
Im Jahr des 100-jährigen Jubiläums seines legendären Tridents, Maserati stellt mit den neuen Modellen eine bedeutende Weiterentwicklung seines Sortiments vor GranTurismo, GranCabrio und Grecale. Diese Ankündigung erfolgt vor einem besonderen Hintergrund für die italienische Marke. Während die weltweiten Zulassungen gehen weiterhin stark zurück Und da Maserati das Jahr 2026 mit rund 5.000 verkauften Fahrzeugen abschließen könnte – ein Niveau, das mit dem von 2010 vergleichbar ist –, will der Hersteller aus Modena daran erinnern, was seine Identität ausmacht: italienischer Luxus, Leistung und Grand Tourisme.
Diese neue Produktoffensive ist also keineswegs unbedeutend. Sie stellt sogar einen der ersten Meilensteine der Strategie dar, die Santo Ficili, CEO von Alfa Romeo und COO von Maserati, verfolgt: Er möchte die Positionierung der Marke im Luxussegment stärken, anstatt einen Wettlauf um Absatzzahlen fortzusetzen, der kaum noch aufrechtzuerhalten ist.
Ein neues, vom Rennsport inspiriertes Designkonzept

Die erste sichtbare Veränderung betrifft das Design. Maserati entwickelt die Designsprache seiner Modelle weiter und lässt sich dabei direkt von seinen exklusivsten Kreationen inspirieren. Alles begann mit der MCXtrema, das spektakuläre Rennwagenmodell, bevor diese neue Identität zunächst auf den GT2 Stradale und anschließend auf den MCPURA. Heute hält dieser aggressivere, horizontalere und markantere Stil Einzug in die Straßenmodelle.

Die neuen Modelle GranTurismo, GranCabrio und Grecale verfügen somit über eine neu gestaltete Frontpartie mit einem markanteren Erscheinungsbild, überarbeiteten Lufteinlässen und einer optimierten Aerodynamik. Das Ziel ist klar: Das Erscheinungsbild der Modellreihe soll modernisiert werden, ohne dabei die für Maserati charakteristische Eleganz zu verlieren.



Der V6 Nettuno steht mehr denn je im Mittelpunkt der Strategie
Während viele Luxusautohersteller ihren Umstieg auf reine Elektroantriebe beschleunigen, setzt Maserati weiterhin auf seinen legendären Motor. Bei den neuen Modellen GranTurismo und GranCabrio Trofeo wurde die Leistung des V6-„Nettuno“-Motors auf 590 ch gesteigert – das sind 40 ch mehr als zuvor.

Der Hersteller hebt zudem die Arbeit hervor, die in den mechanischen Klang investiert wurde. Die Sportivo-Auspuffanlage gehört bei den Trofeo-Modellen nun zur Serienausstattung, um ein noch intensiveres Klangerlebnis zu bieten – ein Aspekt, der für eine Kundschaft, die den emotionalen Charakter von Maserati schätzt, besonders wichtig ist.

Auch der Grecale profitiert von dieser Entwicklung durch die Einführung eines neuen V6-Nettuno-Motors mit 390 ch. Er positioniert sich zwischen den Vierzylinder-Hybridvarianten und dem radikalen Trofeo mit 530 ch und verspricht mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich sowie ein sportlicheres Fahrverhalten.

Die Folgore rücken ohne Umwälzungen vor
Maserati gibt die Elektromobilität jedoch nicht auf. Die Folgore-Versionen sind weiterhin in der gesamten Modellpalette vertreten. Der GranTurismo Folgore behält seine Leistung von 760 ch bei, während der GranCabrio Folgore mit einer Höchstgeschwindigkeit von 290 km/h weiterhin den Titel des schnellsten Elektro-Cabriolets auf dem Markt für sich beansprucht.

Die Ingenieure haben vor allem an der Effizienz gearbeitet. Dank neuer Algorithmen für das Energiemanagement liegt die Reichweite des GranTurismo Folgore nun bei über 540 km. Auch der Grecale Folgore legt zu und erreicht eine Reichweite von bis zu 580 km, je nach gewählter Radkonfiguration sogar noch mehr. Willkommene Verbesserungen, auch wenn sie das Hauptproblem, das auf einigen europäischen Märkten zu beobachten ist, nicht vollständig lösen: die geringe Nachfrage nach den Elektrofahrzeugen der Marke. In Deutschland beispielsweise wurden nach unseren jüngsten Analysen zwischen Januar und Mai 2026 nur fünf elektrische Maserati zugelassen.
Ein überarbeitetes Sortiment, doch die geschäftliche Herausforderung bleibt bestehen
Diese Weiterentwicklung des GranTurismo, des GranCabrio und des Grecale erfolgt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Maserati. Wie wir kürzlich berichteten, sind die weltweiten Zulassungszahlen in den meisten Schlüsselmärkten weiterhin rückläufig. Die USA, der wichtigste Markt der Marke, verzeichnen in den ersten fünf Monaten des Jahres einen Rückgang von 55 %. Italien verzeichnet einen Rückgang von 41 %, Deutschland von 38 % und Japan von 29 %.
Diese Neuerungen wirken eher wie eine Konsolidierungsmaßnahme als wie eine Revolution. Dennoch sind sie willkommen, gehen in die richtige Richtung und ermöglichen es Maserati, die Attraktivität seiner Modelle aufrechtzuerhalten, bis künftige Produkte auf den Markt kommen und die Strategie der Positionierung im höheren Segment fortgesetzt wird.
Schöne und gute Autos…
Dennoch gibt es nur wenige Gäste.
Die Frontpartie ist ganz klar von Porsche inspiriert, mit diesem „Speichel“, der aus dem Kühlergrill tropft. Dabei erinnern die Scheinwerfer ohnehin schon an Jaguar…
Die Identität geht noch mehr verloren…
Stellantis bringt nichts Gutes mit sich.
Ausnahmsweise stimme ich pS zu, sie sind wunderschön
Man erkennt den gewohnten «Mund» mit seinen optischen Auswüchsen nicht wieder. Die horizontalen Streifen finden im restlichen, geschwungenen Design keine Entsprechung. Es sieht aus wie eine Frontpartie einer anderen Marke. Das wirkt zwar aggressiver, passt aber nicht zum Gesamtbild.
Du hast recht, denn ich habe das Foto vergrößert und das ist ein echtes Desaster!!!!!
Da stimme ich zu … sie wirkt zwar aggressiver, verliert aber an Eleganz. Das erinnert an germanisches Design.
Wenn er betrunken ist, gefällt ihm wirklich gar nichts.
Er kämpft gegen die Struktur von Stellantis selbst. Alles andere ist nur ein Vorwand…
Nein, eigentlich hat er recht – wenn man das Foto vergrößert … Mann, das ist ja eine echte Katastrophe!
Eine Stoßstange unter halluzinogenen Pilzen 🍄 zu entwerfen, hat noch nie etwas Gutes gebracht!
Und im Übrigen stimme ich Potté voll und ganz zu: Die Struktur an sich ist ein Fiasko, das doch eigentlich jeder vorhergesehen hatte!!!!!
Ähm, ich nehme zurück, was ich dir gesagt habe, denn die Frontpartie ist zwar nicht vergrößert und im Bordeaux-Stil gehalten, aber was ist das denn für ein Schreckensbild 😱!!!
Die Autos hässlicher zu gestalten, wird den Absatz nicht steigern.
Der schöne Maserati-Kühlergrill wirkt wie ein nachträglicher Einfall neben dem schwarzen Kunststoff, der die Stoßstange dominiert. Es sieht aus wie ein missglücktes Volkswagen-Design.
Das Massenmodell Grecale ist für seine geringe Größe teuer und sieht aus wie ein Ford-Crossover. Granturismo und Grancabrio sind nach wie vor atemberaubend, aber langsam in die Jahre gekommen. Es scheint keine Vision oder Strategie für Maserati zu geben, sondern nur einfache «Lösungen», die die Probleme nicht wirklich beheben werden. Ich war schon einmal im Werk in Modena; dort herrscht großer Stolz auf die eigene Geschichte und Handwerkskunst, doch Stellantis wird dem Unternehmen all das ausbluten lassen.
Wir sind uns vollkommen einig. Auch mir sind sofort die Produkte des Volkswagen-Konzerns in den Sinn gekommen.
Ist bereits bekannt, wann sie im Handel oder bei den Händlern erhältlich sein werden?
Maserati gehört zu Stellantis. Es handelt sich also um einen italienischen Konzern, der von einer Familie geführt wird, die sich mittlerweile keinen Deut mehr um Italien schert, seit Elkan das Sagen hat.
Kurz gesagt: Finger weg, das ist alles
Es hat keinen Sinn, zu verheimlichen, dass du dir einfach keine leisten kannst!!
Man hat gesehen, was passiert ist, als die Franzosen das Sagen hatten – eine riesige, nicht mehr zu rettende Katastrophe!!!
THP ist ein französisches Unternehmen, Puretech ist ein französisches Unternehmen
Das Design der Schaufeln ist schlechter als zuvor, und vor allem gibt es beim Grecale keinen Umstieg auf die 800-V-Architektur. Die Teams können sich wieder an die Arbeit machen.
Da bekommt man richtig Lust, sich eine zu kaufen!!!
Außerdem denke ich, dass wir weiterhin Elektrofahrzeuge bauen und diese kontinuierlich verbessern sollten, um an Akzeptanz zu gewinnen und einen weiteren, ergänzenden Kundenkreis zu erschließen.
Was den Verbrennungsmotor betrifft, so müssen wir daran denken, eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung von Hochleistungs-Wasserstoffmotoren einzunehmen.
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Ganz im Gegenteil … da bekommt man erst recht Lust, sich eine zu kaufen!!!!!!!
Ich habe mich totgelacht, denn bei so einem Facelifting werden die Kunden sicher die Flucht ergreifen. Das steht fest.
Ein Facelift, das das Layout des MG MG5 von 2023 übernimmt: Es wirkt veraltet, hässlich und macht keinen Sinn
Diese Maseratis sind einfach wunderschön und verfügen über einen Traum-Motor, den V6 Nettuno.
Der italienische Charme ist unersetzlich, und diese Marke nimmt auf dem Markt eine Sonderstellung ein.
Alfa Romeo sollte sich eher bei Maserati als beim Allrounder Peugeot weitere Elemente ausleihen.
Da stimme ich voll und ganz zu, genau wie Lancia übrigens, aber das Facelifting ist einfach nur hässlich.
Was ist ein Traummotor? Sicherlich kein «banaler V6», so klangvoll er auch sein mag. Kurz gesagt: Bei Maserati hinkt man wieder einmal um eine ganze Generation hinterher. Ein Design im Retro-Stil, das mit dem Skalpell überarbeitet wurde (entschuldigt bitte das Bild), und wieder ein Verbrennungsmotor – nicht einmal ein Hybrid (oder wenn doch, dann ebenfalls veraltet).
Die Deutschen bringen in letzter Zeit eine ganze Menge Schreckliches heraus … aber es ist «topaktuell» und kein Zeug aus dem 20. Jahrhundert!! Und genau das ist es, was sich gut verkauft. .
Das ist doch Unsinn, denn die deutschen Autohersteller schreiben massive Verluste und ihre Fahrzeuge verkaufen sich nicht – der Beweis: Porsche, Audi und der VAG-Konzern entlassen reihenweise Mitarbeiter, Mercedes befindet sich im freien Fall und BMW gibt bekannt, dass es rote Zahlen schreibt, nachdem es dies zwei Jahre lang verschwiegen hatte!!
Der unscheinbare V6 ist der Maßstab, der die deutschen V8-Motoren auf der Rennstrecke in den Schatten stellt – egal, ob es sich um einen Alfa- oder einen Maserati-Motor handelt –, und die Deutschen haben es nie geschafft, einen ebenso leistungsstarken zu bauen.
Kurz gesagt: Spiel noch mal!
Abgesehen von den „Massacre“-Modellen sehen die Maserati sicherlich jünger aus als die deutschen Modelle, und das ganz ohne Anstrengung.
Na ja, genau deshalb sind die Verkaufszahlen von Maserati seit drei Jahren so unglaublich hoch … Versuch’s noch mal …