F1: Lewis Hamilton teilt seinen ersten Tag mit dem Ferrari SF-26: "Ich nehme euch mit hinter die Kulissen der Garage".

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Die Einführung eines neuen Ferrari-Rennwagens ist nie ein harmloses Ereignis. Doch das erste Einrollen des Ferrari SF-26 in Fiorano hatte dieses Mal eine besondere Dimension. Zum ersten Mal war es Lewis Hamilton, der als Erster hinter dem Steuer des neuen F1-Boliden der Scuderia Ferrari. Nach einer Saison 2025 ohne Podestplatz beginnt Ferrari den neuen Regulierungszyklus 2026 mit einem fast weißen Blatt Papier. Und Hamilton, der siebenfache Weltmeister, entschied sich dafür, diesen Moment auf seine Weise zu teilen: indem er die Fans dorthin brachte, wo die Kameras fast nie hinkommen.

In der Privatsphäre der Garage

Noch bevor der SF-26 den Asphalt berührt, zückt Hamilton sein Handy. In einem Video, das er auf seinen sozialen Netzwerken veröffentlichte, führte der Brite die Zuschauer durch die Fiorano-Rennstrecke, mitten in die legendäre Shell-Garage. Ein geschichtsträchtiger Ort, den er mit spürbaren Emotionen beschreibt. "Es ist die ikonische Garage, die ich immer gesehen habe, wenn ich als Kind die Formel 1 geschaut habe. Hier gibt es all diese historischen Bilder, sogar die von Enzo Ferrari auf dieser Strecke", sagt er, während die Ingenieure an einem Boliden arbeiten, der noch zusammengebaut wird. Um ihn herum sind die Schlüsselfiguren von Ferrari bei diesem Gründungsmoment anwesend: Piero Ferrari, John Elkann und ein Fahrerlager, das sich der Bedeutung dieser ersten Fahrt bewusst ist.

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Kurz darauf verlässt der SF-26 die Garage, um in den Schoß gelegt zu werden. Es waren nur ein paar Runden, die er sich mit Charles Leclerc teilte, aber genug, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Hamilton fasste den Moment mit einem einfachen Satz zusammen, der unter den Fahrern fast schon ein Ritual ist: "Jedes Jahr freue ich mich auf diesen Moment. Die Emotionen des Starts sind Saison für Saison ungebrochen. Neues Jahr, neue Energie. Die gleiche Mission. Willkommen SF-26." Mit 41 Jahren erlebt der Pilot diesen Nervenkitzel immer noch unvermindert. Als der Motor zum ersten Mal gestartet wird, beschreibt er seine Empfindungen: die Vibrationen, die vom Rücken bis zu den Rippen hinaufsteigen, das perfekt koordinierte Ballett der Mechaniker, die die Heizdecken entfernen, die kollektive Aufregung des ersten Tages.

Das erste Gefühl am Steuer, ungefiltert

Ohne auf technische Überlegungen einzugehen, spricht Hamilton über das, was nur ein Fahrer bei einer allerersten Fahrt empfinden kann. Schon bei der Ausfahrt aus der Boxengasse spürt er das Verhalten des Autos: die Reaktion des Lenkrads, die Bewegungen des Hecks, die Funktion der Bremsen. Noch ist nichts analysiert, alles wird gefühlt. Der Brite legt keinen besonderen Wert darauf, dass das Auto beim Einrollen auf der Strecke stehen bleibt oder dass die aktive Aerodynamik nicht ausgiebig getestet wird, die ein integraler Bestandteil des Formel 1 Version aus dem Jahr 2026. Für ihn steht etwas anderes im Vordergrund: der Erste zu sein, der diesen Ferrari zum Leben erweckt. "Der Erste zu sein, der ihn fährt, ist ein Privileg, das ich nie für selbstverständlich halte.

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Die unmittelbare Verbindung zu den Tifosi

Als Hamilton auf die erste Kurve von Fiorano zufährt, sieht er die Tifosi, die sich hinter den Absperrungen versammelt haben. Der Kontakt ist sofort da. Er spricht von einer Energie, die er nur hier, wie im letzten Jahr, und nirgendwo sonst in seiner Karriere verspürt. Der Blick, den er mit den Fans wechselt, rundet einen außergewöhnlichen Tag ab. Diese erste Fahrt mit dem SF-26 ist für Hamilton eine tiefe Wiederverbindung mit der Ferrari-DNA, seiner Geschichte und dem Eifer der Bevölkerung.


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