Er besitzt mehr als 30 Ferraris im Wert von 200 Millionen $, weigert sich jedoch, diese beiden Modelle zu kaufen, da er keinen Helm tragen möchte.

Wenn man eine der Sammlungen von Ferrari die beeindruckendsten der Welt – da kann man sich kaum vorstellen, dass ein Auto aus Maranello bewusst außer Acht gelassen werden könnte. Genau das hat David Lee jedoch getan. Der berühmte Sammler, dessen Sammlung mittlerweile einen Wert von über 200 Millionen Dollar hat, lehnte zwei der exklusivsten Ferraris der letzten Jahre ab: die Monza SP1 und Monza SP2. Und anders als man vielleicht vermuten könnte, hat diese Entscheidung nichts mit dem Preis zu tun.

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Eine Ferrari-Werkstatt, die einem schwindelig macht

David Lee sammelt nicht einfach nur Ferraris: Er vereint einige der bedeutendsten Modelle in der Geschichte der Marke. 288 GTO, F40, F50, Enzo, LaFerrari Aperta… in seiner Garage stehen die großen Supercar-Generationen aus Maranello Seite an Seite.

Seine jüngste Anschaffung hat noch einmal neue Dimensionen erreicht: eine Ferrari 250 GTO äußerst selten, bei einer Auktion für 35 Millionen Dollar ersteigert, was inklusive Gebühren etwa 38,5 Millionen entspricht. Allein durch diese Transaktion stieg der angegebene Wert seiner Sammlung auf über 200 Millionen Dollar.

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Man kann also sagen: Wenn Ferrari einem seiner besten Kunden ein außergewöhnliches Modell präsentiert, ist der Preis nicht unbedingt das erste Hindernis.

Warum hat er den Ferrari Monza SP1 und SP2 abgelehnt?

Genau das macht seine Entscheidung für die Monza-Modelle so überraschend. Der SP1 und der SP2 bilden den Auftakt zur Icona-Familie, einer Modellreihe, die bestimmte historische Kapitel von Ferrari auf zeitgemäße Weise neu interpretieren soll.

Ferrari Monza SP1
Ferrari Monza SP2

Der SP1 ist ein spektakulärer Einsitzer mit V12-Frontmotor, während der SP2 dieselbe Philosophie als Zweisitzer umsetzt. Ihre Besonderheit fällt sofort ins Auge: Sie haben keine richtige Windschutzscheibe.

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David Lee erklärt, dass er sich bewusst dagegen entschieden habe, sie zu kaufen. Der Grund? Ihm gefiel die Vorstellung nicht, einen Helm tragen zu müssen, und er hatte zudem Bedenken hinsichtlich der Sicherheit dieser Art von Autos.

Der Daytona SP3 hat ihn schließlich dazu gebracht, seine Meinung zu ändern

Diese Ablehnung hätte ihm die Tür zur weiteren Entwicklung der Icona-Familie versperren können. Doch Ferrari hatte für den Daytona SP3 eine besondere Möglichkeit vorgesehen: Von den im Video erwähnten 499 Exemplaren konnten etwa hundert an Kunden vergeben werden, die weder einen SP1 noch einen SP2 gekauft hatten. David Lee gehörte zu diesen glücklichen Auserwählten. Und dieses Mal zögerte er nicht.

Sein Daytona SP3 ist mit seiner Karosserie aus sichtbarem Carbon und den grünen Carbonfaser-Elementen besonders spektakulär. Laut Lee sollen nur etwa 30 Exemplare in dieser Ausführung mit sichtbarem Carbon angeboten worden sein.

Er soll fast 3 Millionen Dollar für seinen so ausgestatteten SP3 bezahlt haben. Kurz nach der Auslieferung soll ihm sogar jemand 8 Millionen Dollar angeboten haben, um ihn ihm abzukaufen. Er lehnte ab, und das war gut so, wenn man bedenkt, dass Der Ferrari Daytona SP3 wurde für 17,8 Millionen Dollar verkauft vor einigen Wochen. Trotz der astronomischen Summen und der spektakulären Wertsteigerung einiger seiner Ferraris betont David Lee eines ganz besonders: Er kauft in erster Linie die Autos, die ihm gefallen und die er wirklich fahren möchte.

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