
Seit mehreren Monaten wird die Zukunft von Maserati schien bei Stellantis immer unklarer zu werden. Zwischen stark rückläufigen Verkaufszahlen, einer schwer durchschaubaren Strategie und dem Fehlen echter kurzfristiger Neuheiten erweckte die Marke mit dem Dreizack den Eindruck, in der riesigen Galaxie des Automobilkonzerns in den Hintergrund gedrängt zu werden. Doch auf dem heutigen Investorentag wurde schließlich eine wichtige Botschaft übermittelt: Maserati wird zwei neue E-Segment-Modelle erhalten.
Während seiner Präsentation der verschiedenen Marken des Konzerns konzentrierte sich Antonio Filosa logischerweise auf die derzeitigen Pfeiler von Stellantis, nämlich Fiat, Peugeot, Ram und Jeep. Er nahm sich aber auch Zeit, um über Maserati zu sprechen und bestätigte die Kontinuität der aktuellen Produktpalette ... sowie die Ankunft von zwei neuen, mit Spannung erwarteten Modellen.
Quattroporte und Levante endlich bestätigt
Wenig überraschend entsprechen diese beiden zukünftigen Modelle den Projekten, von denen man schon lange gehört hat: ein neuer Maserati Quattroporte und ein neuer Maserati Levante. Mit anderen Worten: eine große Limousine und ein großer SUV, zwei Modelle, die für das Image und die Rentabilität von Maserati von entscheidender Bedeutung sind.
Diese Bestätigung ist alles andere als harmlos. In den letzten Jahren häuften sich die Gerüchte, dass Projekte gestrichen, verschoben oder grundlegend geändert wurden. Die Zukunft des Quattroporte schien besonders ungewiss, während der Levante, der lange Zeit das kommerzielle Zugpferd der Marke war, seine Karriere ohne einen echten Nachfolger, der offiziell angekündigt wurde, beendet hat.
Antonio Filosa gab jedoch keine weiteren Details bekannt. Es ist also noch nicht klar, ob es sich bei den zukünftigen Maseratis um reine Elektroautos, V6-Hybride oder gar um einen elektrifizierten Reihensechszylinder handeln wird. Auch über die technische Plattform herrscht Unklarheit: STLA Large oder eine Weiterentwicklung von Giorgio? Der Konzern machte auch keine Angaben zu den Fabriken, die diese Modelle herstellen werden. Mit anderen Worten: Stellantis bestätigt die Richtung, aber noch nicht den Fahrplan.

Eine Marke, die nicht mehr im Zentrum des Spiels steht
Diese Stellungnahme zeigt auch eine Realität, die schwer zu ignorieren ist: Maserati hat nicht mehr den strategischen Stellenwert, den es sich bei der Gründung von Stellantis erhoffen konnte. Die Marke ist zwar weiterhin in den Plänen des Konzerns präsent, wird aber eindeutig nicht mehr so hervorgehoben wie früher.
Der Kontrast ist umso auffälliger, als die industrielle Situation in Italien besorgniserregend wird. In Modena, der historischen Wiege von Maserati, warnen die Gewerkschaften nun öffentlich vor dem Zustand der Produktion. Eine von ihnen fasst die Situation mit einem besonders starken Satz zusammen:
«In der Fabrik in Modena produziert Maserati fünf Autos pro Tag, was nicht bedeutet, dass sie auch fünf Autos verkaufen: Viele davon landen unverkauft auf den Fuhrparks. Es muss ein genauer Plan ausgearbeitet werden, um die Marke Maserati wiederzubeleben, ansonsten droht ihr das Aus.»
Eine Aussage, die die heikle Phase, in der sich die Marke mit dem Dreizack befindet, perfekt illustriert. Zwischen hohen Lagerbeständen und sinkenden Stückzahlen muss Maserati schnell wieder eine glaubwürdige Dynamik entwickeln.
Die Konferenz findet derzeit statt. Der Artikel wird aktualisiert, falls es auf dem Investorentag 2026 neue Ankündigungen gibt.
Wie Ferrari muss auch Maserati die Produktion seiner Modelle in Italien in Modena konzentrieren und darf sich nicht überall verteilen, um das Markenimage und die Stabilität zu wahren. Den Schwerpunkt auf eine vorbildliche Verarbeitung auf allen Ebenen, Kundenbetreuung und Kundendienst als Referenz in der Branche für luxuriöse Sportwagen legen. Fahrzeuge wie Ferrari nach Bedarf herstellen und die Anzahl der Fahrzeuge begrenzen, um die Attraktivität von Gebrauchtwagen zu erhalten. Lassen Sie Lancia den Grecale zurückerobern und vorerst nicht mehr unter den Quattroporte und den Levante fallen. Vor allem den Alfieri herausbringen
« Gleiche Unklarheit bezüglich der technischen Plattform: STLA Large oder Weiterentwicklung von Giorgio? »
Und warum nicht eine chinesische Plattform? Das würde zu den Gerüchten der letzten Tage passen...
Ja, es könnte...