In Korea arbeiten mehrere Künstler zusammen, um den elegantesten Ferrari 12Cilindri zu entwerfen, der eine Hommage an ihr Land ist: "Was bedeutet es, Koreaner zu sein?"

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Seit mehr als einem Jahrzehnt fasziniert Korea die Welt. Seine Musik, sein Kino, seine kdramasDie koreanische Mode und das koreanische Design werden in rasantem Tempo exportiert. Doch hinter dieser weltweiten Sichtbarkeit bleibt eine Frage offen, fast unfassbar: Was bedeutet es heute wirklich, Koreaner zu sein? COOL HUNTING hat sich entschieden, genau diese Frage zu beantworten, nicht durch ein Manifest, sondern durch ein außergewöhnliches Automobil. Ein Ferrari 12Cilindri einzigartig, geformt wie ein kollektives Kunstwerk, entstanden aus einem neuartigen Dialog zwischen Italien und dem zeitgenössischen Korea.

Ein Ferrari als Feld für kulturellen Ausdruck

Dieses außergewöhnliche Projekt hat die Form eines Ferrari 12Cilindri Tailor Made, der von COOL HUNTING unter der Leitung der Gründer Evan Orensten und Josh Rubin sowie JaeEun "Jane" Lee entworfen und künstlerisch betreut wurde. Über zwei Jahre lang arbeiteten Designer, Ingenieure und Künstler auf drei Kontinenten zusammen, nicht um ein Auto zu schmücken, sondern um einen echten kulturellen Austausch zu schaffen. Der Ferrari 12Cilindri mit seinem Zwölfzylindermotor wird hier zur Metapher. Unabhängige Elemente, die in einer einzigen kontinuierlichen Bewegung zusammenlaufen, eine kollektive Kraft, die in reine Energie umgewandelt wird. Ein Bild, das die koreanische Geschichte widerspiegelt, die von Ausdauer, Widerstandsfähigkeit und einer rasanten Modernisierung geprägt ist.

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Anstatt die koreanische Identität in festgefahrenen Symbolen einzufrieren, entscheidet sich das Projekt dafür, ihre Spannungen zu erforschen. Zwischen Tradition und Innovation, Langsamkeit und Dringlichkeit, Zurückhaltung und Intensität. Die Geschichte Koreas führt durch alte Königreiche, die Joseon-Dynastie, die Kolonialisierung, den Krieg, die Teilung und dann eine abrupte Beschleunigung in Richtung Moderne. Eine Kultur, die weniger durch Herrschaft als durch die Fähigkeit, zu überdauern, definiert wird. Diese Ambivalenz spiegelt sich in der Seladon-Keramik der Goryeo-Zeit wider, die als "grün wie ein Smaragd, glänzend wie ein Kristall" beschrieben wird. Eine Farbe, die zwischen Blau und Grün schwebt und nie ganz stabil ist. Aus dieser Ambiguität entstehen drei grundlegende Kräfte: "Jeong", die tiefe emotionale Bindung zwischen den Menschen, "Han", die stille Ansammlung von Schmerz und Erinnerung, und "Ppalli-ppalli", die ständige Dringlichkeit, die Korea in die Moderne katapultiert hat.

Yoonseul

Diese Konzepte nehmen konkrete Gestalt an durch Yoonseul, einen völlig neuen Farbton, der mit Ferrari für dieses Projekt. Inspiriert sowohl vom traditionellen Seladon als auch von den Spiegelungen des Han-Flusses und den grünen Neonlichtern des Seouler Nachtlebens, verändert sich diese sogenannte "Übergangslackierung" mit dem Licht und der Umgebung. Die Karosserie des Ferrari 12Cilindri zeigt nie genau das gleiche Gesicht. Sie ändert sich, verwandelt sich und fängt den Augenblick ein.

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Eine der poetischsten Gesten des Projekts befindet sich auf der Motorhaube. Die Künstler GRAYCODE und jiiiiin haben die Vibrationen und den Klang des Ferrari-Motors in eine musikalische Partitur verwandelt. Auf subtile Weise auf die Yoonseul-Karosserie gemalt, kommt sie erst durch Bewegung und Licht voll zur Geltung. Das Werk soll in einer multisensorischen Performance aufgeführt werden, während eine gerahmte Partitur das Auto begleitet und das Erlebnis über das Auto selbst hinaus verlängert.

Lack

Unter dieser veränderlichen Oberfläche verbirgt sich eine andere Geschichte: die des koreanischen Ottchil-Lacks, der von der Künstlerin TaeHyun Lee bearbeitet wird. Es ist schwer zu gewinnen und im Rohzustand giftig, wird aber mit der Zeit zu einem Material von außergewöhnlicher Widerstandsfähigkeit. Ein paradoxes Material, das aus einer dem Baum zugefügten Verletzung entsteht und sich in einen dauerhaften Schutz verwandelt. Im Ferrari kommt diese Philosophie in den Schaltwippen und Bremssätteln zum Ausdruck.

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Das Flechten

Der kollektive Zusammenhalt, ein Grundpfeiler der koreanischen Geschichte, findet seinen Ausdruck in der Arbeit von Dahye Jeong. Ausgehend von Malchong, einer Flechttechnik aus Rosshaar, die einst der Aristokratie der Joseon-Zeit vorbehalten war, entwickelt sie ein neuartiges dreidimensionales Textil. Dieses Muster durchzieht den Innenraum von den Sitzen bis zum Panoramadach, wo es bewegte Schatten in das Innere des Autos wirft. Eine Art, daran zu erinnern, dass die koreanische Stärke in der Verbindung liegt, in zerbrechlichen Fäden, die, wenn sie einmal zusammengesetzt sind, zur Struktur werden.

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Tradition neu erfinden, ohne sie einzufrieren

Die Designerin Hyunhee Kim ließ sich von traditionellen Joseon-Möbeln inspirieren, um Formen, Proportionen und Materialien neu zu überdenken. Ihr Einfluss spiegelt sich in den durchscheinenden Namensschildern wider - eine Premiere für Ferrari -, aber auch in der Innenausstattung, bis hin zu einem Kofferraum, der wie ein Schrein für persönliche Erinnerungen gestaltet ist. Das endgültige Logo, "12 한", verschmilzt die Ferrari-Zwölfzylinder mit dem koreanischen Schriftzeichen han und leiht sich seine Formen von den Wolken des Munjado. Ein Bild des Windes, der die Mechanik durchdringt und Erinnerung und Bewegung miteinander verbindet.

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Dieser Ferrari 12Cilindri Tailor Made ist weder eine bloße Stilübung noch ein verziertes Auto. Er ist das Ergebnis eines tiefgreifenden Dialogs zwischen zwei Kulturen. Unter dem Motto "Inspired by Tradition, Driven by Innovation" hat Ferrari hier eine seiner elegantesten und konzeptionellsten Kreationen geschaffen.

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