Er verdoppelt die Leistung des neuen 6-Zylinder-Motors von Stellantis und gewinnt ein Rennen

Ja, wir sprechen wieder einmal über den 6-Zylinder-GME-Motor von Stellantis. Aber es ist schwer, anders zu handeln, da dieser Motor nach wie vor ein ziemlich spektakuläres Potenzial zeigt. Nach den rund 800 PS, die erreicht wurden vor einigen Monaten von Morgan Evans, nun nähert sich ein neues Modell der symbolischen 1.000-PS-Marke. Und dieses Mal steckt es unter der Motorhaube eines brandneuen Dodge Charger.

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Ein Motor, der für Alfa Romeo interessant gewesen sein könnte

Warum sollte man diesen amerikanischen Motor auf Italpassion so aufmerksam verfolgen? Weil seine Geschichte eng mit der der italienischen Marken von Stellantis verbunden ist. Insbesondere der Alfa Romeo Giulia und der Stelvio sowie der Maserati Ghibli, Levante und Grecale wurden mit dem Vierzylinder-Motor GME ausgestattet, der noch zu Zeiten von FCA entwickelt wurde. In jüngerer Zeit wurde auch der GME T4 Evo, der bislang ausschließlich in den USA erhältlich ist, von Technologien profitiert, die von Maserati stammen.

Und darüber befindet sich der berühmte Hurricane 3,0 Liter, ein Sechszylinder-Reihenmotor, der zur selben Motorenfamilie gehört. Lange Zeit konnte man sich diesen Motor unter der Motorhaube zukünftiger Alfa Romeo-Modelle vorstellen, die auf der STLA-Large-Plattform basieren. In einer alternativen Automobilwelt wären eine Giulia, ein Stelvio oder sogar ein neuer GTV mit diesem Sechszylinder also keineswegs abwegig gewesen. Doch während die Zukunftspläne von Alfa Romeo und Maserati in Europa weiterhin ungewiss sind, setzt Stellantis diese Kombination in den USA mit dem neuen Dodge Charger tatsächlich um.

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Von 550 bis fast 1.000 PS

Der Charger Sixpack Scat Pack ist serienmäßig mit dem Hurricane High Output-Motor mit 550 PS ausgestattet, der mit einem Achtgang-Automatikgetriebe und Allradantrieb kombiniert ist. Dodge hat sogar gerade eine Weiterentwicklung namens Super Bee vorgestellt auf 600 PS erhöht.

Dodge Charger mit dem GME-6-Zylinder-Motor mit 600 ch

Um jedoch das wahre Potenzial des Motors zu ermessen, muss man einen Blick auf John O’Malley und Boosted Motorsports werfen. Um an der Direct Connection Influencer-Grudge-Match Im Rahmen der «Roadkill Nights 2026» hat O’Malley seinen Dodge Charger grundlegend umgebaut. Die beiden serienmäßigen Turbolader wurden durch einen einzigen HPT 7172 ersetzt, ergänzt durch einen imposanten Luft-Luft-Ladeluftkühler und ein MoTeC-Motormanagement.

Ergebnis: Während sein vorheriges Modell „Hurricane“ etwa 850 PS leistete, soll sein „Charger 2026“ nun fast 1.000 PS erreichen. The Detroit News Pure Drivetrain Solutions spricht seinerseits von einer Leistung von über 900 PS. Eine Leistung, die umso interessanter ist, als das Fahrzeug seinen Allradantrieb beibehält. Das ZF-8HP-Getriebe wurde jedoch von Pure Drivetrain Solutions modifiziert und mit einem Turbolamik-Steuergerät ausgestattet, um diese im Vergleich zur Serienausstattung deutlich höhere Leistung zu bewältigen und optimal zu nutzen.

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Und damit gewinnt er auch noch!

Dieser Charger ist nicht nur ein Vorführmodell für den Leistungsprüfstand. Vor allem hat John O’Malley gerade die Roadkill Nights 2026 auf der Woodward Avenue.

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Nachdem er in der ersten Runde Demi Bagby und im Halbfinale Rob Dahm besiegt hatte, setzte er sich im Finale gegen Bryan Kiefer durch. Eine kleine persönliche Revanche: Im Jahr 2025 war O’Malley mit einem Dodge Viper an den Start gegangen, dessen V10-Motor durch … einen Sechszylinder-Hurricane ersetzt worden war. Damals war er bereits in der ersten Runde von Morgan Evans ausgeschieden. Ironie der Geschichte: Gerade Morgan Evans hatte im vergangenen Mai unser Interesse geweckt, als er denselben Motor in einen alten Dodge Ram Pick-up einbaute. Mit einem großen Turbo und noch originalen Innenteilen hatte er damit rund 800 PS erreicht.

Drei Monate später ist die Leistungsmarke nun auf über 900 PS gestiegen und nähert sich mittlerweile der 1.000-PS-Marke. Da fragt man sich doch weiterhin, was dieser Sechszylinder unter der Motorhaube eines Alfa Romeo wohl geleistet hätte. Na los, Stellantis, entwickelt ein gutes HEV-System, kombiniert es mit diesem Motor und verbaut das Ganze in den Spitzenmodellen von Lancia, DS und Alfa Romeo…

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