Der erste Ferrari F40 von Venuum mit seinem 1100-PS-V8-Motor geht auf die Straße … und bekommt einen neuen Namen

Endlich! Nach monatelangen Teasern, 3D-Renderings und Konfigurationsideen für zukünftige Besitzer ist der Venuum V40 nun zu einem echten Auto geworden. Der Tuner aus Dubai hat gerade die ersten Bilder seines fertigen Projekts veröffentlicht – und vor allem: in Bewegung auf der Straße. Ein wichtiger Meilenstein für diese spektakuläre, moderne Neuinterpretation des Ferrari F40, erstellt auf der Grundlage einer Ferrari SF90.

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Es gibt jedoch eine kleine Überraschung: In diesem neuen Video spricht Venuum nicht mehr von «V40», sondern von V4X. Eine endgültige Umbenennung? Der Tuning-Spezialist gibt vorerst keine weiteren Erklärungen ab.

3D-Darstellungen auf der Straße

Wir verfolgen dieses Projekt schon seit mehreren Monaten. Anfangs sah der V40 fast wie eines dieser spektakulären Konzeptfahrzeuge aus, die hauptsächlich für die sozialen Netzwerke konzipiert wurden. Dann hatte Venuum einen ersten, in seinen Werkstätten zerlegten SF90 gezeigt, bevor das Unternehmen bekannt gab, dass nun mehrere Fahrzeuge in Produktion seien.

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3D-Darstellung
Im Bau

Diesmal gibt es wirklich keinen Zweifel mehr. Das Prototyp-Modell ist fertiggestellt. Die Bilder zeigen einen roten V4X, der auf einer kurvenreichen Straße fährt. Von vorne sind die Anlehnungen an den Ferrari F40 sofort erkennbar, doch manche werden darin auch ein wenig vom F50 erkennen. Am Heck verleihen der riesige Heckflügel, die vier runden Leuchten, die durchbrochene Motorhaube und die drei mittig angeordneten Auspuffendrohre dem Auto eine besonders spektakuläre Optik.

Und zum ersten Mal kann man dieses Fahrzeug auch aus dem Innenraum heraus erleben und vor allem hören, wie es fährt. Nachdem man monatelang digitale Bilder betrachtet hat, verändert es zwangsläufig die Wahrnehmung des Projekts, wenn man sieht, wie das Auto Kurven nimmt, und seine Mechanik hört.

Ein grundlegend umgebauter Ferrari SF90

Unter dieser weitgehend neu gestalteten Karosserie verbirgt sich nach wie vor ein Ferrari SF90, der als Spenderfahrzeug dient. Seine Hybridtechnik, bei der ein 4,0-Liter-V8-Biturbo mit drei Elektromotoren kombiniert wird, dient somit als Ausgangspunkt; Venuum gibt für sein Modell eine Leistung von rund 1.100 PS an.

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Ferrari SF90
Vennum V4X

Der Tuner legt übrigens Wert darauf, seinen Standpunkt noch einmal zu verdeutlichen. Im Video stellt er die V4X als «unabhängiges Venuum-Projekt» vor, das auf einem SF90-Spenderfahrzeug basiert und ohne Verbindung, Sponsoring oder Zustimmung eines Automobilherstellers auskommt. Eine Präzisierung, die auch das Verschwinden der Ferrari-Embleme erklärt. Sowohl am Heck als auch auf der Motorhaube ist nun das Venuum-Logo zu sehen. Der Umbau bekräftigt somit offen seine eigene Identität, auch wenn seine Inspiration natürlich kaum Raum für Zweifel lässt.

Der erste Teil einer sehr kleinen Serie

Venuum hatte angekündigt, dass nur sechs Exemplare hergestellt werden sollen, die für jeden Besitzer individuell gestaltet werden. Wir hatten bereits eine weiße Variante mit türkisfarbenen Streifen und anschließend eine smaragdgrüne Version mit weißen Felgen entdeckt, die bisher nur als Renderings vorgestellt worden waren. Das rote Auto in diesem ersten Video markiert somit einen Wendepunkt: Nach den Versprechungen, den 3D-Bildern und den Autos in der Montagephase ist der «moderne F40» mit 1.100 ch nun tatsächlich auf der Straße unterwegs. Eine Frage bleibt offen: Soll er nun endgültig Venuum V4X statt V40 heißen?

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