Ferrari hat gerade einen spektakulären Showroom eröffnet, der wie eine Luxusvilla aussieht... so sieht es innen aus

Ferrari hat gerade eine neue Vision seiner Showrooms enthüllt, und das erste konkrete Beispiel wurde gerade in der Schweiz, in Sihlbrugg bei Zürich, eröffnet. Ein spektakuläres Gebäude, das bereits einen klaren Hinweis gibt: Ferrari will nicht mehr nur Autos verkaufen, sondern eine fast intime Erfahrung bieten, die für eine handverlesene Kundschaft gedacht ist.

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Ein Ferrari-Showroom, der eher an eine Luxusvilla als an ein Autohaus erinnert

Von außen zieht das neue Gebäude sofort die Blicke auf sich. Die Fassade des Schweizer Showrooms nimmt Elemente auf, die vom Ferrari Daytona SP3 inspiriert sind, mit horizontalen Linien, die an das Heck des italienischen Hypercars erinnern. Ein dezenter Wink mit dem Zaunpfahl, aber deutlich genug, um daran zu erinnern, dass hier jedes Detail eine Geschichte erzählen soll.

Das Gebäude erstreckt sich über sieben Stockwerke und mehr als 6.600 m². Dennoch will Ferrari keinesfalls den Eindruck eines kalten oder zu klinischen Raumes erwecken. Im Gegenteil, der Hersteller scheint eine warme, fast wohnliche Atmosphäre schaffen zu wollen. Im Inneren finden die Besucher eine Mischung aus Holz, edlen Materialien, eleganten Lounges, gedämpftem Licht und großen offenen Räumen vor. Einige Medien haben die Atmosphäre sogar mit der einer modernen italienischen Luxusvilla verglichen. Das Ziel ist klar: das klassische Image des Autohauses vergessen zu machen.

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Ferrari will ein Gefühl der Zugehörigkeit schaffen

Seit einigen Jahren verkauft Ferrari nicht mehr nur Sportwagen. Die Marke verkauft einen Status, einen Zugang, eine Welt. Mit der neuen Architektur wird dies noch deutlicher. Der Hersteller erklärt, dass er ein echtes “Gefühl der Zugehörigkeit” schaffen möchte. Der Showroom soll nicht mehr nur ein Ort sein, an dem man einen Bestellschein unterschreibt, bevor man mit den Schlüsseln für einen Supersportwagen nach Hause geht. Er wird zu einem sozialen Raum, fast schon zu einem privaten Club.

Nicht zuletzt aus diesem Grund wurde ein “Piazza” genannter Bereich in das Projekt integriert. Inspiriert von den italienischen Plätzen, auf denen die Einwohner zusammenkommen, um sich zu unterhalten und Zeit miteinander zu verbringen, bietet dieser Ort den Kunden die Möglichkeit, sich bei einem Kaffee oder einem Getränk zu entspannen, weit weg von der manchmal unpersönlichen Atmosphäre traditioneller Autohäuser. Ferrari versucht hier, die emotionale Bindung zu seinen Kunden in einer Welt, die ultradigital und unpersönlich geworden ist, zu stärken.

Mischung aus unaufdringlichem Luxus und immersiver Technologie

Auch dieses neue Konzept setzt stark auf Immersion. Ferrari spricht von einem Erlebnis, das physische Präsenz und digitale Hilfsmittel miteinander verbindet. So verfügt der Showroom über eine ganze Etage, die der Konfiguration der Modelle gewidmet ist, mit riesigen Bildschirmen, ausgestellten Materialien und verschiedenen Möglichkeiten der Personalisierung.

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Es gibt auch einen eigenen Auslieferungsraum, Bereiche für Gebrauchtwagen, eine Servicewerkstatt sowie mehrere privatere Bereiche für vertrauliche Gespräche. Denn bei Ferrari soll der Kauf eines Autos nicht wie der Kauf eines herkömmlichen Autos aussehen. Und das funktioniert: Wenn eine Marke im Durchschnitt über 130.000 € pro verkauftem Auto verdient, zählt jedes Detail.

Das Schaufenster der Zukunft für Ferrari

Dieser Schweizer Showroom ist wahrscheinlich nur der Anfang. Ferrari plant, diese neue Architektursprache in seinen zukünftigen Autohäusern auf der ganzen Welt zu verwenden. Eine Möglichkeit, die Exklusivität der italienischen Marke noch weiter zu verstärken. In einer Zeit, in der viele Hersteller ihre physischen Showrooms verkleinern, um die Quadratmeterzahl zu optimieren, geht Ferrari genau den umgekehrten Weg: Die Marke investiert massiv in reale, spektakuläre und emotionale Räume.

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