Ein Kunde erhält den ersten Apollo Evo ‘Caribbean Dragon’ – das deutsche Hypercar mit einem Ferrari-V12-Motor

Vor ein paar Monaten, Wir hatten euch bereits vom Apollo Evo berichtet, dieses völlig überdimensionierte deutsche Hypercar, das hinter seinem Science-Fiction-Design einen Motor verbirgt, der Liebhabern italienischer Autos bestens bekannt ist: einen Ferrari-V12-Saugmotor. Nach mehreren Jahren des Wartens seit der Vorstellung des Konzepts wurde nun beim Goodwood Festival of Speed 2026 offiziell das erste für einen Kunden bestimmte Fahrzeug enthüllt. Sein Name: Apollo Evo “Caribbean Dragon”.

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Und wie so oft bei Apollo Automobil, dem geistigen Nachfolger von Gumpert, handelt es sich hier nicht einfach um eine Kundenauslieferung. Dieser erste Serien-Evo ist ein echtes Unikat, das im Rahmen des Individualisierungsprogramms „Apollo Forge“ für seinen Besitzer, Fred Grifhorst, geschaffen wurde.

Foto: Esser Automotive
Foto: Esser Automotive
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Das einzigartige, von der Karibik inspirierte Hypercar

Dieser “Caribbean Dragon” genannte Apollo Evo besticht durch eine spektakuläre Farbgebung, die Weiß und Blau miteinander verbindet. Diese Kombination soll den Kontrast zwischen dem Licht der karibischen Strände und der Tiefe des Ozeans widerspiegeln. Die Karosserie ist in Pearl White mit Diamond-Dust-Finish lackiert und wird durch Elemente aus Carbon in der Farbe Ocean Blue ergänzt.

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Eine gewaltige Arbeit, denn der Apollo Evo besteht aus mehr als 75 Karbonfaserteilen, und allein die Lackierung dieses Exemplars soll mehr als 1.000 Arbeitsstunden in Anspruch genommen haben. Selbst die Felgen greifen diesen visuellen Kontrast auf: vorne sind sie weiß, hinten blau.

Auch der Innenraum folgt dieser Philosophie. Hier finden sich weißes und blaues Leder, spezielle Ziernähte, ein auf die Kopfstützen gesticktes Apollo-Logo, 3D-gedruckte Aluminiumteile sowie eine mit einer bläulichen Beschichtung versehene Karbonwanne. Jedes Detail wurde so konzipiert, dass dieser erste Evo zu einem Unikat wird, das sich nicht nachbauen lässt.

Immer noch dieser fabelhafte Ferrari-V12

Doch der wahre Star verbirgt sich unter der Karosserie. Der Apollo Evo behält seinen originalen 6,3-Liter-V12-Saugmotor von Ferrari bei, der von der F140-Familie abgeleitet ist, die insbesondere im Ferrari F12 Berlinetta zum Einsatz kommt. In dieser Konfiguration leistet der Motor 800 ch und 765 Nm Drehmoment bei einer maximalen Drehzahl von 8.500 U/min. Die Kraft wird über ein sequenzielles, per Schaltwippen gesteuertes Sechsgang-Getriebe von Hewland ausschließlich auf die Hinterräder übertragen.

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Mit einem Gewicht von nur 1.300 kg beschleunigt dieses Hypercar in 2,7 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h. Doch wie so oft bei Apollo steht das Streben nach Bestzeiten auf gerader Strecke nicht im Vordergrund: Die extreme Aerodynamik wurde vor allem darauf ausgelegt, ein Fahrerlebnis zu bieten, das dem eines Rennwagens nahekommt.

Ein 3D-gedruckter “Dragon Skin”-Auspuff

Ein weiteres spektakuläres Element bereits vor einigen Monaten vorgestellt : seine “Dragon Skin”-Auspuffanlage. Ein aus Titan im 3D-Druckverfahren gefertigtes System, das eher einer mechanischen Skulptur gleicht als einem einfachen technischen Bauteil. Dieses charakteristische Designelement kommt bei dieser „Caribbean Dragon“-Version noch besser zur Geltung. Das Ganze wirkt fast organisch, als hätte das Auto tatsächlich eine Drachenhaut geerbt. Hinter dem spektakulären Effekt verbirgt sich eine Technologie, die zudem eine bessere Hitzebeständigkeit und eine Gewichtsersparnis ermöglicht.

Weltweit nur zehn Exemplare

Diese erste Auslieferung markiert einen wichtigen Meilenstein für Apollo Automobil. Zwanzig Jahre nach den ersten Auslieferungen des Gumpert Apollo im Jahr 2006 schlägt die deutsche Marke mit diesem Evo ein neues Kapitel auf. Die Produktion bleibt weltweit auf nur zehn Exemplare begrenzt, die alle im Rahmen des “Forge”-Programms maßgeschneidert gefertigt werden. Nach dem „Caribbean Dragon“ dürfte daher jedes der neun weiteren Apollo Evo-Modelle eine eigene Geschichte erzählen. Doch alle werden eines gemeinsam haben: einen Ferrari-V12-Saugmotor, eine radikale Architektur und eine Philosophie, die in der Welt der modernen Hypercars fast nicht mehr zu finden ist.

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20 bewertungen auf "Un client se fait livrer la première Apollo Evo ‘Caribbean Dragon’, l’hypercar allemande dotée d’un V12 Ferrari"

  1. Die Automarke Apollo stammt ursprünglich aus der thüringischen Stadt Apolda, wo die Apollo-Werke gegründet wurden und auch das Auto «Apollo» hergestellt wurde.

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      • Nicht ganz richtig… Dass Apollo ein Vorkriegsauto aus Apolda war, ist absolut richtig!!! Altenburg war der Ort, an dem Apollo im Jahr 2005 neu gegründet wurde – auch das stimmt. In Apolda gibt es sehr gutes Bier und nicht zu vergessen Rostbratwurst 🙂

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  2. Ich weiß nicht, wie viel das kostet, aber es ist sicher zu teuer für ein paar völlig nutzlose Dinge, die ihr Leben in einer Garage ausklingen lassen werden.

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    • Das hast du gut erkannt 👍👍
      Es ist traurig zu sehen, wie diese schönen Autos in Garagen landen, denn sie sind dafür gemacht, ihre Kraft voll zur Geltung zu bringen.

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  3. Der Apollo Evo Caribbean Dragon kostet 3.000.000 € ohne Steuern.
    Mehrere zuverlässige Quellen aus der Automobilbranche bestätigen dies: Das Hypercar kostet 3 Millionen Euro, die Produktion ist auf 10 Exemplare limitiert und ausschließlich für die Rennstrecke bestimmt.

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    • Das Problem sind die Schaltwippen, die – wie bei Ferrari – ständig kaputtgehen. Es sei denn, sie sind von besserer Qualität und stammen von einer anderen Marke. Dass dort ein Ferrari-Motor verbaut wird, ist zudem sehr wartungsintensiv. Es gibt deutlich bessere Motoren, die widerstandsfähiger sind und mehr Kilometer leisten – bei diesem Projekt geht es nur um Prestige.

      Der Wagen wurde zu einem Kunstwerk – das finde ich gut. Er gefällt mir also sehr gut.

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  4. Ein umwerfender Supersportwagen … über drei Millionen Euro, um damit anzugeben … und dann unter einer Plane zu landen, während wir uns kaum einen Dacia für 10.000 € leisten können. .
    Es ist schade, dass es für diese nach Geld stinkenden Trottel nicht ein bisschen Verstand als Option gibt.
    Viele Menschen hungern – ist ihnen das bewusst?

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    • … während andere glauben – vielleicht zu Unrecht –, sie hätten Verstand, und vor Neid nur so strotzen …
      Es ist nicht nur ein wunderschönes Auto, sondern ein wahres Kunstwerk, das Technologie, Ästhetik und Handwerkskunst auf ein neues Niveau hebt … Bravo!

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    • Das sind wahnsinnige Preise, aber auch wir – mit unserem einfachen Neuwagen für 40.000 Euro, unseren Unmengen an Klamotten, Handys für 500 Ballen, all unseren Abonnements usw. – leben im Vergleich zu manchen armen Ländern wie im siebten Himmel … Macht euch klar, dass ihr auf eurem Niveau zu den reichsten 10 Prozent der Weltbevölkerung gehört – reist doch mal ein bisschen abseits der All-inclusive-Hotels 😂

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  5. Ein großer BMW- oder Mercedes-Motor wäre wartungstechnisch sicherlich um einiges günstiger. Oder wenn man schon in diese Richtung geht, warum dann nicht ein Judd-Triebwerk – das wäre zwar auch wartungsintensiv, aber meiner Meinung nach doch eine ganz andere Liga als der Ferrari-Motor. Und wenn man ohnehin schon so viel Geld ausgeben muss, wäre das sicherlich zumindest ein kleiner Trost xd

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  6. Angesichts der Tatsache, dass Ferraris Elektroautos, Lamborghinis SUVs und andere Supersportwagen, von denen ich als Kind geträumt habe, mittlerweile zum „Super?“ werden, dachte ich mir, dass man bei einem Supersportwagen, von dem es weltweit nur zehn Exemplare gibt, ruhig so richtig auftrumpfen darf.
    Das mechanische Design, das die nahen Zukunftsvisionen der Anime übertrifft, weckt in mir die Sehnsucht meiner Kindheit.

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  7. Diese extrem teuren Hypercars sind einer äußerst begrenzten Zahl wohlhabender Kunden vorbehalten. Zum Glück, denn ein solches Schmuckstück sollte nicht in jede Hand gelangen – auch wenn Geld allein noch keinen Meister am Steuer macht.

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