Der Ferrari 360 markiert eine große Revolution in der Geschichte der Ferraris mit Heckmittelmotor. Der 1999 vorgestellte 360 Modena führte eine komplette Aluminiumstruktur ein, die im Vergleich zum F355, den er ersetzte, eine erhebliche Steigerung der Steifigkeit und Leichtigkeit ermöglichte. Der Ferrari 360, der als 360 Modena, 360 Spider und schließlich als 360 Challenge auf den Markt kam, kombinierte modernes Design, hohe Leistung und verbesserte Benutzerfreundlichkeit. Er legte die technischen und dynamischen Grundlagen für die modernen V8-Ferraris, bevor er vom Ferrari F430 abgelöst wurde.
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Preis
Der Preis für die Ferrari 360 startet von
170.000 €, 190.000 $, 145.000 £.
Alle Preise in der folgenden Tabelle werden "ab" ohne Optionen angezeigt.
360 Modena - V8-Saugmotor-Coupé mit Heckmittelmotor
360 Spider - Cabrioversion mit Softtop
360 Challenge Stradale - Eine leichte und radikale Version mit Straßenzulassung, die von der 360 Challenge inspiriert wurde.
Motoren und Leistung
Technologie
Name
Leistung
Paar
Übertragung
0-100 km/h
0-200 km/h
Max. Geschwindigkeit (km/h)
Leergewicht
Verhältnis von Gewicht und Leistung
Benzin
360 Modena
400 PS
373 Nm
RWD
4,5 s
14 s
295 km/h
1390 kg
3,48
Benzin
360 Spider
400 PS
373 Nm
RWD
4,6 s
14,5 s
290 km/h
1450 kg
3,63
Benzin
360 Challenge Stradale
425 ch
373 Nm
RWD
4,1 s
11,8 s
300 km/h
1280 kg
3,01
Begrenzte Ausgaben
Ferrari 360 Barchetta (2000) : Eine ultra-limitierte Serie von 7 Exemplaren, die zur Feier des 70. Geburtstags von Pininfarina hergestellt wurde. Der Barchetta basiert auf dem 360 Spider und zeichnet sich durch das völlige Fehlen eines Daches, eine verkürzte Windschutzscheibe und ein spezielles Design aus, was ihn zu einem der seltensten modernen Ferraris macht, die jemals hergestellt wurden.
Ich besitze diesen Ferrari 360 Modena aus dem Jahr 2000 nun schon seit einiger Zeit, und ehrlich gesagt ist er wahrscheinlich eines meiner Lieblingsautos. Der Grund dafür ist ganz einfach: Der erste Ferrari, den mein Vater besaß, war ein 360 Modena mit Schaltgetriebe. Es ist auch der erste Supersportwagen, in den ich als Kind eingestiegen bin. Dieses Auto weckt daher sehr viele Erinnerungen in mir.
Als ich mich entschied, einen 360 zu kaufen, wollte ich unbedingt ein Modell mit dem originalen Schaltgetriebe mit Metallgitter. Man kann zwar bestimmte F1-Modelle umrüsten, aber ein Exemplar zu besitzen, das ab Werk mit diesem Getriebe ausgestattet ist, ist etwas ganz anderes. Heute sind solche Fahrzeuge selten geworden, und das trägt enorm zum Fahrspaß bei.
Ich habe mich für die Farbe „Giallo Modena“ entschieden statt für ein klassisches Rot. Viele Ferraris sind rot, aber dieser Farbton bringt die von Pininfarina entworfenen Linien perfekt zur Geltung. Er zieht die Blicke auf sich, ohne aufdringlich zu wirken.
Was mich am meisten beeindruckt, ist, wie modern sich dieses Auto beim Fahren anfühlt und dabei dennoch ein echtes mechanisches Fahrgefühl bewahrt. Der 3,6-Liter-V8-Saugmotor ist fantastisch. Er dreht mit einem für Ferrari typischen hohen Klang hoch und vermittelt ein Fahrgefühl, das man bei neueren Modellen immer seltener findet. Meiner Meinung nach ist dies einer der Ferrari der modernen Ära, die am meisten Fahrspaß bieten.
Eine weitere Überraschung betrifft die Zuverlässigkeit. Viele glauben, dass ein 25 Jahre alter Ferrari kompliziert im Alltag ist, doch der 360 bleibt relativ unkompliziert. Keine Hybridtechnik, wenig aufdringliche Elektronik und eine bewährte Mechanik. Die wichtigsten Punkte, auf die man achten sollte, betreffen vor allem die Türgriffe, bestimmte Lederelemente, die nicht gut altern, und einige Details der Verarbeitung. Nichts Beunruhigendes für ein Auto dieses Alters.
Eine amüsante Besonderheit meines Exemplars: Es ist mit seinem originalen Reserverad ausgestattet. Es ist wahrscheinlich der einzige Ferrari, den viele Liebhaber mit einem echten, werkseitig eingebauten Reserverad sehen werden – komplett mit Wagenheber und sämtlichem Werkzeug. Heutzutage bieten selbst Supersportwagen im Wert von mehreren hunderttausend Euro solche Details nicht mehr.
Mein einziges kleines Bedauern betrifft den schwarzen Kühlergrill hinten über dem Motor. Ich würde ihn gerne gelb lackieren, wie es manche Besitzer bei den „Challenge Style“-Modellen tun. Da mir der Originalzustand des Fahrzeugs jedoch sehr am Herzen liegt, ziehe ich es letztendlich vor, ihn so zu belassen, wie er ab Werk geliefert wurde.
Letztendlich verkörpert dieser Ferrari 360 Modena alles, was ich an Autos liebe: einen Saugmotor, ein Schaltgetriebe, ein zeitloses Design und vor allem eine starke emotionale Komponente. Jede Fahrt erinnert mich daran, warum die Ferraris der 2000er Jahre einen besonderen Platz im Herzen der Liebhaber einnehmen.
Meinungen der Eigentümer
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