Am Wochenende fahren sie mit 300 km/h Formel-1-Wagen, aber unter der Woche fahren Leclerc, Verstappen, Norris, Russell und Sainz in Monaco mit einem Fiat

In Monaco sind die Fahrer von Formel 1 leben inmitten von Ferraris, Lamborghinis, Aston Martins und den exklusivsten Hypercars der Welt. Doch wenn es darum geht, sich im Alltag durch die engen Straßen des Fürstentums zu bewegen, haben sich viele von ihnen für eine weitaus unerwartetere Wahl entschieden: ein Fiat.

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Weit entfernt von den über 1.000-PS-starken Autos, die sie jedes Wochenende fahren, wurden einige der größten Namen der Formel 1 am Steuer kleiner italienischer Autos gesichtet, die sich perfekt an das Leben in Monaco angepasst haben.

Charles Leclerc: Der Fiat 500, der die Designmerkmale seiner Ferraris aufgreift

Das ist zweifellos das erstaunlichste Bild der letzten Monate. Charles Leclerc wurde mehrfach gesichtet am Steuer eines Fiat 500 aus den 60er Jahren durch die Straßen von Monaco.

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Der individuell gestaltete Fiat 500 von Charles Leclerc

Der kleine Stadtwagen bleibt jedoch nicht unbemerkt. Seine schwarze Lackierung mit einem rot-weißen Streifen erinnert unmittelbar an bestimmte Privat-Ferraris des monegassischen Rennfahrers, insbesondere an seinen Daytona SP3 und seinen 488 Pista. Ein echtes ästhetisches Markenzeichen, das zwei eigentlich gegensätzliche Welten miteinander verbindet.

Die Strand-Fiats begeistern die Fahrer

Der Fiat Jolly, die berühmte Strandversion des 500, scheint auch einige Rennfahrer für sich gewonnen zu haben. So wurde George Russell am Steuer eines Fiat Jolly in den Straßen von Monaco gesichtet – mit wehenden Haaren und barfuß. Die Bilder verbreiteten sich schnell in den sozialen Netzwerken und zeigten den Mercedes-Piloten von einer viel entspannteren Seite, fernab vom Druck der Grand Prix.

Fiat Jolly von George Russel

Auch Lando Norris hegt eine echte Leidenschaft für die kleinen Fiats. Der McLaren-Pilot fuhr lange Zeit einen Fiat Jolly, bevor er sich davon trennte, um einen Fiat 500 Giardiniera zu erwerben, der unter anderem in der Serie zu sehen war Drive to Survive. Auch sein Teamkollege Oscar Piastri wurde bei Fahrten im Fürstentum am Steuer von Norris’ Jolly gesehen.

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Lando Norris mit seinem alten Fiat Jolly
Oscar Piastri im ehemaligen Fiat Jolly von Lando Norris
Der Fiat 500 Giardiniera von Lando Norris
Der Fiat 500 Giardiniera von Lando Norris

Der Topolino, der neue Star von Monaco

In jüngster Zeit hat sich der Fiat Topolino zum neuen Liebling der Rennfahrer entwickelt. Max Verstappen hat die Passanten überrascht, als sie durch den Hafen von Monaco fuhren am Steuer seines Topolino Dolce Vita. Eine fast unwirkliche Szene, wenn man bedenkt, dass der vierfache Weltmeister Ferraris, Aston Martins und sogar Porsches besitzt, die Geschwindigkeiten von über 300 km/h erreichen können.

Fiat Topolino von Max Verstappen

Auch Carlos Sainz hat sich den kleinen italienischen Elektroauto zugelegt. Sein individuell gestaltetes Exemplar besticht durch eine rote Karosserie, ein Dach aus Karostoff sowie Details, die an seine Partnerin Rebecca Donaldson erinnern. Auch die mit den Initialen des Paares bestickten Kopfstützen haben die Aufmerksamkeit der Fans auf sich gezogen.

Fiat Topolino von Carlos Sainz

Das ideale Auto für Monaco?

Auch wenn die Garagen der Rennfahrer voller Ferraris, McLarens oder Hyperautos im Wert von mehreren Millionen Euro sind, sieht die Realität des Alltags in Monaco ganz anders aus. Staus, enge Straßen und Parkplatzprobleme machen Kleinwagen oft viel praktischer. Letztendlich haben Charles Leclerc, Max Verstappen, Carlos Sainz, George Russell und auch Lando Norris alle bewiesen, dass man keinen Supersportwagen fahren muss, um das Fürstentum zu genießen.

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