Fünf Jahre nach Beginn der Vorbestellungen erhält ein Kunde die letzte Kimera EVO37, die von einem Rennwagen aus den 1980er Jahren inspiriert ist

Fünf Jahre nach der Vorstellung des ersten EVO37 beim Goodwood Festival of Speed 2021, Kimera Automobili schlägt offiziell ein neues Kapitel seiner Geschichte auf. Der italienische Hersteller hat soeben das letzte Exemplar seiner auf 37 Fahrzeuge limitierten Serie ausgeliefert. Dieser „Artemide“ genannte EVO37 mit der Nummer 37/37 markiert das Ende eines Programms, das die Marke ins Leben gerufen und eine der größten Rallye-Ikonen der 1980er Jahre wiederbelebt hat.

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Der EVO37 – das Auto, mit dem Kimera groß herauskam

Vor den jüngsten EVO38 und K39, alles begann mit dem EVO37. Diese spektakuläre, moderne Neuinterpretation des Lancia 037, die 2021 vorgestellt wurde, ist eine Hommage an das letzte zweiradgetriebene Auto der Gruppe B, das zum Rallye-Weltmeister gekrönt wurde, bevor der Allradantrieb zum Standard wurde.

Kimera EVO37 Nummer 1

Doch Kimera wollte nicht einfach nur eine Nachbildung schaffen. Getreu seiner «Restomod»-Philosophie hat der italienische Hersteller die optische und emotionale DNA des 037 bewahrt und gleichzeitig moderne Technologien integriert. Das Ergebnis ist ein Supersportwagen mit einem Gewicht von nur 1.000 kg, angetrieben von einem 2,15-Liter-Vierzylinder mit 505 PS und 550 Nm, gekoppelt an ein Sechsgang-Schaltgetriebe. Damit beschleunigt er in 3,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h. Die Produktion war von Anfang an auf 37 Exemplare begrenzt, die alle in Italien in Handarbeit gefertigt wurden.

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Artemide, die ultimative EVO37

Das endgültige Modell, das in den letzten Tagen vorgestellt wurde, trägt den Namen Artemide. In der griechischen Mythologie ist Artemis – bei den Römern Diana – die Tochter des Zeus und die Zwillingsschwester des Apollon.

Dieses letzte Fahrzeug besticht durch eine elegante schwarze Lackierung in Kombination mit bronzefarbenen Felgen – ein Kontrast, der die vom Lancia 037 inspirierten Linien besonders gut zur Geltung bringt. Kimera hat zudem die Nummer 37/37 auf verschiedene Teile des Fahrzeugs eingraviert, um an die Einzigartigkeit dieses letzten Exemplars zu erinnern.

Ein Kapitel geht zu Ende, ein neues beginnt

Diese Auslieferung erfolgt zu einem symbolträchtigen Zeitpunkt für Kimera. Beim Goodwood Festival of Speed 2026, fünf Jahre nach der Premiere des EVO37, kehrte die Marke an den Ort ihres ersten öffentlichen Auftritts zurück, um den ersten fahrbaren Prototypen des K39 vorzustellen – ihre allererste, vollständig eigenständige Entwicklung, angetrieben von einem von Koenigsegg gelieferten V8-Biturbo-Motor.

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Kimerai K39

Gleichzeitig feierte der EVO38 in seiner „Martini Collection“-Version sein dynamisches Debüt. Für Kimera steht diese Rückkehr nach Goodwood sowohl für die Würdigung seiner Vergangenheit als auch für den Beginn eines neuen Kapitels.

Die Geschichte des EVO37 ist jedoch noch nicht ganz zu Ende. Auch wenn die geplanten 37 Exemplare mittlerweile alle vergeben sind, hat Kimera bereits bestätigt, dass einige sehr exklusive Serien, wie die Martini 7, Einzelstücke sowie eine neue Interpretation des EVO37, die später in diesem Jahr geplant ist, das Modell am Leben erhalten werden, mit dem sich diese junge italienische Marke in der Welt der handgefertigten Supersportwagen einen Namen gemacht hat.

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