Jeremy Clarkson testet den neuen Audi RS 5 V6 … nur dass er den Alfa Romeo Giulia V6 nach wie vor bevorzugt

Jeremy Clarkson und der’Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio, es ist eine Liebesgeschichte, die nun schon seit zehn Jahren andauert. Und offenbar schaffen es selbst die neuesten deutschen Modelle nicht, ihn die italienische Limousine vergessen zu lassen. In einem neuen Testbericht, der am 17. Oktober 2026 in The Sunday Times, hat der berühmte britische Journalist den brandneuen Audi RS 5 Plug-in-Hybrid getestet. Ein Auto, das er als schnell, komfortabel, technisch beeindruckend und sogar sehr schön empfindet. Doch als es um die Entscheidung ging, Er bevorzugt nach wie vor den Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.

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Ein beeindruckender Audi RS 5 … zumindest auf dem Papier

Man muss sagen, dass dieser neue Audi RS 5 durchaus mit einigen Vorzügen aufwartet. Unter der Motorhaube verbirgt sich ein 2,9-Liter-V6-Biturbo, der mit einem Elektromotor kombiniert ist und eine Gesamtleistung von 630 PS liefert. Damit beschleunigt er trotz seines besonders hohen Gewichts in nur 3,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h: 2,37 Tonnen für die Version «Avant Kombi»!

Eine Zahl, die Jeremy Clarkson natürlich auf die Palme bringt, der das Gewicht des deutschen Wagens mit dem von Luciano Pavarotti vergleicht. Mit einem Preis ab 91.300 Pfund Sterling (etwa 110.000 €) ist dieser neue RS 5 zudem alles andere als erschwinglich. Doch wider Erwarten räumt Clarkson ein, dass die Ingenieure von Audi hervorragende Arbeit geleistet haben. Trotz seines Gewichts erweist sich das Auto auf den kleinen Straßen der Cotswolds als wendig. Der ausgeklügelte Allradantrieb bietet eine beeindruckende Traktion, während Komfort, Leistung und sogar der Verbrauch sein Lob finden.

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Warum mag Jeremy Clarkson es dann nicht?

Genau an dieser Stelle wird sein Testbericht interessant. Denn nachdem er fast alle denkbaren Vorzüge dieses Audi aufgezählt hat, kommt der Journalist zu einem unerwarteten Fazit: Er mag ihn einfach nicht. Er gibt selbst zu, dass er nicht erklären kann, warum. Der RS 5 ist schnell, macht Spaß beim Fahren, ist komfortabel, gut verarbeitet, elegant und besonders intelligent. Seine Journalistenkollegen scheinen ihn übrigens zu lieben. Aber es fehlt etwas. Dieses gewisse Etwas an Seele, das sich weder in PS noch in Sekunden noch in technologischer Raffinesse messen lässt. Und wenn er sich vorstellt, welche Sportlimousine er heute kaufen würde, ist seine Antwort sofort parat: ein Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio.

Zehn Jahre später lässt die Giulia Quadrifoglio die Herzen immer noch höher schlagen

Diese Entscheidung ist umso interessanter, als’im Februar 2026, Jeremy Clarkson hatte sich in einem früheren Test besonders kritisch gegenüber der Giulia Quadrifoglio geäußert. Damals bemängelte er die seiner Meinung nach zu aufdringlichen Fahrassistenzsysteme und vor allem ein Fahrwerk, das er als viel zu hart empfand. Dies ging so weit, dass er den Kauf eines Modells aus der Zeit vor 2022 einem Neuwagen vorzog.

Doch einige Monate später, als man sie indirekt mit einem Audi RS 5 der neuesten Generation verglich, Die Giulia bleibt sein Maßstab. Ein großes Kompliment für eine Limousine, die 2016 auf den Markt kam und somit in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Mit ihrem 510-PS-V6-Biturbo, ihrem Hinterradantrieb und ihrem ausgeprägten Charakter überzeugt die Italienerin weiterhin dort, wo manche Konkurrenten, obwohl sie leistungsstärker und moderner sind, scheitern.

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Jeremy Clarkson erinnert schließlich daran, dass der Giulia Quadrifoglio ursprünglich 2026 auslaufen sollte, bevor Alfa Romeo beschloss, seine Lebensdauer zu verlängern. Eine Entscheidung, die beim Lesen dieses Testberichts eine ganz besondere Bedeutung erhält. Zehn Jahre nach ihrer Markteinführung verfügt die Giulia Quadrifoglio vielleicht nicht mehr über die beeindruckendsten technischen Daten ihrer Klasse, doch sie besitzt offensichtlich etwas, das deutsche Ingenieure nur schwer nachbilden können. Und für Jeremy Clarkson reicht das immer noch aus, um den entscheidenden Unterschied auszumachen.

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