Fiat wird den legendären Panda 4×4 dank Jeep-Technologie wieder auf den Markt bringen

Ein Jahr nach den ersten Gerüchten nimmt das Szenario konkrete Formen an. Als Fiat hatte vorgestellt das Grande-Panda-4×4-Konzept im Mai 2025, Viele sahen darin vor allem eine Stilübung, die die Nostalgie für den legendären Panda 4×4 der 80er Jahre wecken sollte. Doch hinter den weißen Felgen, der burgunderroten Lackierung und den zahlreichen Anspielungen auf das Originalmodell verbarg sich bereits eine sehr ernstzunehmende technische Basis.

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Damals stellten wir die Vermutung an, dass Fiat die Lösung übernehmen könnte, die erstmals beim Jeep Avenger 4xe zum Einsatz kam und später für den Alfa Romeo Junior Q4 angepasst wurde. Mehr als ein Jahr später scheinen neue Gerüchte aus Italien diese Richtung zu bestätigen.

Ein Allradantrieb ohne Antriebswelle

Der künftige Fiat Grande Panda 4×4 dürfte nicht auf das bewährte Konzept seines Vorgängers zurückgreifen. Die Antriebswelle, die Vorder- und Hinterrad mechanisch miteinander verbindet, gehört der Vergangenheit an. Die Smart-Car-Plattform, auf der der Fiat Grande Panda war übrigens nie dafür ausgelegt, einen herkömmlichen Allradantrieb aufzunehmen.

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Die gewählte Lösung wäre deutlich moderner. Vorne käme der 110-PS-Hybridmotor zum Einsatz, gekoppelt mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe e-DCT. Hinten würde ein zweiter Elektromotor die Hinterräder antreiben, wenn die Bodenhaftung dies erfordert.

Allradantrieb beim Alfa Romeo Junior Q4

Dieses Prinzip ist bei Stellantis mittlerweile gut bekannt. Der Jeep Avenger 4xe war das erste Modell, bei dem es zum Einsatz kam, gefolgt vom’Alfa Romeo Junior Q4. Bei diesen Modellen steuert die Elektronik die Aktivierung des Heckmotors, um auf rutschigen Straßen oder in schwierigem Gelände mehr Traktion zu bieten, ohne die Einschränkungen eines herkömmlichen mechanischen Systems. Als Fiat bei der Vorstellung des Konzepts im Jahr 2025 von einer «innovativen elektrifizierten Hinterachse» sprach, deuteten bereits alle Anzeichen in diese Richtung. Die jüngsten in Italien veröffentlichten Informationen bestätigen diese Vermutung nur noch.

Jeep-Technologie, angepasst an die Fiat-Welt

Letztendlich ging es nicht darum, ob Fiat diese Technologie einsetzen würde, sondern vielmehr darum, wann. Der Fiat Grande Panda teilt nämlich zahlreiche technische Komponenten mit anderen Modellen der Stellantis-Gruppe. Auch wenn sich die Smart-Car-Plattform offiziell von der CMP-Plattform unterscheidet, die beim Jeep Avenger und Alfa Romeo Junior zum Einsatz kommt, ließen die technischen Verbindungen zwischen diesen Architekturen stets eine relativ einfache Anpassung des elektrifizierten Allradantriebssystems vermuten (inoffiziell soll die Smart-Car-Plattform eine von der CMP abgeleitete Low-Cost-Plattform sein).

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Man sollte jedoch nicht davon ausgehen, dass genau derselbe 145-PS-Motor wie beim Avenger 4xe und Junior Q4 zum Einsatz kommt. Fiat dürfte sich für eine erschwinglichere Konfiguration entscheiden, die eher auf Vielseitigkeit als auf Leistung ausgerichtet ist. Das Ziel bleibt dem Geist des ursprünglichen Panda 4×4 treu: ein kompaktes, erschwingliches Auto anzubieten, das Schnee, Feldwege oder Bergstraßen bewältigen kann, ohne sich in einen teuren SUV zu verwandeln.

Der Erfolg des Grande Panda stellt alles auf den Kopf

Wenn Wir hatten Anfang 2025 die Verantwortlichen bei Fiat befragt, … die Botschaft war klar: Ein Fiat Grande Panda 4×4 würde es nur geben, wenn der Grande Panda ein echter Verkaufserfolg würde. Damals war noch nichts sicher. Die Markteinführung des Modells in Europa wurde weiterhin durch Produktionsprobleme behindert, und die ersten Auslieferungen kamen nur langsam voran.

Seit Anfang 2026 hat sich die Lage grundlegend geändert. Mit der Normalisierung der Produktion etabliert sich der Grande Panda nach und nach als Hauptmotor für den Aufschwung von Fiat in Europa. Die zwischen Januar und Mai 2026 erfassten Zahlen zeigen eine besonders positive Entwicklung für dieses Modell, das mittlerweile einen Großteil des Wachstums der Marke auf mehreren europäischen Märkten ausmacht.

Zwar wird eine Allradversion im Gesamtabsatz wahrscheinlich eine Randerscheinung bleiben. Die Mehrheit der Kunden wird weiterhin den Hybridversionen mit Zweiradantrieb den Vorzug geben. Doch der Erfolg des Basismodells verändert die wirtschaftliche Gleichung grundlegend. Fiat verfügt nun über einen ausreichend großen Kundenstamm, um die Entwicklung einer spezialisierteren Variante zu rechtfertigen.

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Ankunft ab 2027 möglich

Offiziell hat Fiat die Serienproduktion des Grande Panda 4×4 noch nicht bestätigt. Jüngsten Gerüchten zufolge könnte die Vorstellung des Serienmodells zwischen Ende 2026 und im Laufe des Jahres 2027 erfolgen. Das Fahrzeug würde dann seinen abenteuerlichen Look mit erhöhter Bodenfreiheit, speziellen Karosserieschutzvorrichtungen und mehreren direkt vom Konzept inspirierten Elementen beibehalten.

Auch der Preis dürfte der Panda-Philosophie treu bleiben. Diese künftige Allradversion könnte unter der 25.000-Euro-Marke bleiben, was sie zu einem der erschwinglichsten Allradfahrzeuge auf dem europäischen Markt machen würde.

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1 bewertungen auf "Fiat va relancer la mythique Panda 4×4 grâce à une technologie Jeep"

  1. Man sollte die Gelegenheit nutzen, um den glänzenden schwarzen Kunststoff im Innenraum zu entfernen, an einer Version mit Firefly-Motor zu arbeiten und eine Produktionslinie in Turin ins Auge zu fassen (ich habe schon einen Namen für die Sonderserie: «Torino»).

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