Temerario V8 kaum ausgeliefert: Warum Lamborghini schon den Spyder vorbereitet

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Vorgestellt am 16. August 2024, die Lamborghini Temerario markierte einen Wendepunkt für die Marke aus Sant'Agata Bolognese. Das Ende des V10 und stattdessen ein brandneuer V8-Biturbo-Plug-in-Hybrid, 920 PS, Allradantrieb und ein Monocoque aus Karbon: Der Nachfolger des Huracán legte gleich nach seiner Einführung eine sehr solide technische Grundlage. Das erste europäische Modell wurde im Sommer 2025 geliefertund das erste amerikanische Modell erst Ende 2025. Wir schreiben Anfang 2026, als die Auslieferungszahlen der Temerarios immer höher werden, wird die Erwartung an den Temerario Spyder logisch und fast schon drängend. Die jüngste Geschichte von Lamborghini zeigt, dass die Cabrio-Version selten später als 12 bis 18 Monate nach der Vorstellung des Coupés kommt.

Ein besonders günstiger Zeitplan für 2026

Das Jahr 2026 bietet eine außergewöhnliche Dichte an internationalen Automobilveranstaltungen. Lamborghini bevorzugt heute Termine mit hoher emotionaler und medialer Bedeutung gegenüber den klassischen allgemeinen Messen. Die Veranstaltungen in der ersten Hälfte des Jahres 2026 wie Rétromobile, Amelia Island oder die großen italienischen Wettbewerbe im Frühjahr scheinen für eine Weltpremiere eines ultramodernen Supersportwagen-Cabriolets wenig geeignet.

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Umgekehrt öffnet der Sommer 2026 ein viel glaubwürdigeres Fenster. Das Goodwood Festival of Speed Anfang Juli ist nach wie vor einer der beliebtesten Spielplätze von Lamborghini, um spektakuläre Modelle in Bewegung vor einem internationalen Publikum aus Fans und Medien zu präsentieren. Ein anderes, besonders schlüssiges Szenario führt direkt zu Mitte August 2026, also fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Vorstellung des Coupés. Die Pebble Beach Concours Week, das schlagende Herz der Monterey Car Week, ist zu einem strategischen Termin für die italienischen Prestigemarken geworden.

Ein technisch vorhersehbarer Temerario Spyder

Der zukünftige Temerario Spyder wird sich einer altbekannten Herausforderung stellen müssen: die Leistung des Coupés trotz der strukturellen Verstärkung durch den Wegfall des Daches beizubehalten. Mit 920 PS, einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 2,7 Sekunden und einer Höchstgeschwindigkeit von 343 km/h verfügt Lamborghini jedoch über einen komfortablen Spielraum, um eine offene Version ohne größere Kompromisse anzubieten. Das Karbon-Chassis und die Hybrid-Architektur dürften die Gewichtszunahme in Grenzen halten und gleichzeitig eine beispielhafte Steifigkeit bewahren.

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Illustration Italpassion
Illustration Italpassion
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Anfang 2026 deutet alles darauf hin, dass der Lamborghini Temerario Spyder nur noch wenige Monate von seiner offiziellen Enthüllung entfernt ist. Zwischen Juli und August 2026, mit einer klaren Präferenz für Goodwood oder Pebble Beach, hat Lamborghini ein ideales Zeitfenster für einen Paukenschlag. Wenn die historische Logik eingehalten wird, sehen wir uns in ein paar Monaten wieder.


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3 bewertungen auf "Temerario V8 à peine livrée : pourquoi Lamborghini prépare déjà la Spyder"

  1. Es ist ein starker Trend in der sehr geschlossenen und lukrativen Welt des Luxus, nicht nur in der Automobilbranche: Neuheiten werden auf privaten Veranstaltungen vorgestellt, zu denen nur die Zielgruppen eingeladen werden, wobei die Eintrittspreise weit über Hunderte von Euro oder Dollar hinaus als Auswahl für die wenigen Enthusiasten dienen, die keine Einladung erhalten haben.

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  2. Die Antwort liegt also in dieser Feststellung: Der Temerario Spyder wird bei einer Veranstaltung für den amerikanischen Jetset vorgestellt, also entweder auf Amelia Island (nicht unmöglich, wenn das Auto bereit ist) oder, was wahrscheinlicher ist, in Peeble Beach, dem unbestritten prestigeträchtigsten Ort.
    Denn wie der Huracan wird auch der Spyder zu 2/3 in den USA verkauft werden, sehr zum Leidwesen von Donald und seinen eifrigen Anhängern.

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  3. Und es ist sehr wahrscheinlich, dass der Temerario plein ciel jenseits des Atlantiks ein noch größerer Hit wird als sein älterer Bruder.
    Der Aufschlag von 15% wird daran nicht viel ändern, da die Kunden weitgehend bereit sind, diesen Aufschlag zu zahlen, der sogar mehr Exklusivität verspricht.
    Das gilt übrigens nicht für die Premiummarken, allen voran die deutschen, mit Ausnahme des kultigen 911, vor allem in den Versionen GT3 und Turbo.

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