Dieser Formel-1-Fahrer wurde gerade mit seinem Ferrari F40 gesichtet – nun gehören bereits 10 Personen zu diesem sehr exklusiven Club

Lando Norris und sein Ferrari F40 sind zurück. Der McLaren-Pilot wurde kürzlich auf den Straßen Londons am Steuer seines Wagens gesichtet – mehrere Monate nach dem Unfall (bei dem er nicht am Steuer saß), der in den sozialen Netzwerken für großes Aufsehen gesorgt hatte. Ein Auftritt, der nebenbei eine gute Nachricht mit sich bringt: Der F40 wurde erfolgreich repariert und ist wieder fahrbereit.

Werbung

Diese Meldung kommt gerade recht. Denn seit einigen Tagen gehört ein weiterer Formel-1-Fahrer zum ohnehin schon beeindruckenden Kreis der Besitzer eines Ferrari F40: Lewis Hamilton. Der siebenfache Weltmeister hat gerade seinen neuen Ferrari F40 in Empfang genommen ein Exemplar mit einer außergewöhnlichen Geschichte, der mehr als dreißig Jahre lang stillstand, bevor er in Maranello restauriert wurde. Doch schon lange vor Hamilton und Norris hatte der F40 mehrere große Namen der Formel 1 in seinen Bann gezogen.

Von Mansell bis Prost – der F40 war bei Ferrari fast schon ein Dienstwagen

Vorgestellt 1987 anlässlich des 40-jährigen Jubiläums von FerrariDie F40 wurde schnell zu weit mehr als nur einem Supersportwagen. Mit seinem 2,9-Liter-V8-Biturbo-Motor mit 478 ch, dem Verzicht auf elektronische Fahrhilfen und einer angegebenen Höchstgeschwindigkeit von 324 km/h verkörperte er damals den radikalsten Ferrari seiner Zeit.

Werbung

Nigel Mansell gehört zu den Fahrern, die am engsten mit diesem Modell verbunden sind. Als er für die Scuderia fuhr, erhielt der Brite einen F40 von Enzo Ferrari. Ein Auto, das seitdem zu einem besonders begehrten Sammlerstück geworden ist.

Auch Alain Prost besaß einmal ein solches Fahrzeug. Das Chassis mit der Nummer 83249 wurde ihm Ende 1989, als er zu Ferrari kam, neu ausgeliefert. Dieser «Ex-Prost»-F40, der in Frankreich zugelassen und dann schnell weiterverkauft wurde, tauchte regelmäßig bei Auktionen wieder auf.

Alain Prosts ehemaliger Ferrari F40

Gerhard Berger und Jean Alesi vervollständigen diese beeindruckende Generation von Ferrari-Fahrern, die einen F40 besaßen. Alesi hatte sich insbesondere von seinem F40 getrennt, um die Karriere seines Sohnes Giuliano in der Formel 2 finanziell zu unterstützen.

Werbung
Ferrari F40 von Gerhard Berger
Ferrari F40 von Jean Alesi

Alonso, Massa, Button … der F40 überdauert Generationen

Die Faszination beschränkte sich nicht nur auf die Ferrari-Piloten der 1980er- und 1990er-Jahre. Felipe Massa wurde mehrfach mit einem F40 in Monaco gesichtet. Auch Jenson Button besaß einen, ebenso wie Sebastian Vettel, zu dessen persönlicher Sammlung mehrere Modelle aus Maranello gehörten. Fernando Alonso hat sich dieser Riege erst kürzlich angeschlossen. Ende 2025 wurde der zweifache Weltmeister am Steuer eines F40 auf den Straßen von Monaco gefilmt. Eine recht pikante Szene, da der Spanier zu dieser Zeit für Aston Martin fuhr, aber weiterhin eine offensichtliche Leidenschaft für Ferrari-Straßenfahrzeuge zeigte.

Der Ferrari F40 von Fernando Alonso

Lando Norris kehrt zu seinem F40 zurück

Auch Lando Norris hatte Anfang 2025 mit seinem F40 für viel Gesprächsstoff gesorgt, allerdings aus einem weniger erfreulichen Grund. Das Auto, das er einem Freund ausgeliehen hatte, war nach einem Dreher auf einer kurvenreichen Straße gegen eine Leitplanke geprallt. Lando Norris saß nicht am Steuer. Sein jüngster Auftritt in London lässt diese Episode nun ad acta legen: Sein F40 wurde repariert und ist wieder auf der Straße unterwegs.

Und so ist die Liste nun um einen weiteren Namen reicher. Lewis Hamilton besitzt nun seinen eigenen F40, ein Auto, von dem er seit seiner Kindheit geträumt hat. Im Januar 2025 hatte er übrigens für sein allererstes offizielles Foto bei Ferrari darum gebeten, neben einem F40 vor der Casa Ferrari zu posieren. Im September 2026 kam er mit seinem eigenen Exemplar nach Monza.

Mansell, Prost, Berger, Alesi, Massa, Button, Vettel, Alonso, Norris und nun auch Hamilton: Fast vierzig Jahre nach seiner Vorstellung schlägt der Ferrari F40 somit weiterhin eine erstaunliche Brücke zwischen mehreren Generationen von Formel-1-Fahrern.

Werbung
Werbung

Gefällt dir dieser Beitrag? Teile es!

Eine Bewertung hinterlassen