Ferrari bietet ihm an, Michael Schumachers F1-Rennwagen zu kaufen … nur dass er ihn nicht in seiner Garage aufbewahrt, sondern mitten zwischen Cartier und Rolex ausstellt

Eine Ferrari Ein außergewöhnliches Fahrerlebnis ist schon ein Lebenstraum. Von Ferrari direkt einen Formel-1-Rennwagen in Verbindung mit Michael Schumacher angeboten zu bekommen, ist eine ganz andere Dimension. Genau das ist dem amerikanischen Sammler David Lee jedoch passiert. Und anstatt dieses historische Exponat in seiner riesigen Garage zu verstecken, hat er sich einen Ort ausgesucht, der, gelinde gesagt, unerwartet ist. Der Rennwagen empfängt heute die Besucher … am Eingang einer seiner Boutiquen.

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Ein Ferrari, den man nicht auf Auktionen findet

David Lee ist in der Welt von Ferrari alles andere als ein Unbekannter. Seine Sammlung wird auf fast 200 Millionen Dollar geschätzt und vereint einige der begehrtesten Fahrzeuge aus Maranello. Doch dieser Formel-1-Wagen hat eine ganz besondere Geschichte.

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Lee betont ein Detail: Er hat ihn nicht auf einer Auktion ergattert. Ferrari hat ihn ihm direkt angeboten. Eine Geste der Anerkennung, die er als Zeichen einer besonders engen Beziehung zum Hersteller beschreibt. «Sie haben mir dieses Auto direkt angeboten», erklärt er und erinnert sich an den Moment, in dem man fast schon «Teil der Familie» wird. Und es handelt sich natürlich nicht um irgendeinen Einsitzer.

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Michael Schumachers Formel-1-Rennwagen aus dem Jahr 2002

David Lee stellt ihn als einen Ferrari von Michael Schumacher aus dem Jahr 2002 vor, einer erfolgreichen Saison für die Scuderia. Ein echtes Stück Geschichte der Formel 1, die so eindrucksvoll war, dass sie bei Jean Todt eine besondere Reaktion auslöste, als er sie vor Ort entdeckte: Laut David Lee weckte ihr Anblick zahlreiche Erinnerungen in ihm.

Das Auto ist übrigens nicht auf den Status eines bloßen Modells in Originalgröße beschränkt. Lee erklärt, dass es nach wie vor gestartet werden kann, vorausgesetzt, ein Team, das mit dem Vorgang vertraut ist, wird hinzugezogen. Er erwähnt auch die Möglichkeit, es in ein F1-Programm zu integrieren, um es zum Laufen zu bringen. Man könnte sich also durchaus vorstellen, dass eine solche Maschine inmitten einer Privatsammlung steht, sorgfältig geschützt zwischen einem F40 und einem Enzo. David Lee hat sich jedoch für eine andere Lösung entschieden.

Am Eingang eines Juweliergeschäfts, als wäre nichts gewesen

Schumachers Formel-1-Rennwagen ist direkt am Eingang eines seiner Juweliergeschäfte ausgestellt. Der Besucher betritt ein Geschäft, in dem zahlreiche Marken (Cartier, Rolex…) vertreten sind, und steht fast sofort einem Formel-1-Ferrari gegenüber.

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Eine überraschende Wahl, die aber letztlich im Einklang mit Lees Sichtweise auf seine Sammlung steht. Seine Autos und Automobilobjekte sind nicht nur Investitionen, die vor den Blicken der Öffentlichkeit verborgen bleiben sollen: Sie sind Teil seines Universums und finden sich sogar in seinen Unternehmen wieder. Zumindest ist dieser Formel-1-Wagen, der zu Michael Schumachers Zeiten die Spitze des Motorsports verkörperte, nicht irgendwo tief in einer privaten Garage verschwunden. Mehr als zwanzig Jahre später zieht er weiterhin alle Blicke auf sich – einfach so, wie er am Eingang eines Juweliergeschäfts steht.

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