Ferrari: Nach dem V8, dem Elektroauto und dem V12 im Jahr 2026 ist ein viertes Modell mit einem weiteren Motor geplant

Nach dem V8 des Amalfi, dem Elektroauto Luce und dem V12 des 12Cilindri Manuale, Ferrari das Jahr 2026 noch nicht ganz hinter sich haben. Die Marke aus Maranello soll nämlich noch eine letzte Überraschung in petto haben, die die Fans nach mehreren besonders wechselhaften Monaten wieder versöhnen könnte.

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Das Jahr 2026 wird wahrscheinlich als eines der erstaunlichsten in der jüngeren Geschichte von Ferrari in Erinnerung bleiben. Selten hat der italienische Hersteller in so kurzer Zeit so viele unterschiedliche Visionen des Sportwagens präsentiert. Auf der einen Seite steht die Tradition mit legendären Verbrennungsmotoren. Auf der anderen Seite ein völliger Bruch mit der Einführung des ersten elektrischen Ferrari 100 %. Doch bevor dieses ohnehin schon ereignisreiche Jahr zu Ende geht, bereitet Ferrari offenbar noch eine mit Spannung erwartete Neuheit vor.

Ein völlig verrücktes Ferrari-Jahr

Alles begann mit der Ferrari Amalfi Spider, der Nachfolger des Roma Spider, der den V8-Biturbo wieder in den Mittelpunkt rückte. Ein eleganter GT, der der bei den Kunden aus Maranello beliebten Architektur treu bleibt und mit dem berühmten 3,9-Liter-F154-Motor mit über 600 ch ausgestattet ist.

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Dann hat Ferrari mit dem … einen kompletten Kurswechsel vollzogen. Luce. Als erstes Elektroauto in der Geschichte der Marke hat dieses Modell die Fans sofort gespalten. Mit seinen vier Elektromotoren, seinen 1050 ch und seiner beispiellosen Positionierung schlägt es ein neues Kapitel für Ferrari auf … auch wenn ein Großteil der Tifosi noch immer schwer zu überzeugen ist.

Und während manche dachten, Ferrari würde sich endgültig der Elektrifizierung zuwenden, überraschte Maranello alle mit dem 12Cilindri Schaltgetriebe. Ein 6,5-Liter-V12-Saugmotor mit 830 ch, eine Drehzahlgrenze bei 9500 U/min und vor allem die Rückkehr zum Schaltgetriebe mit drei Pedalen. Ein starkes Symbol, fast das genaue Gegenteil der Luce.

V8, Elektro, V12 … letztendlich fehlte nur noch ein für die aktuelle Modellreihe charakteristischer Motor.

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Der V6 könnte das letzte Wort haben

Nach neuesten Informationen bereitet Ferrari offenbar die Vorstellung des 296 Challenge Stradale anlässlich der Finali Mondiali 2026 im November in Barcelona vor. Ein Modell, über das wir bereits berichtet hatten vor ein paar Monaten, nachdem stark getarnte Prototypen in der Umgebung von Maranello gesichtet wurden.

Diese zukünftige Extremversion der 296 GTB würde den Geist der radikalsten straßenzugelassenen Ferraris aufgreifen: 360 Challenge Stradale, 430 Scuderia oder auch 458 Speciale. Mit anderen Worten: ein Auto, das darauf ausgelegt ist, das Fahrerlebnis eines Rennwagens so nah wie möglich heranzubringen … und dabei dennoch ein Kennzeichen zu behalten.

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Die in den letzten Monaten gesichteten Prototypen ließen bereits erahnen, was zu erwarten war: eine deutlich aggressivere Aerodynamik, spezielle Stoßfänger, überarbeitete Lufteinlässe, ein imposanter Diffusor und vor allem ein riesiger Heckflügel, der direkt aus dem Rennsport inspiriert ist. Die größte Überraschung könnte jedoch vom Antrieb kommen. Während der Ferrari 296 GTB seinen 3,0-Liter-V6-Biturbo mit einem Plug-in-Hybridsystem kombiniert, um 830 ch zu erreichen, könnte dieser Challenge Stradale einer anderen Philosophie folgen.

Gerüchten zufolge arbeitet Ferrari an einer Straßenversion des Motors, der im Rennwagen 296 Challenge zum Einsatz kommt. Bei diesem Modell wird der Hybridantrieb zugunsten eines reinen V6-Verbrennungsmotors aufgegeben. Die Herausforderung für die Ingenieure in Maranello bestünde also darin, diesen Antrieb für den Straßenbetrieb anzupassen und dabei die Zulassungsvorschriften einzuhalten.

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Sollte sich dies bestätigen, würde Ferrari das Jahr 2026 mit einer ziemlich beeindruckenden Demonstration seiner motorischen Vielfalt abschließen: einem V8-Biturbo im Amalfi, einem Elektroauto im Luce, einem V12-Saugmotor im 12Cilindri Manuale und schließlich einem radikalen V6 im 296 Challenge Stradale. Eine Art, daran zu erinnern, dass in Maranello die Zukunft nicht auf einer einzigen Technologie beruht … sondern auf vielen verschiedenen Möglichkeiten, einen Ferrari zu schaffen.

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