Dieser dritte und letzte Pagani wurde bereits vor seiner Vorstellung gesichtet: V12, Schaltgetriebe und weltweit nur drei Exemplare

Die Trilogie steht kurz vor ihrer Vollendung. Nach den spektakulären Huayra 70 Trionfo und Recht, eine dritte und letzte Pagani Das Modell, das anlässlich des 70. Geburtstags von Horacio Pagani entwickelt wurde, ist gerade in Italien gesichtet worden. Es wurde vom Hersteller aus San Cesario sul Panaro noch nicht offiziell vorgestellt und trägt einen vielsagenden Namen: Huayra 70 Anima.

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Die ersten Bilder zeigen das Hypercar auf offener Straße, unweit von Modena und Bologna. Keine Tarnung, kein Versuch, seine Formen zu verbergen: Diese Anima scheint nun also bereit für die Präsentation zu sein und wird wahrscheinlich bald zu ihrem Besitzer übergehen.

Der dritte und letzte Huayra 70

Diese Anima dient vor allem dazu, eine Geschichte zu einem Abschluss zu bringen, die zu Beginn des Jahres begann. Anlässlich des 70. Geburtstags seines Gründers hat Pagani nur drei Huayra 70 entworfen, die alle von der Abteilung entwickelt wurden Große Komplikationen und unterscheiden sich grundlegend von einer Huayra klassisch.

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Pagani Huayra 70 Trionfo
Pagani Huayra 70 Derecho

Das erste Modell, die „Trionfo“, hatte vor allem durch ihren grün getönten Carbon und die orangefarbenen Akzente beeindruckt. Einige Monate später ging die „Derecho“ mit ihrer spektakulären Farbkombination aus „Pearl Orange“ und „Blue“ noch einen Schritt weiter in Sachen Individualisierung. Nun präsentiert sich die „Anima“, das dritte und letzte Exemplar dieser äußerst exklusiven Serie.

Foto: Simone Vignoli / svspot

Und wie so oft bei Pagani lässt sie sich unmöglich mit den beiden Vorgängermodellen verwechseln. Ihre Karosserie scheint einen besonders tiefen Metallic-Farbton anzunehmen, der je nach Lichteinfall zwischen Blau und Violett schwankt. Im Gegensatz zum Derecho mit seinen zahlreichen Kontrasten scheint der Anima auf ein wesentlich einheitlicheres, fast monochromes Außendesign zu setzen.

Ein Pagani, dem man kaum folgen kann, ohne ihn zu bemerken

Von hinten betrachtet fällt das Fahrzeug, das gerade auf italienischen Straßen gesichtet wurde, natürlich sofort ins Auge. Sein riesiger Heckflügel erstreckt sich über die gesamte Breite des Wagens, während die mechanischen Teile weitgehend freiliegen. In der Mitte dominieren die vier für den Huayra charakteristischen Auspuffendrohre ein besonders spektakuläres Heck.

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Foto: Simone Vignoli / svspot

Außerdem sind einige für den Huayra 70 typische Elemente zu erkennen, darunter ein spezieller Lufteinlass für den Motor, überarbeitete Seitenschweller und ein Diffusor sowie die Huayra-70-Titanium-Felgen. Die Frontpartie bleibt auf den verfügbaren Bildern hingegen noch ein Geheimnis, ebenso wie der Innenraum. Zwei Aspekte, die bei der offiziellen Präsentation sicherlich einige Überraschungen bereithalten dürften.

Auch wenn Pagani den Anima noch nicht offiziell vorgestellt hat, dürfte er technisch auf der Derecho und dem Trionfo basieren. Hinter den Insassen soll somit der 6,0-Liter-V12-Biturbo von Mercedes-AMG mit 864 PS und 1.100 Nm Drehmoment sitzen. Vor allem aber behält der Huayra 70 eines seiner außergewöhnlichsten Merkmale bei: ein Siebengang-Schaltgetriebe, das die gesamte Kraft über ein elektromechanisches Sperrdifferenzial auf die Hinterräder überträgt. Eine Konfiguration, die bei dieser Leistungsstufe mittlerweile äußerst selten geworden ist.

Nach „Trionfo“ und „Derecho“ dürfte „Anima“ somit das letzte Kapitel dieser Jubiläumsreihe sein. Und da das Auto nun unverhüllt rund um die Hochburg von Pagani unterwegs ist, dürfte die offizielle Vorstellung wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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