Stellantis könnte den nächsten elektrischen Maserati in China produzieren … und ihn in Italien fertigstellen

Der Maextro S800, die Luxusmarke von JAC Motors

Vor einigen Tagen haben wir berichtet, dass das Projekt Die Zusammenarbeit zwischen Maserati, Huawei und JAC Motors hatte mehrere wichtige Meilensteine erreicht. Doch hinter den Gesprächen auf Branchenebene blieben noch viele Unklarheiten bestehen. Ein chinesisches Medium liefert heute neue, besonders interessante Informationen: Zwei Fahrzeugmodelle sollen bereits in Planung sein, und vor allem scheinen sich die Details zur Produktionsaufteilung zwischen China und Italien allmählich zu konkretisieren.

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Nach den von … veröffentlichten Informationen Futur Car Daily, der angibt, sich auf mehrere lokale Branchenquellen zu stützen, Maserati soll im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit Huawei bereits zwei Projekte festgelegt haben: einen großen elektrischen SUV 100 % und einen großen GT, der ebenfalls vollelektrisch ist.

Der Elektro-GT könnte als Erster auf den Markt kommen

Die beiden Modelle hätten unterschiedliche Aufgaben. Der SUV würde das Angebot rund um den Grecale Folgore ergänzen (oder ersetzen), während der GT darauf abzielen würde, die derzeitige Position des GranTurismo Folgore zu festigen.

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Doch anders als man vielleicht angenommen hätte, soll der SUV nicht unbedingt als Erstes auf den Markt kommen. Eine dem Projekt nahestehende Quelle bestätigt gegenüber Futur Car Daily dass die internen Diskussionen derzeit in Richtung des Elektro-GT als erstes Modell dieser neuen Zusammenarbeit tendieren.

Damit erhält das seit mehreren Monaten diskutierte Projekt vor allem eine viel konkretere Dimension. Huawei würde sein Technologie-Ökosystem bereitstellen, insbesondere das HarmonyOS-Cockpit und die Fahrerassistenzsysteme Qiankun ADS sowie weitere Technologien im Bereich des Elektroantriebs. JAC würde die technische Entwicklung und einen Großteil der Fertigung übernehmen, während Maserati sein Design, sein Image und sein internationales Vertriebsnetz einbringen würde.

In China hergestellt … und dann in Italien fertiggestellt?

Das ist wahrscheinlich das interessanteste Detail, das von den chinesischen Medien enthüllt wurde. Für die für den Export bestimmten Fahrzeuge erwägt Maserati offenbar eine Produktionsorganisation nach dem SKD-Prinzip («Semi Knocked Down»). Die Fahrzeuge sollen im chinesischen Werk in Hefei bevor sie zur Endfertigung nach Italien geschickt werden. Unter Endfertigung versteht man die Arbeiten im Zusammenhang mit der luxuriösen Innenausstattung, den Einstellungen und der Endmontage, die anschließend in den italienischen Werken durchgeführt werden.

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Eine Lösung, die es laut einer von dem Medium zitierten Quelle ermöglichen würde, die Kosten zu senken und gleichzeitig den mit Maserati verbundenen Luxuscharakter zu bewahren. Vor allem möchte der Hersteller dieses Programm nutzen, um die Produktionskapazitäten seiner italienischen Standorte wie Cassino besser auszuschöpfen. Die Frage, die wir vor einigen Tagen gestellt haben – China oder Italien? – könnte somit eine unerwartete Antwort erhalten: beides.

Maserati würde sich aus China heraushalten

Auch die Vertriebsstrategie scheint langsam Gestalt anzunehmen. Das Konzept eines Autos mit doppelter Identität wird weiterhin ins Spiel gebracht: Die Modelle sollen in China unter der Marke Maextro vermarktet werden, die aus der Zusammenarbeit zwischen Huawei und JAC hervorgegangen ist, während sie auf dem internationalen Markt das Dreizack-Logo und den Namen Maserati beibehalten würden.

Maextro S800

Und auf diesen ausländischen Märkten hätte Maserati mehr Entscheidungsbefugnis. Laut Futur Car Daily, die ersten Zielregionen wären der Nahe Osten sowie drei große europäische Märkte: Italien, Frankreich und Deutschland.

Diese neuen Informationen gehen also über die ersten Gerüchte hinaus. Es soll nun nicht mehr nur um den Austausch von Technologien mit Huawei und JAC gehen: Zwei Modelle seien bereits geplant, ihre Markteinführungsreihenfolge werde diskutiert und sogar die industrielle Aufteilung zwischen Hefei und Italien werde geprüft. Die Vereinbarung muss jedoch noch offiziell von Stellantis und Maserati bestätigt werden … bis Ende des Jahres.

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2 bewertungen auf "Stellantis pourrait fabriquer la prochaine Maserati électrique en Chine… pour la terminer en Italie"

  1. Könnte man sich auch nur eine Sekunde lang vorstellen, dass Ferraris, Lamborghinis oder Aston Martins in China hergestellt werden?

    Maserati sinkt gerade sehr, sehr tief…

    Antworten

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