
Wenige Tage, nachdem er das, was viele für unmöglich hielten, auf einer Lamborghini Revuelto, Die nigerianische Garage setzt ihr unglaubliches Abenteuer fort. Und dieses Mal wird die Geschichte noch interessanter. Denn obwohl das Team bereits erfolgreich die berüchtigte elektronische Sperre abgeschafft Der V12-Motor wollte immer noch nicht anspringen.
Mit anderen Worten: Der Revuelto konnte in den Modus 100 % elektrisch umschalten... aber es war unmöglich, den Verbrennungsmotor zu wecken. Ein neues Rätsel für diese freie Werkstatt, die weit entfernt von den offiziellen Werkstätten arbeitet. Lamborghini.
Eine Revuelto trotz Entfernung einer Sicherung immer noch blockiert
In der ersten Phase der Reparatur hatten die nigerianischen Mechaniker jedoch bereits eine Meisterleistung vollbracht. Wie bei dem von dem britischen YouTuber Mat Armstrong rekonstruierten Revuelto war das Hybridsystem nach dem Unfall vollständig gesperrt. Lamborghini betrachtet solche Situationen normalerweise als nahezu unumkehrbar, wenn die Hochspannungsbatterie nicht vollständig ausgetauscht wird und der Hersteller offiziell eingreift. Dieser Austausch wird auf etwa 35.000 US-Dollar geschätzt.


Doch in Nigeria gelang es dem Team nach eigenen Angaben, die Crashdaten aus dem Steuergerät des Hybridsystems zu löschen, während die Originalbatterie erhalten blieb. Doch trotz dieses spektakulären Fortschritts weigerte sich der Revuelto immer noch, vollständig zu starten. Der Elektromodus funktionierte, die Ventilatoren liefen, mehrere Systeme erwachten allmählich zum Leben - aber der V12 blieb stumm.
Der Motor will immer noch nicht anspringen... bis...
In diesem neuen Video führen die Mechaniker mehrfach Überprüfungen durch, beobachten Diagnosedaten, inspizieren das Kühlsystem und versuchen zu verstehen, warum der Übergang vom Elektromodus zum Verbrennungsmotor nicht funktioniert.
Die Werkstatt konzentriert sich schnell auf ein bestimmtes Element: den Kühlkreislauf des Hybridsystems. Die Techniker vermuten ein Problem mit der Zirkulation der Kühlflüssigkeit zu bestimmten Bauteilen, die für das Anlassen des Verbrennungsmotors wichtig sind. Für mehrere Minuten wird der Austausch fast zu dem einer handwerklichen Werkstatt, die einer Spitzentechnologie gegenübersteht. Sie sprechen über die Pumpe, den Druck, die Flüssigkeitszirkulation und den unzureichenden Durchfluss. Sie testen, zerlegen, beobachten Lecks und suchen nach dem kleinsten Hinweis, der erklären könnte, warum dieser Revuelto sich immer noch weigert, normal zu funktionieren. Und nach und nach erweckt ein Detail ihre Aufmerksamkeit.

Nach mehreren Versuchen fand das Team schließlich heraus, dass das Kühlsystem den Hybridkreislauf nicht richtig versorgte. Ein Kühlventil am Heck des Fahrzeugs ließ die Flüssigkeit nicht mehr richtig zum Hybridsystem fließen. Die Werkstatt baute daraufhin das Teil aus, führte Drucktests durch und setzte das System dann schrittweise wieder in Betrieb.
Die Atmosphäre im Atelier ändert sich sofort. Sie spüren, dass sie sich endlich dem Ergebnis nähern. Wenige Augenblicke später zeigt das Armaturenbrett endlich das an, was sie seit Tagen zu sehen gehofft hatten. Der Lamborghini fährt los.

Die Stimmung wird schnell euphorisch. Der V12-Motor erwacht endlich zum Leben, das Auto kann den Rückwärtsgang und dann den Drive-Modus einlegen. Natürlich ist das Auto noch nicht vollständig repariert und kann daher physisch nicht rückwärts fahren. Mehrere Aufhängungselemente sind noch beschädigt, einige elektronische Fehler sind noch vorhanden und das Fahrzeug muss noch weiter bearbeitet werden, bevor es wieder normal fahren kann.
Das Wichtigste ist jedoch, dass dieser Revuelto, den viele wahrscheinlich als zur obligatorischen Rückkehr zu Lamborghini verdammt angesehen hätten, nun in einer unabhängigen Werkstatt in Westafrika neu gestartet wird.
