Das nächste neue Maserati-Modell könnte es vielleicht gar nicht geben … außer in einem Videospiel

Maserati Möglicherweise gab es bei der Monterey Car Week keine offiziellen Neuheiten zu präsentieren, doch die Marke mit dem Dreizack hat dennoch einen Weg gefunden, für Gesprächsstoff zu sorgen. Klaus Busse, Designchef bei Maserati, war die ganze Woche über in Kalifornien anwesend und gehörte insbesondere der Jury des renommierten Concours d’Élégance in Pebble Beach an. Er nutzte die Veranstaltung, um öffentlich eine recht verlockende Idee in den Raum zu stellen: Was wäre, wenn Maserati einen eigenen „Vision Gran Turismo“ entwickeln würde?

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Ein Vorschlag, der nicht ganz unbemerkt blieb, da Klaus Busse ihn direkt Takuya Asano unterbreitete, Leiter der Arbeitsgruppe „Explore“ bei Polyphony Digital.

Ein Treffen in Pebble Beach, das zu neuen Ideen anregen könnte

In seinen sozialen Netzwerken hat Klaus Busse ein kurzes Video von seinem Treffen mit dem Mann veröffentlicht, den er «Taku-san» nennt, zusammen mit einer Frage an die Fans: «Ich habe Taku-san von Polyphony in Pebble getroffen. Was haltet ihr von der Idee eines Maserati Vision GT-Konzepts?» Im Video geht der Maserati-Designchef noch einen Schritt weiter. Im Gespräch mit Takuya Asano erklärt er, dass man über die Möglichkeit nachdenkt, einen Maserati Vision GT zu realisieren. Die Antwort des Mannes von Polyphony Digital lässt nicht lange auf sich warten: «Ich bin dabei, ja, los geht’s!»

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Der Ton ist natürlich locker, und zum jetzigen Zeitpunkt gibt es noch keinen Anlass, von einem offiziell gestarteten Programm zu sprechen. Vor allem aber beenden die beiden Männer ihren Austausch damit, dass sie das Publikum fragen, welche Art von Auto Maserati entwickeln sollte. Eine ziemlich geschickte Art, die Reaktion der Fans zu testen … und vielleicht einen ersten Samen zu säen.

Maserati fehlt weiterhin

Die Idee wäre jedenfalls sinnvoll. Das 2013 anlässlich des 15-jährigen Jubiläums von Gran Turismo ins Leben gerufene Programm „Vision Gran Turismo“ ermöglicht es Herstellern und Designern, Autos zu entwerfen, die von einem Großteil der Einschränkungen eines Serienfahrzeugs befreit sind. Diese virtuellen Kreationen werden anschließend in das Gran-Turismo-Universum integriert, auch wenn aus einigen davon bereits Modelle oder Demonstrationsfahrzeuge in Originalgröße entstanden sind.

Vor allem haben sich bereits mehrere große Namen der italienischen Automobilindustrie dem Aufruf angeschlossen. Lamborghini hat seinen spektakulären „Lambo V12 Vision Gran Turismo“, Ferrari hat 2022 seinen „Vision Gran Turismo“ vorgestellt, während auch Italdesign und Zagato an dem Programm teilgenommen haben. Einige Vision GT-Modelle sind sogar über das reine virtuelle Experiment hinausgegangen und haben ganz reale Modelle beeinflusst.

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Klaus Busse als Vertriebsmitarbeiter bei Trident

Diese Monterey Car Week hatte für Liebhaber italienischer Autos übrigens einen ganz besonderen Reiz, da weder Maserati noch Alfa Romeo in diesem Jahr offiziell ein Fahrzeug vorstellten. Da er kein neues Modell enthüllen konnte, schlüpfte Klaus Busse daher in die Rolle eines Vertriebsmitarbeiters der Marke mit dem Dreizack. Und welches Betätigungsfeld könnte für einen Designchef besser geeignet sein als ein „Vision Gran Turismo“? Ohne die üblichen Einschränkungen eines serienreifen Modells könnte Maserati die ästhetischen Codes der Marke weit ausreizen, sein sportliches Erbe neu interpretieren oder im Gegenteil einen GT entwerfen, der ganz auf die Zukunft ausgerichtet ist.

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