Dieser künftige, in Italien hergestellte elektrische Citroën 2CV wird in einem Monat vorgestellt … mit chinesischer Technologie, um China zu schlagen

Der Countdown läuft. In einem Monat öffnet der Pariser Autosalon vom 12. bis 18. Oktober 2026 seine Pforten, und Stellantis könnte die Veranstaltung nutzen, um einen ersten, sehr konkreten Einblick in seine künftige Generation erschwinglicher Elektro-Kleinwagen zu geben. An vorderster Front: der neue Citroën 2CV, dessen Konzept dem für 2028 erwarteten Serienmodell sehr nahe kommen dürfte. Hinter dieser französischen Ikone verbirgt sich jedoch offenbar ein weitaus umfangreicheres Projekt, an dem auch Fiat und Opel beteiligt sind. Ein Projekt, das uns besonders interessiert, da ein Teil dieser neuen Modellfamilie in Italien, im Stellantis-Werk in Pomigliano d’Arco, produziert werden soll.

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Der neue 2CV wird bald vorgestellt

Citroën dürfte den Anfang machen. Die Marke mit dem Doppelwinkel bereitet für Paris ein Konzept vor, das ihrem zukünftigen kleinen Elektroauto sehr nahekommt. Das Serienmodell soll dann 2028 auf den Markt kommen – ein symbolträchtiges Jahr, da es sich dann zum 80. Mal jährt, dass der ursprüngliche 2CV vorgestellt wurde. Man sollte jedoch keine raffinierte Neo-Retro-Neuinterpretation im Stil eines Renault 5 erwarten. Citroën will an die Philosophie des 2CV anknüpfen: ein einfaches, leichtes, praktisches und vor allem erschwingliches Auto. Das Auto soll etwa 3,8 Meter lang sein, vier Sitzplätze bieten und mit einem Elektromotor mit etwa 80 PS ausgestattet werden. Der Zielpreis soll weiterhin bei rund 15.000 € liegen. Xavier Chardon, Chef von Citroën, hatte bereits einen weiteren wichtigen Hinweis gegeben: Dieser zukünftige Stadtwagen wird eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h erreichen können.

Fiat und nun auch Opel in der Familie?

Seit mehreren Monaten berichten wir bereits, dass dieser 2CV nicht allein bleiben dürfte. Stellantis bereitet zudem ein Elektroauto für Fiat vor, das möglicherweise der Nachfolger des aktuellen Panda/Pandina werden könnte. Der Name „Koala“, der kürzlich von Fiat als Marke eingetragen wurde, gehört ebenfalls zu den Möglichkeiten. Aber es wird nicht nur Fiat und Citroën geben. Auch Opel könnte sich dem Programm anschließen. Die deutsche Marke würde dieselbe technische Basis nutzen, um ihr eigenes kleines Stadtauto zu entwickeln – ein Segment, das sie nach dem Adam und dem Karl aufgegeben hatte.

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Es würde sich jedoch nicht um drei identische Autos mit unterschiedlichen Logos handeln. Die Plattform, die Batterie, der Antrieb und bestimmte Komponenten würden gemeinsam genutzt, um die Kosten drastisch zu senken, während jede Marke über eine eigene Karosserie, einen eigenen Innenraum und spezifische Einstellungen verfügen würde. Citroën würde auf Komfort und den 2CV setzen, Fiat könnte an die Praktikabilität des Panda anknüpfen und Opel eine schlichtere, typisch deutsche Interpretation anbieten. Das gleiche Rezept wie beim Citroën AMI, dem Fiat Topolino und dem Opel Rocks.

Ein chinesischer Standort für Autos „Made in Italy“

Diese Strategie deckt sich mit den Informationen, die wir diesen Sommer veröffentlicht hatten. Um einen Preis von unter oder nahe 15.000 € zu erreichen, dürfte Stellantis auf die Erfahrung von Leapmotor zurückgreifen, genauer gesagt auf eine Weiterentwicklung der Technologie, die im kleinen T03 zum Einsatz kommt.

Das Paradoxon ist interessant: Stellantis will in Europa Autos bauen, die der chinesischen Konkurrenz standhalten können … und nutzt dabei ausgerechnet das Know-how seines chinesischen Partners. Und Italien würde im Mittelpunkt dieser Strategie stehen. Der künftige Citroën 2CV soll ab 2028 in Pomigliano d’Arco produziert werden, neben dem kleinen Fiat und einem kleinen Opel.

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Nach monatelangen Gerüchten und Andeutungen könnte uns der Pariser Autosalon nun endlich zeigen, wie diese neue Familie kleiner Elektroautos von Stellantis aussehen wird. Wir sehen uns in einem Monat.

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