Vor 20 Jahren gehörte dieser Lamborghini Diablo der Yakuza, doch heute fährt er für einen guten Zweck

Diese Lamborghini Diablo Der orangefarbene SV, im Internet als “Yakuza Diablo” bekannt, ist ein japanischer Supersportwagen mit einer skandalträchtigen Vergangenheit. Lange Zeit wurde er in Japan mit der Welt der Yakuza in Verbindung gebracht, doch dieser Diablo mit seinem extravaganten Aussehen hat ein neues Leben begonnen. Heute dient er nicht mehr dazu, auf den Straßen Tokios Eindruck zu schinden, sondern nimmt an Wohltätigkeitsveranstaltungen teil.

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Ein Lamborghini wie kein anderer

Diese Lamborghini Der Diablo SV wurde vor einigen Jahren dank seines einzigartigen Stils und seines hervorragenden Rufs berühmt. Der Supersportwagen, der 2023 aus Japan importiert wurde, nachdem er bei einer lokalen Auktion entdeckt worden war, weckt sofort das Interesse, da er sich optisch radikal von einem klassischen Diablo unterscheidet.

Leuchtende Lackierung, riesiger Heckflügel, massive Felgen, Unterbodenbeleuchtung, japanisches Kennzeichen “7000” und typisch japanisches Tuning-Flair … alles an diesem Auto erinnerte an die Underground-Autoszene der 1990er- und 2000er-Jahre. Sehr schnell erhielt es den Spitznamen “Yakuza Diablo”, insbesondere aufgrund mehrerer Details, die im Innenraum zu erkennen waren.

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Laut Ed Bolian, dem ersten amerikanischen Besitzer des Wagens, erklärten ihm einige Kenner japanischer Autos, dass mehrere Elemente den ästhetischen Codes entsprächen, die manchmal mit Yakuza-Kreisen in Verbindung gebracht werden: rund um die Lüftungsdüsen aufgeklebte Strasssteine, ein extravaganter Schaltknauf oder auch bestimmte sehr protzige Accessoires. Auch wenn es keine offiziellen Beweise gibt, die tatsächlich bestätigen, dass das Auto einem Mitglied der japanischen Mafia gehörte, war die Legende geboren.

Der derzeitige Besitzer erklärt, dass das Auto im Innenraum noch Spuren seines früheren Lebens in Japan aufwies: mit Strasssteinen verzierte Lüftungsdüsen, ein “bling”-artiger Schaltknauf, ein japanisches Autoradio mit klappbarer Frontblende, violette Beleuchtung rund um die Heckscheibe sowie ein für einen Diablo aus den 1990er Jahren recht ungewöhnliches Annäherungswarnsystem.

Doch anstatt diese ungewöhnliche Vergangenheit vollständig auszulöschen, hat er es vorgezogen, einen Teil der Seele des Autos zu bewahren. Die violetten Lichter sind auch heute noch vorhanden, und einige sichtbare Lackfehler wurden bewusst so belassen, wie sie sind. “Das macht dieses Auto zu etwas Besonderem”, erklärt er im Video.

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Vom Gang-Auto zum Auto, das ein Lächeln zaubert

Seitdem nimmt dieser Diablo an Wohltätigkeitsveranstaltungen teil. Nur wenige Wochen nach dem Kauf nahm ihr Besitzer an einer Rallye teil, die zur Unterstützung von Krebspatienten organisiert wurde. Später wurde das Auto auch bei Veranstaltungen des Vereins Starlight Canada eingesetzt, bei denen kranke Kinder auf einer Rennstrecke in exotischen Autos mitfahren dürfen.

Gerade diese neue Aufgabe scheint dem Auto eine besondere Bedeutung zu verleihen. Sein Besitzer erklärt, er wolle mehr Kilometer zurücklegen, an mehr Treffen teilnehmen und vor allem mehr Solidaritätsveranstaltungen organisieren. Seiner Meinung nach “ist der beste Platz für dieses Auto draußen, wo es Menschen glücklich macht und wohltätige Zwecke unterstützt”.

Der Diablo bleibt natürlich nie unbemerkt. Bei Treffen wie dem Radwood auf Amelia Island erkennen viele Liebhaber das Auto sofort und kennen seine Geschichte, noch bevor sie seinen Besitzer kennenlernen. Diese Bekanntheit amüsiert ihren derzeitigen Besitzer sehr, der sich fast schon als “anonymer Hüter” eines Autos beschreibt, das zu einer echten Automobil-Berühmtheit geworden ist. Selbst die kürzlich hinzugefügten kleinen Details, wie die Punisher-Logos auf den Radnaben, wecken bei den „Cars & Coffee“-Treffen die Neugier.

Und trotz seiner umstrittenen Herkunft scheint dieser Diablo heute vor allem ein Lächeln auf die Gesichter zu zaubern. Dieser Lamborghini Diablo SV wird ohne Einschränkungen genutzt. Sein Besitzer gibt an, in nur acht Monaten mehr als 6.000 Meilen (10.000 km) zurückgelegt zu haben. Zwischen Ontario, Atlanta, Florida und Amelia Island legt der Lamborghini ohne größere Schwierigkeiten Kilometer um Kilometer zurück.

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Letztendlich können nur wenige Lamborghinis von sich behaupten, ein so abenteuerliches Leben hinter sich zu haben. Einst eine Ikone, die angeblich Verbindungen zur Yakuza hatte, heute ein Star bei Autotreffen und Botschafterin für Wohltätigkeitsveranstaltungen – dieser Diablo beweist, dass ein Auto mehrere Leben haben kann … und manchmal eine wunderschöne Wiedergutmachung erlebt.

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