F1: Ferrari SF-26 beeindruckt bei seinem Debüt, Charles Leclerc: "Ich hoffe, wir sind das Team, das den Unterschied macht".

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Die Scuderia Ferrari begann den ersten Tag der privaten Testfahrten in Barcelona mit einem sehr methodischen Ansatz. Das Wetter bot zwar keine idealen Bedingungen, da es am Vormittag leicht regnete, aber das tat dem Programm des italienischen Teams keinen Abbruch. Am Steuer des brandneuen Ferrari SF-26 konnte Charles Leclerc bei diesem Shakedown unter Ausschluss der Öffentlichkeit seine ersten Runden drehen, mit einem klaren Ziel: das Auto zu verstehen und nicht nach sofortiger Leistung zu streben. Im Gespräch mit der F1Der Monegasse betonte, dass Ferrari trotz der feuchten Strecke seinen Plan ohne Probleme umsetzen konnte. Das Wichtigste war seiner Meinung nach etwas anderes. Die erste Ausfahrt diente vor allem dazu, die Funktionstüchtigkeit der vielen neuen Systeme im SF-26 zu überprüfen, ein Muss in dieser sehr frühen Phase der Saison.

Ein Ferrari SF-26 ohne böse Überraschungen

In diesem Punkt war das Fazit ermutigend. Charles Leclerc zeigte sich mit dem allgemeinen Verhalten des Autos zufrieden und bestätigte, dass alles wie geplant funktionierte. Keine nennenswerten technischen Probleme störten den Vormittag, was für Ferrari in dieser Phase der Entwicklung ein positives Signal ist. Auf trockener Strecke fuhr Leclerc eine inoffizielle Bestzeit von 1:20,8 Minuten und lag damit etwas hinter Max Verstappen und dem Red Bull RB22, dem eine 1:20,0 Minuten gutgeschrieben wurde. Die Rundenzeiten sind jedoch mit viel Abstand zu betrachten, da sich die Teams auf das Sammeln von Daten, die Aerodynamik und das Management der neuen Antriebsstränge konzentrieren und nicht auf die reine Geschwindigkeit. Die Session wurde kurzzeitig durch einen Dreher von Verstappen unterbrochen, dem einzigen nennenswerten Zwischenfall am Vormittag. Der Test wurde schnell fortgesetzt, da der Red Bull keine Konsequenzen hatte.

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Regen, ein Test in Lebensgröße

Wie von den Wettervorhersagen vorhergesagt, setzte gegen 10:30 Uhr Regen ein. Eine weitere Gelegenheit für Ferrari, das Verhalten des SF-26 unter schwierigen Bedingungen zu bestätigen. Charles Leclerc fuhr auf Regenreifen, die man an den breiten Rillen und dem blauen Streifen erkennen kann, und seine Rundenzeiten schossen zunächst in die Höhe, wurden aber mit zunehmender Trockenheit der Strecke immer langsamer. Insgesamt fuhr der monegassische Fahrer etwa 50 Runden und kam damit einer vollen Grand-Prix-Distanz auf der Strecke in Montmeló sehr nahe. Diese Menge an Fahrzeit ermöglichte es Ferrari, wertvolle Informationen zu sammeln, die umso wichtiger waren, als Leclerc der erste Fahrer war, der den SF-26 in dieser Woche fuhr.

Eine Saison voller Chancen laut Leclerc

Neben den Zahlen und den zurückgelegten Runden ist es vor allem die Rede von Charles Leclerc, die die Aufmerksamkeit auf sich zieht. Der Ferrari-Fahrer blickt bereits mit einer gewissen Aufregung auf die Zukunft. Er freut sich darauf, zu sehen, was die anderen Teams in petto haben, wenn die Testfahrten repräsentativer werden und jeder anfängt, mehr zu pushen. Für Leclerc könnte die kommende Saison die Karten neu mischen. Seiner Meinung nach bietet das aktuelle Umfeld jedem Team eine echte Chance, den Unterschied zu machen und vielleicht sogar einen größeren Abstand als in den letzten Jahren zu schaffen. Eine Aussage, die einen vorsichtigen, aber durchaus vorhandenen Optimismus widerspiegelt.

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"Ferrari wieder an die Spitze bringen"

Schließlich machte der Monegasse auch keinen Hehl aus seinem Ehrgeiz. Egal, wo Ferrari in dieser Saison startet, das Ziel bleibt unverändert: bis zum Äußersten zu pushen, um die Scuderia wieder an die Spitze der Formel 1 zu bringen.

" Ich bin sehr gespannt. Ich freue mich darauf, zu sehen, was die anderen auf Lager haben, und wenn wir anfangen, etwas mehr zu pushen, zu sehen, wo wir im Vergleich zu den anderen stehen. Ich denke, dass dieses Jahr eine große Chance für alle Teams ist, etwas anders zu machen und vielleicht einen größeren Vorteil zu erlangen, als wir in den letzten Jahren gesehen haben. Ich hoffe, dass wir das Team sein werden, dem es gelingt, den Unterschied zu machen, aber egal, wie wir starten, wir werden bis zum Äußersten gehen und versuchen, Ferrari wieder an die Spitze zu bringen. Das ist schon einige Jahre her, daher hoffe ich, dass dieses Jahr unser Jahr wird".


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