Stellantis bestätigt offiziell einen neuen Alfa Romeo, um die 147 / Giulietta wiederzubeleben

Nach mehreren Tagen der Unklarheit, der Spekulationen und sogar des Beginns einer Polemik um die Kommunikation von Stellantis, Alfa Romeo hat nun endlich seine Absichten klargestellt. Und diesmal handelt es sich nicht mehr um einen flüchtigen Blick auf eine Investorenpräsentation oder einen zweideutigen Satz: Die Gruppe bestätigt schwarz auf weiß die Einführung eines neuen Kompaktmodells von Alfa Romeo, das auf dem Erbe des 147 und der Giulietta aufbaut. Eine wichtige Ankündigung, die der Zukunft der italienischen Marke endlich wieder Sichtbarkeit verleiht.

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Eine erste Pressemitteilung, die Zweifel gesät hatte

Alles begann mit der Präsentation des Plans «Fastlane 2030» von Stellantis am 21. Mai dieses Jahres. Bei diesem Investorentag war Alfa Romeo besonders diskret geblieben. Einige versteckte Silhouetten, sehr allgemeine Ankündigungen und vor allem viele unbeantwortete Fragen.

In der Folge, eine erste Mitteilung, die an eine italienische Nachrichtenagentur weitergeleitet wurde wurde die Zukunft der Marke mit einigen wichtigen Elementen angedeutet: Die Giulia und das Stelvio werden bis 2027 weitergeführt, Hybrid- und Elektroantriebe werden eingeführt, und es wird auf zukünftige Modelle auf Multi-Energie-Plattformen verwiesen. Das Problem war, dass die Pressemitteilung später verschwand, was sofort Spekulationen über einen möglichen Rückzug oder eine verfrühte Veröffentlichung anheizte.

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Seitdem hat Alfa Romeo bestätigt, dass keine Kommunikation absichtlich unterdrückt wurde und dass sich die Strategie lediglich weiterentwickelt. Und was noch wichtiger ist: Eine neue offizielle Pressemitteilung, die am 25. Mai 2026 veröffentlicht wurde, liefert nun viel konkretere Antworten.

Die offizielle Rückkehr eines kompakten Alfa Romeo

Das ist die große Neuigkeit in dieser Mitteilung: Alfa Romeo bestätigt offiziell die Entwicklung eines neuen Kompaktwagens im C-Segment. Das ist unglaublich.

Die Pressemitteilung spricht eindeutig von einem «neuen Hatchback im C-Segment», der auf der künftigen Multi-Energie-Plattform STLA ONE basiert. Vor allem aber bekennt sich Stellantis zum historischen Erbe des Projekts und erklärt, dass das Modell «auf den Ikonen 147 und Giulietta aufbauen wird».

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Mit anderen Worten: Ja, Alfa Romeo bereitet die Rückkehr eines Kompaktwagens in seine Modellpalette vor. Seit der Einstellung der Giulietta im Jahr 2020 hatte die Marke dieses für Alfa Romeo historisch wichtige Segment völlig verlassen. Jahrzehntelang waren Modelle wie der 147, die Giulietta, der 145 oder der 156 für viele europäische Kunden der Einstieg in die Welt von Alfa Romeo.

Dieser zukünftige Kompaktwagen sollte also eine echte Rückkehr zu den Grundlagen der Marke markieren, mit dem Versprechen eines Modells, das Technologie, Effizienz und die DNA von Alfa Romeo miteinander verbindet. Auch wenn Stellantis nicht explizit von einer «Giulietta» spricht, ist es schwer, in dieser Ankündigung nicht eine Form der spirituellen Wiedergeburt dieser historischen Linie zu sehen.

Auch der berühmte C-SUV wird bestätigt

Die andere wichtige Information betrifft das Projekt, das häufig unter dem internen Code «A4U» bezeichnet wird. In der Pressemitteilung wird offiziell die Ankunft eines neuen C-SUV bestätigt, das auf der STLA Medium-Plattform basiert. Ein Modell, das sich im Herzen des europäischen Marktes, direkt über dem Tonale, positionieren wird.

Alfa Romeo verspricht ein Fahrzeug «made in Italy» (also im selben Werk wie der zukünftige Lancia Gamma produziert), das sich durch Innenraumqualität, Leistung und Fahrspaß auszeichnen soll. Dieser zukünftige SUV wird dank einer Multi-Energie-Architektur mit verschiedenen Motorisierungen angeboten werden. Eine Strategie, die deutlich zeigt, dass Stellantis nicht mehr mit aller Gewalt den Elektroantrieb durchsetzen will, sondern mehr Flexibilität je nach Markt und Nachfrage zulassen möchte.

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Giulia und Stelvio werden schließlich mit Hybridantrieb weiterentwickelt

Dies war wahrscheinlich das andere große Thema, um das sich Alfa Romeo Sorgen machte: die Zukunft der Giulia und des Stelvio. Die neue Pressemitteilung bestätigt nun, dass die beiden Modelle tatsächlich bis 2027 in Produktion bleiben werden, auch in ihren Quadrifoglio-Versionen.

Vor allem aber kündigte Stellantis offiziell an, an «neuen Interpretationen» der Giulia und des Stelvio zu arbeiten, die nach und nach mit Hybrid- und Elektroantrieben ausgestattet werden sollen. Dies ist besonders wichtig, da die Gerüchteküche bislang nur von einem 100 %-Elektroantrieb sprach.

Eine nun klarere Strategie

Alles in allem verändert diese neue Pressemitteilung die Lesart des Alfa Romeo-Plans grundlegend. Während die Investorenpräsentation ein Gefühl der Leere und Ungewissheit hinterlassen hatte, gibt Stellantis nun mehrere strukturierende Elemente bekannt: die Rückkehr eines Kompaktwagens, der auf dem 147 und der Giulietta basiert, die Bestätigung des neuen C-SUV STLA Medium und die Entwicklung der Giulia und des Stelvio hin zu Hybrid- und Elektroautos.

Vor allem scheint Alfa Romeo zu einer kohärenteren Produktlogik zurückzufinden, mit einer verstärkten Präsenz in den Segmenten B, C und D. Es bleibt nun abzuwarten, wie der genaue Zeitplan für all diese Modelle aussehen wird. Aber eines ist jetzt sicher: Alfa Romeo bereitet die Rückkehr eines echten Kompaktmodells in seine Modellpalette vor, und die Fans haben schon lange auf diese Ankündigung gewartet.

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