Leapmotor B05 Ultra: Die sportliche Europa-Version wird von Alfa Romeo in Balocco entwickelt

Leapmmotor B05 Ultra. Illustration: Italpassion

Als Leapmotor im Frühjahr 2026 seinen neuen B05 in Europa vorstellte, betonte die chinesische Marke vor allem eines: Dieser kompakte Elektro-Heckantrieb wurde nicht ausschließlich für den chinesischen Markt entwickelt. Sein Fahrverhalten wurde dank der Arbeit der Ingenieure speziell an die europäischen Erwartungen angepasst Stellantis. Ein Engagement, das mit dem künftigen B05 Ultra, der sportlichen Version des Modells, noch weiter gehen könnte.

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Denn während die Standardversion B05 bereits von einer gemeinsam mit den Fahrwerksteams von Stellantis durchgeführten Feinabstimmung profitiert, lassen europäische Verantwortliche der Marke nun durchblicken, dass die künftige Ultra-Variante eine noch intensivere Überarbeitung erfahren wird, die in direktem Zusammenhang mit dem Testzentrum in Balocco steht, dem historischen Testgelände von Alfa Romeo und Maserati.

Ein B05, der bereits von den italienischen Ingenieuren umgebaut wurde

Seit mehreren Monaten macht Leapmotor keinen Hehl mehr aus dem Beitrag der italienischen Teams zur Entwicklung seiner europäischen Modelle. Der heute auf unserem Kontinent vermarktete B05 verfügt über eine Hinterradantriebsarchitektur, eine Gewichtsverteilung von 50/50 und ein Fahrwerk, das gemeinsam mit den weltweiten Spezialisten von Stellantis entwickelt wurde.

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Bei der vor einigen Tagen in Deutschland stattfindenden europäischen Präsentation hob die Marke insbesondere die Maßnahmen hervor, die ergriffen wurden, um den Erwartungen der europäischen Autofahrer gerecht zu werden. Die McPherson-Vorderradaufhängung, die Mehrlenker-Hinterachse und die spezifischen Einstellungen wurden entwickelt, um mehr Präzision und Dynamik zu bieten als die für den chinesischen Markt bestimmten Versionen. Diese Strategie ist nicht neu. Bereits 2025 erklärten die Führungskräfte von Leapmotor International, dass Alle für Europa bestimmten Modelle durchliefen das Testzentrum in Balocco um den Straßen und Vorlieben des alten Kontinents gerecht zu werden.

Das kommende B05 Ultra wird keine einfache chinesische Kopie sein

Doch es ist eine aktuelle Erklärung der europäischen Verantwortlichen von Leapmotor, die heute für Aufsehen sorgt. Auf die Frage nach der Markteinführung des B05 Ultra, der in China bereits mit einer auf 180 kW (245 PS) gesteigerten Leistung und einem Drehmoment von 320 Nm erhältlich ist, erklärte Danilo Annese, Leiter des Vertriebs bei Leapmotor Europe, dass die europäische Version wahrscheinlich keine einfache Kopie des chinesischen Modells sein werde.

Leapmotor B05 Ultra. Illustration: Italpassion
Leapmotor B05 Ultra. Illustration: Italpassion

Seiner Meinung nach möchte die Marke mehr bieten als nur ein Karosserie-Kit oder eine leichte Leistungssteigerung. Die europäischen Teams diskutieren derzeit über eine speziell für unseren Markt entwickelte Version. Die Botschaft ist klar: Der künftige europäische B05 Ultra soll ein echtes sportliches Fahrerlebnis bieten und sich nicht mit einem aggressiveren Erscheinungsbild begnügen.

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Die interessanteste Information betrifft jedoch den Ort, an dem diese Umgestaltung derzeit stattfindet. Nach Angaben der Verantwortlichen von Leapmotor wurde der aktuelle europäische B05 bereits von Alfa Romeo auf der Rennstrecke von Balocco grundlegend überarbeitet. Die Ingenieure haben nicht nur die Fahrwerkseinstellungen geändert, sondern auch bestimmte Befestigungspunkte der Aufhängung überarbeitet, um den Schwerpunkt zu senken. Das Ergebnis sei so deutlich anders, dass die Führungskräfte der Marke die europäische Version als ein Modell beschreiben, das sich völlig von seinem chinesischen Pendant unterscheidet. Dasselbe Rezept soll nun auch auf den zukünftigen B05 Ultra angewendet werden. Und sogar noch mehr.

Zur Erinnerung: Balocco ist weit mehr als nur eine einfache Teststrecke. Auf dieser zwischen Turin und Mailand gelegenen Rennstrecke sind bereits mehrere Generationen von Alfa-Romeo-Sportwagen, Maserati sowie zahlreiche Modelle der Stellantis-Gruppe gefahren. Hier werden die Fahrwerkeinstellungen zahlreicher Fahrzeuge vor ihrer Markteinführung optimiert.

Ein Elektro-Sportwagen, der von der Philosophie von Alfa Romeo inspiriert ist?

Hinter diesem Projekt verbirgt sich ein ganz konkretes Ziel: die Entwicklung eines sportlichen Elektro-Kleinwagens, der auch die anspruchsvollsten europäischen Autofahrer überzeugt. Alexis Cieslewicz, Produktmarketingleiter bei Leapmotor Europe, hat der Konkurrenz übrigens eine recht deutliche Botschaft gesendet. Mit Blick auf bestimmte sehr leistungsstarke Elektro-Sportwagen erklärt er, dass er vor allem ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Fahrverhalten anstrebe.

Ohne viele Konkurrenten namentlich zu nennen, führte er jedoch den MG4 XPower als Beispiel an und vertrat die Ansicht, dass eine hohe Leistung nicht ausreiche, wenn das Fahrverhalten nicht mithalten könne. Diese Aussage sagt viel über die Ausrichtung des Projekts B05 Ultra aus. Anstatt sich auf ein reines PS-Rennen zu konzentrieren, scheint Leapmotor auf das von Alfa Romeo erworbene Know-how in Sachen Fahrwerk und dynamische Balance setzen zu wollen.

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Kurz gesagt: Wenn Sie auf der Suche nach einem Fahrzeug sind, das dem elektrischen Alfa Romeo Giulietta ähnelt, ist dieser künftige Leapmotor B05 Ultra mit 245 PS, Hinterradantrieb, einer Gewichtsverteilung von 50:50 und einer Abstimmung auf der Rennstrecke von Balocco ein ernstzunehmender Kandidat.

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4 bewertungen auf "Leapmotor B05 Ultra : la version sportive européenne sera mise au point par Alfa Romeo à Balocco"

  1. Kurz gesagt: Wenn man Alfa Romeo ruinieren will, überlässt man einer chinesischen Marke das Know-how der Teams und die Infrastruktur und wirbt gleichzeitig mit der italienischen Herkunft. Ein weiterer großer Erfolg der Unternehmensleitung.

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  2. Da ist sie also, die neue Alfa Romeo: mit einem anderen Kühlergrill, einigen Karosserieänderungen und einem neuen Armaturenbrett – das ist die neue Giulietta.
    Aber es kann ein gutes Auto sein oder sogar ein sehr gutes.
    Sie nehmen uns das Wenige, das uns noch bleibt, und dazu kommen noch die geschlossenen Fabriken

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    • Eigentlich wird die neue Giulietta auf der STLA One basieren, aber nun ja, hätten sie es gewollt, wäre das eine Plattform für eine Giulietta gewesen.

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  3. Der Wurm steckt in der Frucht!! Wann werden chinesische Plattformen unter der Karosserie der zukünftigen Alfa-Modelle zum Einsatz kommen? Die Wetten sind eröffnet…

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