Dieser Alfa Romeo aus dem Jahr 1967, dessen Wert auf 30 Millionen Euro geschätzt wird, ist verschwunden und soll für 10 Euro den Besitzer gewechselt haben; er soll in Frankreich versteckt sein.

Das Geheimnis des’Alfa Romeo 33 Stradale Der Fall der Vermissten nimmt nun eine französische Wendung. Im vergangenen Februar berichteten wir Ihnen Die unglaubliche Geschichte dieses Exemplars aus dem Jahr 1967, eines der 18 Objekte, dessen Wert auf fast 30 Millionen Euro geschätzt wird und das nach einer Transaktion, die heute von den Erben seines ehemaligen Besitzers angefochten wird, spurlos verschwunden ist. Sechs Monate später nimmt die Untersuchung eine neue Wendung: Das Auto könnte sich in Frankreich befinden … und das schon seit 30 Jahren!

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Dieser Hinweis ist mittlerweile so glaubwürdig, dass die Anwälte der Familie das direkte Eingreifen des italienischen Kulturministers Alessandro Giuli sowie eine Zusammenarbeit mit den französischen Behörden fordern.

Ein Alfa Romeo im Wert von 30 Millionen, der sich angeblich seit über dreißig Jahren in Frankreich befindet

Diese Information ist, gelinde gesagt, beunruhigend. Nach Berichten der italienischen Nachrichtenagentur ANSA und mehrerer italienischer Medien behaupten diejenigen, die heute über die 33 Stradale verfügen sollen, dass sich das Auto seit über dreißig Jahren in Frankreich befindet.

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Eine Version, die Fragen aufwirft. Die Anwälte Sergio und Angelo Pisani, die die Erben des ehemaligen Eigentümers vertreten, behaupten nämlich, im Zuge ihrer Ermittlungen herausgefunden zu haben, dass die’Alfa Romeo soll in einer Werkstatt in Italien überholt und repariert worden sein. Sollten sich diese Angaben bestätigen, müsste man klären, zu welchem Zeitpunkt das Auto nach Italien zurückgekehrt ist, unter welchen Umständen dies geschah und wo es sich heute tatsächlich befindet.

Der Fall liegt nach wie vor bei der italienischen Justiz

Zur Erinnerung: Dieser Alfa Romeo 33 Stradale steht im Mittelpunkt einer Ermittlung der Mailänder Staatsanwaltschaft. Nach dem Tod seines Besitzers behauptet die Familie, das Auto sei unter starkem Druck veräußert worden, und ficht nun die Urkunden an, die den Eigentümerwechsel ermöglicht haben.

Laut italienischen Medienberichten soll die Transaktion sogar für einen symbolischen Betrag von nur 10 Euro registriert worden sein, während der aktuelle Wert des Fahrzeugs auf rund 30 Millionen Euro geschätzt wird. Das Verschwinden der Kfz-Kennzeichen ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt in diesem Fall. Dem Verschwinden des Autos aus den italienischen Registern und seiner möglichen Verbringung ins Ausland soll eine Verlustanzeige vorausgegangen sein.

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Wie hat sie Italien verlassen?

Die neue Spur aus Frankreich wirft nun ein weiteres Problem auf, diesmal im Zusammenhang mit dem Kulturerbe. Die Anwälte der Familie wollen wissen, wie ein Fahrzeug von solcher historischer und kultureller Bedeutung Italien hätte verlassen können, und fordern eine Überprüfung, ob die für den freien Verkehr erforderlichen Genehmigungen erteilt worden waren.

«Wenn es sich bei dem Auto tatsächlich um ein schutzwürdiges Kulturgut handelt, muss geprüft werden, mit welchen Dokumenten es Italien verlassen hat, wann und nach welchen Verfahren», erklären Sergio und Angelo Pisani. Genau um diese Antworten zu erhalten, wenden sie sich nun an den italienischen Kulturminister und wünschen sich eine Kontaktaufnahme mit den französischen Behörden.

Die Spur aus Frankreich könnte den gesamten Fall wieder in Gang bringen

Fast sechzig Jahre nach seiner Entstehung kann ein Alfa Romeo 33 Stradale natürlich nicht wie ein gewöhnlicher Oldtimer transportiert oder restauriert werden. Da zwischen 1967 und 1969 nur 18 Exemplare produziert wurden, ist jedes Fahrgestell den Fachleuten bekannt und stellt ein bedeutendes Stück der Geschichte von Alfa Romeo dar.

Nun bleibt die Frage, wo sich dieses Exemplar genau befindet. In einer französischen Privatsammlung? An einem gesicherten Aufbewahrungsort? Oder beruht die französische Spur auf einer Version, die dazu dienen soll, die Chronologie seiner Wanderungen zu verschleiern? Bislang wurde kein genauer Standort bekannt gegeben. Doch nach Monaten des Schweigens hat die Angelegenheit möglicherweise gerade ihre bislang wichtigste Wendung genommen.

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