Fiat entwickelt ein kleines Elektroauto für 15.000 €, das dem Renault Twingo Konkurrenz machen soll, weiß aber noch nicht, wie es heißen soll

Der zukünftige Kleinwagen mit Elektroantrieb für unter 15.000 € von Fiat sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Seit mehreren Monaten häufen sich die Hinweise auf das E-Car-Projekt von Stellantis, mit dem der Konzern wieder in das Segment der sehr erschwinglichen Kleinwagen einsteigen will. Doch eine Frage bleibt weiterhin unbeantwortet: Wie wird dieser neue Fiat tatsächlich heißen? Pandina? Panda? Oder vielleicht Koala, ein Name, den der italienische Hersteller kürzlich als Marke angemeldet hat?

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Seit unseren ersten Informationen sind weitere Puzzleteile hinzugekommen. Und je weiter wir vorankommen, desto klarer scheint die zukünftige Fiat-Modellpalette zu werden … wobei sie dennoch einen Hauch von Geheimnis bewahrt.

Ein kleiner Elektro-Fiat auf Basis von Leapmotor

Dieses Projekt für einen kleinen Elektro-Stadtwagen ist eigentlich kein Geheimnis mehr. Stellantis bereitet eine neue Baureihe erschwinglicher Fahrzeuge vor, die ab 2028 im italienischen Werk Pomigliano d’Arco produziert werden soll, wo derzeit der Fiat Pandina und der Alfa Romeo Tonale montiert werden.

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Das Ziel ist einfach: ein europäisches Elektroauto für rund 15.000 € anzubieten – ein Preis, der mit einer herkömmlichen Entwicklung nur noch äußerst schwer zu erreichen ist. Um dies zu schaffen, soll Stellantis eine unerwartete Lösung gefunden haben: das Know-how von Leapmotor, seiner chinesischen Partnermarke, zu nutzen.

Laut die neuesten Informationen, Der Leapmotor T03 würde somit als technische Ausgangsbasis für die künftigen Elektroautos des Konzerns dienen. Eine Basis, die es ermöglichen würde, die Kosten zu senken und gleichzeitig die Produktion in Europa aufrechtzuerhalten. Der künftige, vom 2CV inspirierte Citroën und der nächste kleine Fiat würden somit dieselbe Philosophie verfolgen: Einfachheit und ein günstiger Preis. Der Fiat dürfte etwa 3,70 Meter lang sein, also ähnlich lang wie der aktuelle Fiat Panda, und eher eine angemessene Reichweite von rund 250 km anstreben als einen Wettlauf um große Batterien.

Die Rückkehr des Geistes des ursprünglichen Panda

Was das Design angeht, deuten bereits mehrere Hinweise in dieselbe Richtung. Der auf der Mailänder Designwoche vorgestellte Prototyp „Fiat Ippo“, die beim Stellantis-Investor-Day gezeigten Bilder sowie verschiedene Informationen aus Italien lassen auf ein sehr kompaktes Auto mit schlichten, kantigen Formen schließen.

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Die Idee wäre, den Geist des historischen Panda wieder aufleben zu lassen: ein praktisches, erschwingliches Auto, das in erster Linie als Alltagsfahrzeug konzipiert ist.

Übrigens war in den von Stellantis Ende 2024 und im Laufe des Jahres 2025 vorgestellten Plänen tatsächlich von zwei neuen Modellen auf der STLA-Small-Plattform (letztendlich wird es eine andere Plattform sein) sowie von einer neuen Pandina die Rede. Ein interessanter Aspekt, da diese Aufteilung heute den drei erwarteten Modellen entsprechen könnte: einem Opel, einem Citroën 2CV und einem Fiat Pandina.

Und beim Investor Day im Juni 2026 erwähnte Stellantis die Pandina noch ausdrücklich. Das lässt vermuten, dass dieser Name weiterhin eine Zukunft hat. Aber wo soll dann der Name „Koala“ hingehören?

Erste Hypothese: Aus der Pandina wird ein Koala

Das ist das erste mögliche Szenario. Fiat könnte sich letztendlich dazu entschließen, die Markenidentität dieses zukünftigen Kleinwagens zu ändern.

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Warum? Weil die Modellpalette dadurch unübersichtlich werden könnte. Derzeit hat Fiat bereits den Panda im Angebot, der in Pandina umbenannt wurde, aber auch den Grande Panda. Ein interessantes Detail dabei: Auf der Karosserie des Grande Panda steht nie “Grande Panda”, sondern lediglich “Panda”.

Man könnte sich also einen schrittweisen Übergang vorstellen: Der Grande Panda würde einfach zum Panda werden, während das künftige kleine Elektro-Stadtfahrzeug einen neuen Namen bekäme. Und dieser Name könnte „Koala“ lauten. So könnte Fiat vermeiden, drei Modelle mit sehr ähnlichen Namen zu haben: Pandina, Panda und Grande Panda.

Das wäre kein Novum in der Geschichte des italienischen Herstellers. Fiat hatte bereits beim Punto und beim Grande Punto eine vergleichbare Strategie verfolgt. Beide Modelle wurden mehrere Jahre lang parallel angeboten, bevor die neue Generation nach und nach die Hauptrolle übernahm.

Zweite Hypothese: Koala ist ein weiteres Fiat-Modell

Es gibt jedoch noch ein anderes Szenario: Pandina und Koala könnten ganz einfach zwei verschiedene Modelle sein. Manche vermuten beispielsweise, dass das zukünftige E-Car von Stellantis letztendlich den Namen Koala tragen könnte, während die aktuelle Pandina durch eine neue Generation ersetzt würde.

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Eine Hypothese, die jedoch eine wichtige Frage aufwirft: Welchen Platz bliebe für diesen zukünftigen „Pandina“ noch? Das für Pomigliano d’Arco angekündigte neue E-Car übernimmt nämlich genau die Positionierung des aktuellen Panda: ein kleines, beliebtes, schlichtes und erschwingliches Auto mit einer Länge von etwa 3,70 Metern. Mit anderen Worten: genau die Rolle, die der italienische Stadtwagen seit Jahrzehnten einnimmt. Es scheint daher schwer vorstellbar, dass Fiat im selben Werk zwei Modelle produziert, die sich in Abmessungen, Preis und Philosophie so wenig unterscheiden. Es sei denn, die Marke beschließt, die beiden Fahrzeuge deutlich voneinander abzugrenzen, beispielsweise mit einem rein elektrischen „Koala“ und einem „Pandina“ mit mehreren Antriebsoptionen.

Eine andere Möglichkeit wäre also, dass sich „Koala“ auf ein ganz anderes Fiat-Projekt bezieht. Die Marke bereitet bereits den zukünftigen „Grizzly“ vor, gefolgt von einer neuen Generation des Fiat 500 um das Jahr 2030–2031. Der Name „Koala“ könnte dann für ein noch unbekanntes Modell reserviert sein, das diese neue, von Tiernamen inspirierte Fiat-Familie nach 2030 erweitern soll. Derzeit hält sich Fiat noch bedeckt. Doch wenn der italienische Hersteller den Namen „Koala“ angemeldet hat, steckt wahrscheinlich eine Strategie dahinter.

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Eine Fiat-Modellpalette im Umbruch

Eines scheint jedoch immer deutlicher zu werden: Fiat bereitet für die kommenden Jahre eine tiefgreifende Umgestaltung seiner Modellpalette vor. Der Grande Panda wird nach und nach an Bedeutung gewinnen, 2028 wird ein neues, erschwingliches Kleinwagenmodell auf den Markt kommen, die 500er-Familie wird um das Jahr 2030 herum erneuert, und weitere Modelle werden noch erwartet.

Nun bleibt abzuwarten, welchen genauen Platz Koala in dieser neuen Organisation einnehmen wird. Ist es lediglich ein neuer Name für den künftigen Elektro-Pandina? Oder handelt es sich um ein echtes zusätzliches Modell? Fiat hat den Namen eintragen lassen. Es muss also einen Grund dafür geben. Es bleibt abzuwarten, welcher das ist.

AutoSegment
Fiat TopolinoKleinstwagen
Fiat MultiplaKleinstwagen
Fiat KoalaA
Fiat 500A
Fiat Panda (früher Grande Panda)B
Fiat 600B
Fiat GrizzlyC
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3 bewertungen auf "Fiat prépare une petite voiture électrique à 15 000€ pour concurrencer la Renault Twingo, mais ne sait pas encore comment l’appeler"

  1. Eine kurze Frage zum Grizzly: Er basiert auf der Plattform des Frontera und des C3 Aircross, beides SUVs des B-Segments, doch überall lese ich, dass der Grizzly zum C-Segment gehören soll. Warum?
    Das C-Segment umfasst den 3008 und den Grandland. Davon sind wir noch weit entfernt, oder?

    Wenn jemand die Antwort weiß, bin ich ganz Ohr!

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    • Eigentlich sind die Segmente bei Stellantis so etwas wie die Stiefkinder. Der Fiat Grizzly gehört zum C-Segment, obwohl er nur 4,4 m lang ist, und der zukünftige Alfa Romeo Tonale aus dem C-Segment wird fast 4,7 m lang sein, also fast so groß wie ein Stelvio, der zum D-Segment gehörte. Es scheint, als hätte jede Marke ihre eigenen Segmente, die tendenziell immer größer werden. Das würde Segment A mit 3,7 m, B mit 4 m, C mit 4,4 m, D mit 4,8 m und E mit 5 m und mehr bedeuten. Kurz gesagt: Der Drontera ist meiner Meinung nach eher ein C- als ein B-Segment-Modell.

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