Dieses italienische Hypercar, der Kimera K39, hat gerade den Preis für das beste Design gewonnen: Kunden haben ihn gekauft, ohne ihn jemals gefahren zu haben

Vor zwei Wochen haben wir Ihnen vorgestellt eine ganz besondere Kimera K39, in Silbergrau und blau schimmerndem Carbon gehalten, speziell für ihren ersten amerikanischen Kunden vorbereitet. Das italienische Hypercar mit 1000 PS kam damals nach Kalifornien, um an der Monterey Car Week teilzunehmen. Am Ende ging es nicht mit leeren Händen wieder nach Hause: die K39 hat den duPont REGISTRY Award für das beste Automobildesign der Veranstaltung.

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Eine symbolische Auszeichnung für Kimera Automobili. Denn im Gegensatz zu den Modellen EVO37 und EVO38, deren Entwicklung direkt auf dem Erbe der Lancia-Rallye-Fahrzeuge aufbaut, ist der K39 das erste Automobil, das vollständig von dem kleinen piemontesischen Hersteller konzipiert und entworfen wurde.

Der K39 wurde ausgezeichnet bei The Quail

Nach Villa d’Este, Aurora, Le Mans Classic und Goodwood, die internationale Tournee der K39 machte somit Halt in Monterey. Ein besonders wichtiges Ereignis, da während dieser Woche in Kalifornien einige der prestigeträchtigsten Automobile und Sammlungen der Welt zu sehen sind.

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Das ist in The Quail dass die K39 den duPont REGISTRY Award mit dem Preis für das beste Design der Veranstaltung ausgezeichnet. Im Laufe der Woche soll das Hypercar laut Kimera zudem zu einem der meistfotografierten Autos der Veranstaltung geworden sein, bevor es seine Auftritte beim Rolex Gathering, bei „Exotics on Broadway“, beim Monterey Motorsports Festival und anschließend in Pebble Beach fortsetzte.

Die in Kalifornien vorgestellte Konfiguration dürfte dabei eine Rolle gespielt haben. Die Konfiguration, die wir Ihnen zuvor gezeigt hatten, kombiniert eine Karosserie in Pacific Silver mit fast chromartigen Reflexen mit sichtbaren Carbon-Elementen in Candy Ink Blue.

Im Innenraum hat sich Kimera für Leder in der Farbe „Golden Cognac“ entschieden, wodurch ein weitaus eleganterer Kontrast entsteht als bei der Ausstellungsversion, die vor einigen Wochen in Goodwood zu sehen war.

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Doch abgesehen von den Farben würdigt dieser Preis vor allem die ganz besonderen Proportionen des K39. Sein Design ist eindeutig von den Langstrecken-Prototypen der 1980er Jahre inspiriert, ohne jedoch direkt ein historisches Modell nachzubilden. Ein grundlegender Unterschied zu den ersten Kreationen von Kimera.

Alle K39 sind bereits vergeben

Mit der in Monterey errungenen Auszeichnung geht eine weitere, für den italienischen Hersteller wahrscheinlich noch wichtigere Neuigkeit einher: Alle geplanten Exemplare des K39 sind nun an Kunden vergeben.

Und sie ist nicht die Einzige. Kimera gibt ebenfalls bekannt, dass die Modelle EVO38 und EVO38 Collezione Martini vollständig ausverkauft sind. Eine bemerkenswerte Situation für ein Unternehmen, das erst vor fünf Jahren gegründet wurde und dessen erstes Modell, der EVO37, gerade erst das Ende seiner Produktionsphase erreicht hat.

Der K39 soll nun vom Star der Wettbewerbe zu einem echten Serienfahrzeug werden. Die Entwicklung ist nämlich noch nicht abgeschlossen: Derzeit laufen die letzten Validierungsphasen, während der Produktionsstart für das Frühjahr 2027 geplant ist (war der graue K39 des amerikanischen Kunden also ein Prototyp?), bevor die ersten Auslieferungen erfolgen. Unter seiner spektakulären Karosserie ändert sich nichts an der angekündigten Technik. Kimera arbeitet gemeinsam mit Koenigsegg an einer speziellen Version des 5,0-Liter-V8-Biturbo, der 1.000 PS und 1.200 Nm leistet – ganz ohne Hybridantrieb.

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Ein wichtiger Meilenstein für den kleinen italienischen Hersteller

Für Luca Betti, Gründer und CEO von Kimera Automobili, ist die in Monterey errungene Auszeichnung natürlich ein Grund zum Stolz. Vor allem aber hebt der Geschäftsführer ein weiteres Zeichen des Vertrauens hervor: Einige Kunden haben sich bereit erklärt, ihren K39 zu kaufen, noch bevor sie ihn überhaupt Probe fahren konnten.

Das ist vielleicht letztendlich das beste Beispiel dafür, wie weit wir gekommen sind. Mit den EVO37 und EVO38, Kimera hatte sich einen Namen gemacht, indem es auf seine eigene Weise eine bestimmte Vorstellung von Lancia-Rennwagen wiederbelebte. Mit dem K39 wagt sich der piemontesische Handwerker nun an etwas Schwierigeres: seine eigene Designsprache und Identität zu etablieren (auch wenn diese stark von den Vorgängermodellen inspiriert ist). In Monterey, vor einigen der anspruchsvollsten Sammler der Welt, ist nun das erste Urteil gefallen. Und es fällt recht schmeichelhaft aus.

Zur Erinnerung: Hier ist ein Video vom Prototypen Kimera K39 in Goodwood!

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