
Das Projekt V40 Spyder nimmt weiter Gestalt an. Wenige Wochen, nachdem die ersten Fertigungsschritte seiner spektakulären modernen Neuinterpretation des Ferrari F40, Venuum präsentiert eine neue Konfiguration für eines der sechs geplanten Exemplare. Diesmal keine Kombination aus Weiß und Türkis: Der Tuner aus Dubai setzt auf eine deutlich elegantere Farbkombination mit einer smaragdgrünen Karosserie und weißen Felgen.
Man muss jedoch zwischen Traum und Realität unterscheiden. Die von Venuum veröffentlichten Bilder sind noch 3D-Renderings. Der erste V40 wird derzeit in den Werkstätten des Tuners gebaut, wie ein vor einigen Wochen veröffentlichtes Video gezeigt hat. Doch diese neuen Illustrationen lassen bereits erahnen, wie sehr sich die sechs Fahrzeuge voneinander unterscheiden dürften.
Smaragdgrün und weiße Felgen
Nachdem im Juli bekannt gegeben wurde, eine erste Konfiguration Mit seiner Kombination aus weißer Karosserie, doppelten türkisfarbenen Streifen und farblichen Akzenten im Innenraum schlägt der Venuum völlig neue Töne an. Dieser neue V40 Spyder präsentiert sich in einem tiefen Smaragdgrün, das die Persönlichkeit des Fahrzeugs fast völlig verändert. Je nach Lichteinfall wirkt das Grün mal sehr dunkel, mal deutlich leuchtender. Der Kontrast zu den großen, weißen Schmiederädern ist besonders ausgeprägt, während die zahlreichen Karbonelemente sichtbar bleiben.


Der Tuner spricht von einem Gleichgewicht zwischen «Raffinesse und Aggressivität». Und tatsächlich wirkt diese Konfiguration deutlich dezenter als die vorherige, zumindest was die Farbgebung angeht. Denn im Übrigen ist es schwer, unbemerkt zu bleiben: Ein riesiger Heckflügel, ein Diffusor aus Carbon, eine zentrale Dreifach-Auspuffanlage, vier runde Rückleuchten und gigantische Lufteinlässe sind nach wie vor mit von der Partie.
Ein moderner F40 auf Basis des Ferrari SF90 Spider
Hinter dieser Silhouette, die zahlreiche Anspielungen auf den Ferrari F40 aufweist, verbirgt sich nach wie vor ein grundlegend umgebauter Ferrari SF90 Spider. Venuum ersetzt einen Großteil der Karosserie durch spezielle Carbon-Elemente und überarbeitet die Aerodynamik komplett. Der Hybridantrieb des SF90 bildet weiterhin das Herzstück des Projekts. Sein 4,0-Liter-V8-Biturbo-Motor, kombiniert mit drei Elektromotoren, soll hier rund 1.100 PS entwickeln. Venuum gibt eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in etwa 2,3 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von über 340 km/h an. Damit entsteht eine ungewöhnliche Begegnung zwischen zwei Epochen: Die Ästhetik und bestimmte Stilmerkmale des legendären F40 aus den 80er Jahren verbinden sich mit der Technologie eines modernen Ferrari-Hybridmodells.


Sechs Exemplare, von denen keines dem anderen gleichen dürfte
Genau darin liegt auch der Reiz dieser neuen Veröffentlichung. Der V40 Spyder wird auf nur sechs Exemplare limitiert sein, und Venuum scheint jedes einzelne davon zu einem echten Unikat machen zu wollen, das gemeinsam mit seinem Besitzer konfiguriert wird. Bislang wurde noch kein fertiger V40 Spyder vorgestellt. Das Video, das ein teilweise zerlegtes, auf Unterstellböcken montiertes und von Karosserieteilen umgebenes Fahrzeug zeigt, macht deutlich, dass sich das Projekt noch in der Umsetzungsphase befindet.

Diese smaragdgrünen Bilder bleiben also vorerst ein digitales Versprechen. Doch nach den Renderings kommt nun der spannendste Teil: herauszufinden, ob der spektakuläre «moderne F40 Spider» mit 1.100 PS auch nach seiner Fertigstellung in den Werkstätten von Dubai dieselbe Ausstrahlung behalten wird.