Lamborghini hat den Temerario entwickelt, Audi hat ihn bereits kopiert und Porsche könnte es ihm gleichtun

Noch vor wenigen Monaten wäre es undenkbar gewesen, sich einen Porsche vorzustellen, der direkt auf der Technologie eines Lamborghini hätte besonders unwahrscheinlich erschienen. Doch innerhalb des Volkswagen-Konzerns erscheint diese Hypothese nun weitaus weniger unwahrscheinlich. Nach Audi, das in großem Umfang auf die Lamborghini Temerario Um seinen „Nuvolari“ zu entwickeln, könnte Porsche seinerseits diese italienische Basis nutzen, um einen neuen Supersportwagen zu entwickeln, der über dem 911 angesiedelt ist.

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Mehreren Medienberichten zufolge, die sich auf Informationen von Automotive News stützen, prüft Porsche offenbar die Möglichkeit, sein nächstes Flaggschiff-Modell auf Basis des Audi Nuvolari zu entwickeln. Und hinter diesem Modell steckt bereits viel Lamborghini.

Lamborghini Temerario, Audi Nuvolari… und dann Porsche?

Als der Audi Nuvolari im vergangenen Juni vorgestellt wurde, waren die Verbindungen zu Lamborghini bereits offensichtlich. Der deutsche Supersportwagen nutzt den 4,0-Liter-V8-Biturbo-Hybridmotor des Temerario, der bis zu 10.000 U/min erreicht. Audi holt daraus eine Gesamtleistung von 1.000 PS heraus, gegenüber 920 PS beim Lamborghini.

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Doch die Verbindungen gehen über den Motor hinaus. Die seit der Vorstellung der Nuvolari veröffentlichten Informationen bestätigen, dass sie ebenfalls auf einer Architektur basiert, die von der des Temerario abgeleitet ist. Die in den letzten Monaten gesichteten Prototypen hatten übrigens einige amüsante Hinweise geliefert, bis hin zur Verwendung bestimmter Bauteile, die direkt von Lamborghini stammten.

Eine Zusammenarbeit, die letztlich derjenigen sehr ähnlich war, die wir bereits mit den Audi R8 und Lamborghini Gallardo dann Huracán. Mit einem Unterschied: Diesmal könnte ein dritter Hersteller zur Familie stoßen.

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Porsche strebt gerade danach, seine Modellpalette nach oben hin zu erweitern. Der neue Chef Michael Leiters hat in diesem Jahr bestätigt, dass der Hersteller verschiedene Konzepte in den Segmenten GT und Hypercar prüft, mit dem Ziel, ein Modell anzubieten, das über den aktuellen Sportwagen des Unternehmens angesiedelt ist.

Die Entwicklung eines völlig neuen Nachfolgemodells des Carrera GT oder des 918 Spyder würde jedoch enorm viel Zeit und Geld erfordern. Die Nutzung einer Architektur, deren Kosten sich bereits bei Lamborghini und anschließend bei Audi amortisiert haben, würde es finanziell wesentlich einfacher machen, das Projekt zu rechtfertigen. Der Audi Nuvolari ist ein besonders interessanter Kandidat: Mittelmotor, Hybridantrieb, V8-Motor von Lamborghini. Audi hat bereits mit einem auf nur 499 Exemplare limitierten Fahrzeug gezeigt, wie weit diese Basis ausgereizt werden kann.

Ein Porsche mit einem Lamborghini-V8-Motor?

Das ist natürlich die Frage, die uns am meisten interessiert. Wenn Porsche tatsächlich die technische Architektur des Audi Nuvolari übernimmt, könnte das Unternehmen dann auch den in Sant’Agata Bolognese entwickelten V8 L411 einsetzen?

Derzeit gibt es keine Anhaltspunkte dafür. Porsche könnte durchaus bestimmte Plattformkomponenten übernehmen und dabei die im 911 bereits vorhandenen Motoren verwenden. Die Beibehaltung des Lamborghini-Hybridantriebs hätte jedoch eine gewisse industrielle Logik, zumal dieser bei Audi bereits eine Leistung von über 1.000 PS bietet.

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Das würde zu einer ziemlich außergewöhnlichen Situation führen: Lamborghini hätte den Temerario entwickelt, Audi hätte ihn zur Entwicklung des Nuvolari genutzt, und Porsche würde diesen wiederum als Grundlage für sein nächstes Flaggschiffmodell verwenden. Eine echte russische Matroschka-Puppe innerhalb des Volkswagen-Konzerns.

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