Kimera präsentiert den exklusiven K39 mit 1000 PS für seinen ersten amerikanischen Kunden: eine Konfiguration, die sich deutlich vom Prototyp unterscheidet

Nach Europa, die Kimera K39 überquert den Atlantik. Drei Monate nach seiner Präsentation beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este kommt das italienische Hypercar mit 1.000 PS anlässlich der Monterey Car Week in Kalifornien an. Und Kimera ist nicht mit ihrem Prototyp gekommen, der bereits in Goodwood zu sehen war: Der Hersteller präsentiert einen neuen grauen K39, der für seinen ersten amerikanischen Kunden gefertigt wurde.

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Ein speziell für die USA entwickelter K39

Kimera hatte bereits vor einigen Tagen angekündigt: Vom 14. bis 16. August sollte der K39 an mehreren Höhepunkten der Monterey Car Week teilnehmen, darunter „The Quail“, die Rolex Monterey Motorsports Reunion sowie die Feierlichkeiten rund um den Concours d’Elegance von Pebble Beach.

Anlässlich dieser US-Premiere hat die piemontesische Marke nun eine bisher noch nie gesehene Konfiguration vorgestellt. Dieser K39 präsentiert sich in einer besonders schlichten Lackierung in Metallic-Silber, die durch zahlreiche blau getönte Carbon-Elemente kontrastiert wird. Die riesigen seitlichen Lufteinlässe, der Heckflügel und die Felgen mit Zentralverschluss machen sofort deutlich, dass sich hinter seinem fast schon eleganten Erscheinungsbild eine echte, für den Straßenverkehr zugelassene Rennmaschine verbirgt.

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Der Innenraum ist ebenso spektakulär. Carbonfaser ist allgegenwärtig, doch Kimera kombiniert sie hier mit braunem Leder, das die beeindruckenden Schalensitze verkleidet. Martini-Racing-Gurte, Überrollkäfig, freiliegende Schaltstange: Radikaler geht es kaum. Eine im Innenraum aufgestickte amerikanische Flagge erinnert vor allem an den ganz besonderen Verwendungszweck dieses Exemplars.

«Kimi», aber nicht die von Goodwood

Der Name könnte zu Verwechslungen führen. Bei seinem ersten Lauf beim Goodwood Festival of Speed im Juli, Der Prototyp 01 trug bereits den Spitznamen «Kimi», was sich insbesondere am Fahrersitz zeigt. Diesmal verwendet Kimera diesen Namen erneut, um das Auto in Kalifornien vorzustellen – in einer völlig anderen Konfiguration, die für den amerikanischen Markt bestimmt ist.

Dieses neue Modell zeigt vor allem, wie individuell der K39 gestaltet werden kann. Nach den in Villa d’Este, Monaco und anschließend in Goodwood vorgestellten Ausstellungsfahrzeugen vermittelt diese US-amerikanische Konfiguration einen ersten Eindruck davon, was Kunden tatsächlich bestellen können.

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Dank seines Koenigsegg-V8-Motors immer noch 1000 PS

Unter seiner Karosserie, die von den italienischen Langstrecken-Prototypen der 1980er Jahre inspiriert ist, behält der K39 natürlich sein wichtigstes technisches Highlight bei. Kimera hat sich mit Koenigsegg zusammengetan, um eine spezielle Version des schwedischen 5,0-Liter-V8-Biturbo-Motors zu entwickeln.

Die technischen Daten geben 1000 PS bei 7350 U/min und 1200 Nm bei 5500 U/min an, bei einer maximalen Drehzahl von 8250 U/min. Und das alles ganz ohne Hybridantrieb. Eine besonders spektakuläre Architektur für ein Auto, das sich sowohl auf das Erbe der Lancia-Rennwagen als auch auf das der Gruppe-C-Prototypen beruft.

Nach der Villa d’Este und ihrem turbulenten Auftritt in Goodwood, wo der Prototyp 01 mitten auf der Steigung die Scheibe seiner Motorhaube verloren hatte, setzt der K39 nun seine Welttournee fort. Doch diese Etappe in Kalifornien hat einen ganz besonderen Charakter: Kimera ist nicht mehr nur gekommen, um sein Hypercar zu präsentieren. Mit diesem K39 in Metallic-Silber, der für den ersten Kunden in den USA bestimmt ist, nimmt das kommerzielle Abenteuer nun eine internationale Dimension an.

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