Der Alfa Romeo Junior kommt endlich nach Nordamerika ... aber immer noch nicht in die USA

L'Alfa Romeo Junior setzt seine internationale Eroberung langsam fort. Nach seiner Einführung in Europa und Japan macht der kleinste SUV der italienischen Marke nun auch seine ersten Schritte in Nordamerika. Diese Ankunft verbirgt jedoch eine Besonderheit, die die Fans sicherlich aufhorchen lassen wird: Das Modell ist in den USA nicht erhältlich. Bisher gibt es den neuen Kompakt-SUV nur in Mexiko.

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Eine Ankunft in Nordamerika... über Mexiko

Alfa Romeo hat nun offiziell die Reservierungen für seinen neuen Junior SUV in Mexiko eröffnet. Mit diesem Start wird das Modell auf dem nordamerikanischen Kontinent eingeführt, auch wenn der US-amerikanische Markt von der Gleichung ausgeschlossen bleibt.

Die italienische Marke scheint mit diesem strategischen Modell ihre Präsenz in Mexiko verstärken zu wollen. Laut Jesús Rodríguez, dem kaufmännischen Vizepräsidenten von Stellantis Mexico, ist der Junior Teil einer neuen Phase für Alfa Romeo in dem Land. Das Ziel ist klar: ein Fahrzeug mit einem ausgeprägten italienischen Stil anzubieten, das durch ein starkes Vertriebsnetz und ein auf Premiumkunden ausgerichtetes After-Sales-Programm unterstützt wird. Bisher hat Alfa Romeo noch keinen Preis für den SUV auf dem mexikanischen Markt bekannt gegeben. Dies hat die Marke jedoch nicht davon abgehalten, die Reservierungen für das neue Modell zu eröffnen.

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Wie auf den anderen Märkten ist auch der in Mexiko angebotene Alfa Romeo Junior mit einem Hybridantrieb ausgestattet. Er kombiniert einen 1,2-Turbo-Dreizylinder-Benzinmotor mit einem kleinen Elektromotor. Das Ganze hat eine kombinierte Leistung von 145 PS und ist mit einem automatischen Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert. In Mexiko werden zwei Versionen des Modells angeboten, die beide auf demselben Hybridantrieb basieren.

Ein Modell, das dem amerikanischen Markt fehlt?

Während die Einführung des Junior in Nordamerika ein wichtiger Schritt für Alfa Romeo ist, ist das Fehlen des Modells in den USA überraschend. Der Hersteller könnte einen erschwinglicheren Kompakt-SUV gut gebrauchen, um seine Verkäufe auf diesem Markt zu steigern... Vorerst müssen sich die amerikanischen Kunden also mit dem Tonale, dem Stelvio und der Giulia in der Modellpalette begnügen. Der Junior hingegen wird vorerst Mexiko vorbehalten bleiben.

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