Der erste Besitzer dieses Ferrari 296 verlor 270€ mit jedem gefahrenen Kilometer... der zweite meint, er habe das beste Geschäft seines Lebens gemacht.

Kaufen Sie eine Ferrari Neuwagen wird manchmal als ein fast “risikoloses” Geschäft für einige wohlhabende Besitzer angesehen. Jahrelang stiegen die Preise für mehrere Modelle der italienischen Marke nach ihrer Auslieferung schnell an, was es den Erstbesitzern manchmal ermöglichte, ihr Auto ohne Geldverlust oder sogar mit einem schönen Gewinn weiterzuverkaufen. Doch diese Zeiten scheinen immer komplizierter zu werden, selbst für die exklusivsten Ferraris.

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Der Beweis dafür ist diese Ferrari 296 GTS, Der amerikanische Youtuber Rob Ferretti hat ihn kürzlich vorgestellt. Ein Hybrid-Supersportwagen, der mit über 540.000 US-Dollar angegeben wurde ... und mit nur 3.000 Meilen (5.000 km) auf dem Tacho bereits über 150.000 US-Dollar verloren hat.

Ein Ferrari für eine halbe Million Dollar

Dieser Ferrari 296 GTS Spider mit dem Assetto Fiorano-Paket ist an Demonstration kaum zu überbieten. Schon auf den ersten Blick ist die Ausstattung beeindruckend: allgegenwärtiges Karbon, Schalensitze aus Kohlefaser, teure Rennstreifen, eine spezielle Aufhängung für die Rennstrecke und nicht zu vergessen eine komplette Schutzfolie. Das Problem ist, dass all diese Ausstattungsmerkmale extrem teuer sind. Allein die zentrale Zierleiste würde rund 30.000 Dollar kosten. Insgesamt weist dieser Ferrari Sonderausstattungen im Wert von über 140.000 Dollar auf. Der Endpreis beläuft sich somit auf etwa 542.000 US-Dollar. Der Youtuber behauptet jedoch, dass er das Auto für etwa 375.000 US-Dollar gekauft hat. Ein dramatischer Wertverlust innerhalb kürzester Zeit.

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500 Dollar verloren... mit jeder gefahrenen Meile

Die Rechnung lässt schnell den Kopf schwirren. Bei einem Preisabschlag von über 150.000 Dollar für nur 3.000 Meilen (5.000 km) hätte der Erstbesitzer etwa 500 Dollar pro gefahrener Meile verloren, das sind etwa 270 Euro pro Kilometer. Um eine konkretere Vorstellung zu vermitteln: Das wäre so, als würde man mehrere tausend Dollar oder Euro ausgeben, nur um mit einem Ferrari ein paar Besorgungen zu machen.

Und selbst dann sind in dieser Berechnung noch nicht einmal die Versicherung, der Unterhalt oder die Zinsen für eine mögliche Finanzierung berücksichtigt. Die wahren Nutzungskosten sind daher wahrscheinlich noch höher.

Dieser Ferrari 296 GTS zeigt auch, dass der Markt für Supersportwagen nach mehreren Jahren der Euphorie allmählich wieder eine gewisse Logik aufweist. Laut dem Youtuber haben einige moderne Ferraris wahrscheinlich ihren “Tiefpunkt” erreicht, während andere immer noch an Wert verlieren. Seiner Meinung nach ist der Ferrari 296 GTS mit rund 375.000 US-Dollar immer noch interessant.

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Aber seine größte Sorge: Noch weiß niemand so recht, wie diese Hybrid-Ferrari in zehn oder fünfzehn Jahren altern werden. Die Kosten für Batterien oder elektrische Systeme könnten zu einem entscheidenden Faktor für ihren künftigen Wert werden.

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