
Seit Monaten steht das Stellantis-Werk in Kragujevac, Serbien, im Mittelpunkt einer industriellen und sozialen Seifenoper, die weit über die Grenzen der Automobilbranche hinausgeht. Hier wird die neue Fiat Grande PandaDas Elektro- und Hybridauto der Zukunft. Fiatwird produziert. Doch hinter den ersten Auslieferungen bleibt das Tempo weit hinter den Zielen zurück: 150 bis 180 Fahrzeuge verlassen täglich die Fabrik, weit entfernt von den angestrebten 500. Und die Gründe dafür sind kein Geheimnis mehr: Stellantis hat Schwierigkeiten, einheimische Arbeiter anzuwerben und zu halten.
Zu niedrige Löhne, um die Serben zu überzeugen
Ein Arbeiter in Kragujevac verdient durchschnittlich 70.000 Dinar (597 €) im Monat, etwas über dem serbischen Mindestlohn, aber weit entfernt von den 920 € des nationalen Durchschnitts. Mit Samstagsarbeit kommen manche auf 768 €, allerdings zu dem Preis, dass sie schwere Arbeitszeiten haben. Ein eklatanter Unterschied, wenn man ihn mit den Italienern vergleicht, die im letzten Frühjahr zur Verstärkung geschickt wurden und fast 100 € pro Tag erhielten. Das Ergebnis ist, dass viele Serben die Fabrik schon nach wenigen Tagen wieder verlassen. "Die Leute wollen nicht für diesen Lohn arbeiten, weil sie damit nicht überleben können", fasst Jugoslav Ristić, ein ehemaliger Gewerkschaftsführer, zusammen.
Ausländische Arbeiter, um die Lücken zu füllen
Da es keine einheimischen Bewerber gab, begann Stellantis mit der Rekrutierung jenseits des Balkans. Nach den Gerüchten über die Ankunft von Arbeitern aus NepalMilano Finanza bestätigt, dass 100 marokkanische Arbeiter in Kragujevac in der Produktion tätig sind, um die dritte Schicht des Großen Panda zu starten. Sie erhalten etwa 1.000 € pro Monat, eine Mischung aus marokkanischem Grundlohn (300 €) und Reisekostenzuschüssen (700 €). Deutlich mehr als die serbischen Arbeiter... aber viel weniger als in anderen europäischen Werken des Konzerns.
Wachsende Feindseligkeit in Serbien
Hier wird die Situation kompliziert. Denn während die Serben sich weigern, für 600 € monatlich zu arbeiten, sehen viele die Ankunft ausländischer Arbeiter, die diese Bedingungen akzeptieren, sehr kritisch. In einem Land, das bereits von wiederkehrenden Protesten gegen Präsident Aleksandar Vučić geprägt ist, nimmt die soziale Wut eine nationalistische Wendung. "Die Serben akzeptieren solche Löhne nicht, aber sie sind gleichzeitig sehr feindselig gegenüber der Ankunft von Ausländern, die kommen, um sie zu akzeptieren", berichten interne Quellen aus der Fabrik.
Für Stellantis steht viel auf dem Spiel: Wiederbelebung eines Standorts, der seit dem Fiat 500L stillgelegt war, und erfolgreicher Hochlauf eines Modells, das für seine erschwingliche Modellpalette von strategischer Bedeutung ist. Die aus der Tavares-Ära übernommene und vom neuen Chef Antonio Filosa fortgeführte Strategie, billige Arbeitskräfte einzusetzen, könnte jedoch ein explosives soziales Klima schüren. Mehreren Quellen zufolge ist dies erst der Anfang: Bis zu 800 ausländische Arbeiter könnten demnächst angeworben werden, vor allem aus Nordafrika und vielleicht aus Algerien, um nicht nur Kragujevac zu versorgen, sondern auch den Hochlauf des Werks von Orano in Algerien vorzubereiten, das ab 2026 den Großen Panda herstellen wird.
You'd have to wonder, could this get any worse for Stellantis (yes, probably). Der große Relaunchwagen für Fiat wird von ständigen Problemen mit der Anlage, den Mitarbeitern und den Löhnen geplagt. Way to go Stellantis, you're playing a blinder!
Me parece normal que lo critiquen....no cómo aquí en España que vienen a devaluarnos trabajos que antes exigían titulación....y aquí todos contentos.....menos yo
Hallo Stellantis, hallo Fiat, warum soll Serbien Fremdarbeiter in dieser Vielzahl akzeptieren, wenn doch die Arbeitslosigkeit im eigenen Land sehr hoch ist! Und warum wird dieses Modell, das sehr wichtig für die Zukunft von Fiat ist, nicht in Italien gebaut, wo es bessere Produktionsbedienungen gibt, wieder Wohlstand für die italienischen Arbeiter herbeiführt und die Marke "Made in Italy", wieder zu einem großartigen Produkt macht, was es einst war. Aber bitte gleich mit richtigen italienischen Motoren, dann wird das zu einem Verkaufserfolg führen!
Lg aus Wien
Jaii aber die Serben können das Tempo nicht halten Ergebnis mehr als sechs Monate Wartezeit vor der Auslieferung im März bestelltes Fahrzeug für September geplant und vielleicht Oktober oder November laut dem Fiat-Vertreter Le Mans geplant
Sie zahlen also 1000 EUR für ausländische Arbeitnehmer, aber nicht für einheimische? Ich sehe hier keine Logik. Wie kann man erwarten, eine moderne Produktionsstätte zu betreiben, wenn man Mindestlöhne zahlt?
Das ist wirklich lächerlich... Man hat gerne alles auf Tavares geschoben, aber man muss feststellen, dass es seit seinem Weggang nicht besser geworden ist. Die alte europäische Sozialdemokratie ist dabei, unsere industriellen Kapazitäten zu zerstören.
Como de costumbre el gringo elkann otra vez esta actuando como un miserable esclavista pagando salarios de hambre para obtener muy altos profictos . El gringo esta decidido a destruir lo que construyo su abuelo el abogado Agnelli que se estara revolcando en su tumba a causa de tanttos desastres economicos y morales. Ya la fiat no es italiana,mas bien francesa con oficinas en olanda y ha pasado a ser una marca secundaria en Italia ademas de haber cerrado casi todas las fabricas italianas con sus relativos despidos de trabajadores 7italianos. Si yo fuera el gob serbio exigiia explicaciones y garantias al susodico elkann.
Me parece una vergüenza que traten de llevar a gente no cualificada de otros países reduciendo los salarios y devaluando el oficio....
Aquí en España es lo que sucede.....y deberiamos pararlo ya
No es racismo ,es proteger nuestros derechos y no dar ventajas a los extranjeros