
Jahrelang war dieAlfa Romeo hat einen ungerechten Ruf. Zu schön, um wirklich zuverlässig zu sein, zu lateinisch, um die Kilometer ohne zu murren zu schlucken. Doch dieses einfache Foto macht alles wieder wett. Es zeigt eine Alfa Romeo Giulia 2.0L Benziner aus dem Jahr 2018 mit 247.683 Meilen oder 398.607 Kilometern, immer noch mit dem Originalmotor und -getriebe. Ein Auto, das heute in Großbritannien bei Bianco Auto Developments, einem unabhängigen Alfa Romeo- und Fiat-Spezialisten, zu sehen ist. Alle Klischees fallen in sich zusammen.
Alfa Romeo Giulia Benzin mit einem Besitzer
Was auffällt, ist nicht nur der Kilometerstand. Diese Giulia hatte seit ihrer Inverkehrsetzung nur einen einzigen Besitzer mit einer lückenlosen Wartungshistorie. Kein Motor wurde ausgetauscht, kein Getriebe nach einem Schrottplatz gewechselt. Alles ist original. Und trotzdem ist die Limousine noch da. Wir sprechen hier von einem 2.0L-Benzinmotor, der manchmal fälschlicherweise als weniger "ausdauernd" als Diesel angesehen wird, wenn es um sehr lange Strecken geht. Nun nähert sich diese Giulia der Marke von 250.000 Meilen oder 400.000 km, eine symbolische Marke, die sich viele für eine moderne italienische Sportlimousine nicht einmal vorstellen können.

Diesel bestätigen
Natürlich gibt es auch andere Giulias mit sehr hoher Kilometerleistung. Aber im Detail sind sie fast alle Diesel. Auf dem europäischen Gebrauchtwagenmarkt findet man zum Beispiel in Italien oder Deutschland Giulia 2.2 Diesel mit mehr als 300.000, 400.000 oder sogar 500.000 km. Diese Zahlen beeindrucken, aber sie beruhigen mehr als sie überraschen. Von einem modernen, gut gewarteten Diesel, der auf Autobahnen eingesetzt wird, wird eine solch lange Lebensdauer erwartet. Was die Lesart völlig verändert, ist, dass diese Giulia mit Benzinmotor vielen Dieselmotoren ebenbürtig oder sogar überlegen ist.
Dies zeigt, dass die Giulia nicht nur ein glänzendes Chassis oder eine magische Lenkung ist. Sie ist auch eine zuverlässige mechanische Basis, die bei richtiger Pflege viel aushalten kann. Wenn also manche Käufer noch zögern, den Schritt zu einem Alfa Romeo zu wagen, weil sie Angst vor der Langlebigkeit haben, gibt diese britische Giulia eine Antwort: Ja, ein Alfa Romeo kann sehr weit kommen. Sogar mit Benzin. Sogar mit seinen Originalorganen.
2018 Alfa Romeo Giulia 2.0L mit 247,683 Meilen (398,607 km) auf der Uhr.
- Unmögliche Mileage (@Mileage_impo) Januar 28, 2026
Ein Besitzer seit neu.
Volle Dienstgeschichte.
Original Motor und Getriebe. pic.twitter.com/JKZYu5OG0D
Und jetzt, wo Alfa Romeo sich als sehr zuverlässig erweist, machen sie mit Peugeot und seinen Pappmotoren gemeinsame Sache...
Gar nicht so ungerechtfertigt, wenn man an die Zeit der Alfetta oder Alfasud denkt...😀.
Es gibt keinen technischen Grund, warum ein Benzinmotor langfristig weniger zuverlässig sein sollte als ein Dieselmotor. Auch hier sind die Bilder nicht unbedingt korrekt... es kommt auf die Art der Nutzung und die Wartung an.
Ja, obwohl mehr als 50 Jahre vergangen sind, wird immer noch behauptet, dass italienische Autos unzuverlässig seien, obwohl es viele Beispiele gibt, die das Gegenteil beweisen. Ich hatte in den 70er und 80er Jahren Alfa-Fahrzeuge, die tatsächlich viele elektrische/elektronische Probleme hatten, aber nie mechanische. Danach hatte ich eine lange Zeit mit der deutschen Premiumklasse von BMW und Audi, bevor ich seit 2018 mit 2 Giulias und jetzt einem Stelvio wieder zu Alfa zurückgekehrt bin, die mir viel Freude auf der Straße bereiten und bereitet haben und keine besonderen Probleme haben.
Ich glaube wirklich, dass die Zuverlässigkeit italienischer Autos heute kein Thema mehr ist. Es geht vielmehr um Effizienz, Technologie, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die mangelnde Sichtbarkeit (Werbung). Wenn wir Alfa Romeo in den letzten 10 Jahren betrachten, haben wir Giulia und Stelvio, die sich nicht ausreichend weiterentwickelt haben, einen Tonale PHEV, der bei seiner Einführung im Vergleich zur Konkurrenz nicht der effizienteste war, und einen Junior, der die PSA-Technologie übernimmt, die 2026 im Vergleich zur Konkurrenz langsam veraltet ist.