Dieser Besitzer verkauft dieses weltweit einzigartige Auto: Es basiert auf einem Maserati – eigentlich sollten 15 Exemplare entstehen, doch es wurde nur eines gebaut.

Manche Autos gehen weit über den Status eines einfachen Fahrzeugs hinaus und werden zu wahren rollenden Kunstwerken, wie dieses Maserati Sciàdipersia Coupé, eine Kreation von Touring Superleggera, von dem heute ein einziges Exemplar bei Colombo & Co. zum Verkauf angeboten wird.

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Dieses außergewöhnliche Fahrzeug wurde 2017 gebaut und hat nur 11.700 Kilometer auf dem Tacho; es basiert auf einem Maserati Granturismo und wird daher vom berühmten 4,7-Liter-V8-Saugmotor angetrieben, der mit einem ZF-Automatikgetriebe kombiniert ist. Mit einer Leistung von 440 ch vereint sie die Fahrdynamik eines großen italienischen GT mit dem Know-how eines der renommiertesten Karosseriebauer der Halbinsel.

Foto: Colombo And Co.
Foto: Colombo And Co.
Foto: Colombo And Co.
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Eine moderne Interpretation des italienischen Grand Tourisme

Der Sciàdipersia entstand aus einer einfachen Idee: die ästhetischen Merkmale der großen italienischen GTs der 1970er Jahre neu zu interpretieren, ohne in die derzeitige stilistische Übertreibung zu verfallen. Touring Superleggera hat daher eine elegante Silhouette entworfen, die sich durch eine lange Motorhaube, bemerkenswert schlichte Seitenpartien und ein imposantes Heck auszeichnet, das ihre repräsentative Ausstrahlung unterstreicht. Jedes Detail der Karosserie zeugt von der handwerklichen Kunst des Mailänder Karosseriebauers. Elemente aus poliertem Aluminium stehen neben von Hand gearbeiteten, satinierten Oberflächen, um auf subtile Weise mit dem Licht zu spielen.

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Im Innenraum hat Touring besonderen Wert auf Licht und Geräumigkeit gelegt. Trotz ihres Coupé-Profils bietet die Sciàdipersia vier vollwertige Sitzplätze und verfügt über eine riesige Glasfläche sowie ein großes Glasdach, was für eine besonders helle Atmosphäre sorgt. Dieses Exemplar wird von einem kompletten Satz maßgefertigter Reisegepäckstücke begleitet, die mit demselben blauen Leder bezogen sind wie der Innenraum.

Foto: Colombo And Co.
Foto: Colombo And Co.

Eine Hommage an den legendären Maserati 5000 GT

Der Name „Sciàdipersia“ wurde nicht zufällig gewählt. Er bezieht sich direkt auf einen der prestigeträchtigsten Maserati der Geschichte. Im Jahr 1958 beauftragte der Schah von Persien, ein begeisterter Autoliebhaber und bevorzugter Kunde von Maserati, die Marke aus Modena mit dem Bau eines absolut einzigartigen Fahrzeugs. Maserati baute daraufhin den Motor des Rennwagens 450S in das Fahrgestell des 3500 GT ein, während Touring Superleggera eine exklusive Karosserie entwarf. Diese als „5000 GT Scià di Persia“ bezeichnete Kreation wurde sofort zu einem der exklusivsten GTs ihrer Zeit. Fast sechzig Jahre später wollte Touring Superleggera diesem historischen Meisterwerk mit einer zeitgemäßen Interpretation Tribut zollen, die denselben Geist von Eleganz und Exklusivität aufgreift.

Maserati 5000 GT „Scià di Persia“

Im Gegensatz zum ursprünglichen Entwurf von Touring Superleggera, der eine sehr kleine Serie von 15 Exemplaren vorsah, wird das heute angebotene Exemplar als echtes Einzelstück präsentiert, d. h. als ein speziell für seinen Besitzer gefertigtes Unikat. Es handelt sich um dasselbe Exemplar, das 2018 auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde. Diese Exklusivität, gepaart mit dem heute nicht mehr erhältlichen Maserati-V8-Saugmotor, macht diesen Sciàdipersia zu einem besonders begehrten Sammlerstück. Der Preis wurde nicht bekannt gegeben und wird voraussichtlich nur ernsthaft interessierten Käufern mitgeteilt – eine gängige Praxis bei dieser Art von außergewöhnlichen Fahrzeugen.

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