Er vergleicht seinen neuen Lamborghini für 800.000 € mit seinen neun BMWs auf der Rennstrecke … nur dass er verliert, und das liegt nicht an der Leistung

Um die Marke von zwei Millionen Abonnenten zu feiern, hat sich dieser YouTuber ein ziemlich spektakuläres neues Spielzeug gegönnt: ein Lamborghini Aventador Ein gelber SVJ Roadster. Eine Anschaffung, die eigentlich gar nicht geplant war. Als großer BMW-Fan und Besitzer zahlreicher Sportwagen der deutschen Marke erklärt er, auf ein Angebot gestoßen zu sein, das man kaum ablehnen konnte. Dieser SVJ ist mit nur 2.000 km auf dem Tacho praktisch neu und hat gerade erst seine Einfahrphase abgeschlossen. Anstatt ihn einfach nur vor der Kamera zu präsentieren, kam ihm daher eine Idee: Er wollte ihn auf die Rennstrecke bringen und ihn mit einigen seiner BMWs messen.

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Ein Lamborghini gegen eine ganze Armee von BMWs

Auf dem Papier hat der Lamborghini durchaus überzeugende Argumente zu bieten. Sein 6,5-Liter-V12-Saugmotor leistet 770 ch, während sein automatisiertes Ein-Kupplungs-Getriebe besonders kraftvolle Gangwechsel ermöglicht. Doch bei diesem Tag geht es eben nicht nur darum, herauszufinden, welches Auto das schnellste ist.

«Das Wichtigste ist, dass es Spaß macht», fasst der YouTuber zusammen, der die Autos zwar anhand ihrer Rundenzeiten vergleichen möchte, vor allem aber anhand des Fahrspaßes. Und noch bevor er überhaupt auf die Rennstrecke geht, stellt er sich bereits vor, dass ein BMW den Lamborghini in dieser Hinsicht schlagen könnte.

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Gegenüber der SVJ ist das Teilnehmerfeld, gelinde gesagt, vielseitig – mit neun BMWs aus ganz unterschiedlichen Generationen und mit sehr unterschiedlichen Konzepten. Mit dabei sind ein auf rund 700 PS getunter M3 Touring G81, ein ebenfalls getunter M3 G80 sowie ein M2 G87 mit etwa 680 PS. Daneben stehen ein stark modifizierter M4 F82 mit rund 750 PS, ein M5 F10 mit V8-Biturbo, der fast 900 PS leistet, sowie ein getunter 335i, der eher auf Beschleunigung als auf die Rennstrecke ausgelegt ist.

Aber auch die Klassiker sind mit von der Partie. Der YouTuber bringt seinen M3 E93 mit V8-Motor mit, der mit rund 450 PS angegeben wird, sowie einen M3 E30, der zwar deutlich weniger Leistung hat, dafür aber auch deutlich leichter ist. Das ungewöhnlichste Fahrzeug der Gruppe ist jedoch ein BMW 3er Compact, in den der Sechszylinder-Motor S54 des M3 E46 eingebaut wurde, ergänzt durch einen Kompressor, um eine Leistung von rund 580 ch zu erreichen.

Und die Überraschungen lassen nicht lange auf sich warten. Dieser getunte BMW Compact erweist sich als weitaus leistungsfähiger und spaßiger als erwartet – so sehr, dass er als echtes Rennstreckenauto bezeichnet wird. Auch der alte M3 E30 beeindruckt durch sein geringes Gewicht, seinen Charakter und sein Fahrverhalten – trotz seines enormen Leistungsdefizits gegenüber modernen BMWs und natürlich gegenüber den 770 PS des V12-Motors des Aventador SVJ.

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Der Lamborghini gewinnt letztendlich doch nicht

Bei den Zeitfahren belegte schließlich der BMW M3 Touring G81 mit einer Rundenzeit von 2 Minuten den ersten Platz, vor dem M2 mit 2:04 Minuten. Dahinter folgten unter anderem der M4, der Compact und schließlich der leistungsstarke M5 F10.

Und der Lamborghini? Der landete weiter hinten. Doch dieses Ergebnis muss man stark relativieren: Sein neuer Besitzer gibt offen zu, dass er seine Grenzen nicht auslotet wollte. Bei einem fast neuen Auto, das seiner Meinung nach fast 800.000 € wert ist, kommt es nicht in Frage, die Bremsen, das Getriebe oder das Fahrwerk zu strapazieren oder das Risiko von Steinschlag einzugehen. Letztendlich macht dieser Vergleich vor allem eines deutlich: 770 PS und ein Stier auf der Motorhaube reichen nicht unbedingt aus, um das Auto mit dem größten Fahrspaß auf der Rennstrecke zu machen – vor allem, wenn man Angst hat, im Kiesbett zu landen.

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