukünftigen Spitzenmodelle der italienischen Marke geht, insbesondere die kommenden Giulia- und Stelvio-Modelle, bleibt alles im Unklaren.

STLA One, STLA Large ... oder etwas anderes?

Bei unsere Analyse der STLA One-Plattform, hatten wir darauf hingewiesen, dass diese Architektur die Segmente B, C und D abdecken sollte. Theoretisch könnte sie also theoretisch als Basis für die zukünftigen Alfa Romeo Giulia und Stelvio dienen. Dennoch nehmen diese beiden Modelle einen ganz besonderen Platz in der Strategie der Marke ein. Sie sind die technologischen und sportlichen Aushängeschilder von Alfa Romeo. Die Autos, die weiterhin die dynamische DNA des Biscione tragen sollen, mit leistungsstarken Motorisierungen und echter Sportlichkeit.

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STLA One-Plattform

Bis vor kurzem hatte Stellantis jedoch deutlich gemacht, dass die künftigen Giulia und Stelvio zu elektrischen 100 %-Modellen auf Basis der STLA Large-Plattform werden sollten... bevor sie diese Pläne wieder fallen ließen und die Modelle verschoben. Erinnern wir uns daran, dass wir Anfang 2026 auch über Folgendes berichteten die Möglichkeit der Nutzung der Plattform Giorgio Evo die von Maserati verwendet wurde. Seitdem fällt in dem von Antonio Filosa vorgestellten neuen Industrieplan ein Detail auf: Die Plattform STLA Large wird nicht mehr erwähnt.

Eine noch offene Entscheidung bei Stellantis

Diese Unsicherheit wurde von Emanuele Cappellano, dem Leiter des Europageschäfts von Stellantis, bei einem Pressegespräch in Paris bestätigt. Der Manager räumte ein, dass derzeit mehrere Lösungen für die künftigen großen Alfa Romeo-Modelle geprüft werden. «Es gibt mehrere Möglichkeiten. Wir können die Dinge alleine machen oder über Partnerschaften», sagte er, ohne weitere Details zu den laufenden Gesprächen zu nennen. Mit anderen Worten: Stellantis hat seine technische Strategie für die künftigen Modelle Giulia und Stelvio noch nicht festgelegt. Aber das Wort «Partnerschaft» wirft natürlich Fragen auf!

Ansonsten bestätigt der Konzern sehr wohl, dass er im Rahmen des Plans FaSTLane 2030 die gesamte Produktpalette von Alfa Romeo erneuern will, einschließlich der Spitzenmodelle. Die Plattform, die als Basis für diese Autos dienen soll, wird jedoch noch evaluiert.

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Giorgio Evo, STLA Large überarbeitet... oder eine chinesische Lösung?

Es sind nun mehrere Szenarien denkbar. Das erste wäre eine Weiterentwicklung der Giorgio-Plattform, die bei Maserati bereits für den Granturismo und der SUV Grecale. Der «Giorgio Evo», der bereits in der Lage ist, verschiedene Motorisierungen aufzunehmen und den sportlichen Charakter der Alfa Romeos zu bewahren.

Eine andere Hypothese wäre eine Entwicklung von STLA Large LP3 um ihn mit Hybrid- oder elektrifizierten Verbrennungsmotoren kompatibel zu machen, wie es in den USA bei Modellen von Jeep und Dodge der Fall ist.

Es gibt aber auch eine dritte, viel heiklere Spur: die einer externen Technologiepartnerschaft. Diese Idee ist bei Stellantis nicht mehr völlig tabu. Vor kurzem gab es bereits ein Gerücht über ein zukünftiger Maserati, der auf einer Plattform des chinesischen Herstellers JAC Motor basiert. Ein Gerücht, das Maserati übrigens nicht wirklich dementiert hatte, sondern lediglich erklärte, dass «alle Optionen» geprüft würden.

Die Aussagen von Emanuele Cappellano verstärken heute diesen Eindruck: Stellantis scheint bereit zu sein, Technologieallianzen für seine zukünftigen Spitzenmodelle in Betracht zu ziehen.

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Die Elektrik verkompliziert die Gleichung

Auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erklären das Zögern. Cappellano zufolge ist Europa für die Automobilhersteller heute «der schwierigste Markt der Welt». Aufgrund der sich ändernden Vorschriften, der Kosten für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und der sinkenden Gewinnspannen versuchen die Hersteller nun, zu riskante Investitionen zu begrenzen.

Der Manager wies insbesondere darauf hin, dass ein Elektrofahrzeug 100 % heute weniger Gewinnspanne erwirtschaftet als ein Modell mit Verbrennungsmotor, was die Automobilkonzerne dazu veranlasst, bestimmte Strategien zu überdenken, die vor einigen Jahren in einem ganz anderen Kontext beschlossen wurden.

Und genau das könnte erklären, warum Stellantis bei den künftigen Alfa Romeo Giulia und Stelvio noch zögert. Denn diese Modelle müssen nicht nur rentabel sein, sondern auch dem sportlichen und Premium-Image von Alfa Romeo treu bleiben. Dieses Gleichgewicht ist heute viel schwieriger zu finden als zu dem Zeitpunkt, als der Konzern eine rein elektrische Modellpalette versprach. Fortsetzung folgt!

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