Dieser Alfa Romeo 4C führt die Meisterschaft mit seinem auf fast 600 ch getunten 1,75-Liter-Motor an

Stütze der Klasse Geändert, Jack Berry fuhr mehrere Saisons lang einen Alfa Romeo Mito, in den der Motor des 4C eingebaut worden war, der auf über 400 CV getunt war, darunter Darüber hatten wir hier bereits gesprochen. Doch seit dem Ende der Saison 2025 verfügt der Brite über eine neue, noch spektakulärere Waffe. Wenn man schon einen 4C-Motor einsetzt, kann man auch gleich das Fahrwerk und die Karosserie des Mailänder Sportwagens mitnehmen!

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Der blaue Alfa Romeo 4C mit der Startnummer 87 wurde von der Firma Alfa Workshop entwickelt, einem in England sehr renommierten Tuning-Betrieb, der bereits an zahlreichen Rennwagen gearbeitet hat, die in der HITEK Alfa Romeo & Italian Intermarque Championship an den Start gingen. Dieser Alfa Romeo 4C, die von Jack Berry gefahren wird, ist eine der extremsten Umbauten, die jemals auf Basis eines 4C vorgenommen wurden.

GT3-Look

Optisch kommt man fast an die spektakulären 4C-Bergrennwagen heran. Und man kann nicht umhin zu bedauern, dass …’Alfa Romeo keine GT4- oder gar GT3-Version seines wendigen und leichten Sportwagens entwickelt hat.

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Die Aerodynamik und die Karosserie des 4C wurden durch zahlreiche überarbeitete Teile optimiert: Der Frontbereich verfügt über einen großen Frontsplitter zur Erhöhung des Anpressdrucks, optimierte Lufteinlässe, eine verbesserte Kühlung sowie spezielle Rennsportkomponenten. Auch der Diffusor und der Heckflügel wurden modifiziert. Das Gesamtbild ist weniger radikal als bei der von Revs Italia entwickelten Variante, doch das Ergebnis ist dennoch spektakulär. Das Kit variiert je nach Rennstrecke, wobei der Frontsplitter je nach Streckenkonfiguration mehr oder weniger ausgeprägt ist.

Ein 1750 Tbi-Motor, der bis an seine Grenzen getrieben wird!

Nun kommen wir zum Kern der Sache: Die Mechanik basiert weiterhin auf dem Alfa Romeo 1750 TBi-Motor, der jedoch grundlegend überarbeitet wurde. Die genauen Spezifikationen sind nicht genau bekannt, doch der Umbau scheint auf einem auf 1,95 / 2,0 Liter vergrößerten Hubraum zu beruhen. Der Motor verfügt über einen leistungsstarken Renn-Turbolader sowie ein komplett überarbeitetes Motorsteuerungssystem. Die Fotos zeigen mehrere typische Modifikationen: zusätzliche Schläuche, eine Optimierung des Kühlkreislaufs, einen schnellen Zugang zum Ausgleichsbehälter sowie ein verbessertes Wärmemanagement. Der Motorraum bleibt trotz der hohen Leistung überraschend kompakt.

Beim letzten Prüfstandstest lag die von Alfa Workshop angegebene Leistung bei etwa 580 ch! Ein beeindruckendes Ergebnis für einen 4C – mehr als doppelt so viel wie die Serienleistung von 240 ch. Das Auto wirkt viel eher wie ein Renn-GT, der auf Basis einer 4C-Carbon-Karosserie entwickelt wurde, als wie eine einfache Serienumrüstung. Das TCT-Getriebe C635 scheint beibehalten, aber verstärkt worden zu sein, um ein Drehmoment von vermutlich zwischen 700 und 800 Nm zu bewältigen.

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Beeindruckende Fahrwerke

Die Fotos zeigen eine Nitron-Rennfahrwerk mit Gewindestangen, Uniball-Gelenken und vollständig einstellbarer Geometrie. Die Vorderachse scheint mit einem speziellen Achsträger grundlegend umgebaut worden zu sein. Die sichtbare Zahnstange weist eine andere Anordnung auf als das Original.

Ziel ist es, den Bump-Steer (die «Änderung der Spur» beim Überfahren einer Unebenheit, bei der sich die Räder von selbst lenken, ohne dass der Fahrer oder das Lenkrad eingreifen) zu reduzieren, die Präzision zu verbessern und die Kinematik der Vorderachse zu optimieren. Deutlich sichtbar ist ein spezieller vorderer Stabilisator, der auf speziellen Lagern montiert ist und je nach Rennstrecke ausgetauscht werden kann, um die Einstellungen zu verfeinern.

Vorläufig an der Spitze der Meisterschaft 2026

Jack Berry hat sich an die Spitze der Meisterschaft gesetzt; mit mehreren Pole-Positions und zahlreichen Klassensiegen hat sich das Auto auf den britischen Rennstrecken als äußerst konkurrenzfähig erwiesen. Mit rund 580 ch bei einem Gewicht von knapp einer Tonne gehört dieser Alfa Workshop 4C wahrscheinlich zu den leistungsstärksten Alfa Romeo-Rennwagen, die derzeit im Einsatz sind.

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